Mettelaurach
Mettelaurach Markt Markt Erlbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(41)&title=Mettelaurach 49° 31′ N, 10° 37′ O
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| Höhe: | 378–394 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 41 (1. Juni 2023)<ref name="Markt Erlbach">Ortsteile > Zahl der Einwohner im Kernort mit Ortsteilen. In: markt-erlbach.de. Abgerufen am 20. Juli 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91459 | |||||
| Vorwahl: | 09106 | |||||
Mettelaurach ist ein Gemeindeteil des Marktes Markt Erlbach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Mettelaurach liegt in der Gemarkung Klausaurach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie[Bearbeiten]
Durch das Dorf fließt die Mittlere Aurach. Nördlich des Ortes liegt das Brandfeld, 0,5 km östlich das Sandfeld und das Waldgebiet Keilein, 0,5 km südöstlich das Fäulingsfeld und 0,75 km südwestlich das Sandfeld. 1 km südlich liegen die Straßhölzer. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Morbach (1,2 km nordöstlich) bzw. nach Klausaurach zur Kreisstraße NEA 24 (1,2 km westlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2252 (1,4 km südöstlich) bzw. nach Rimbach zur NEA 24 (1,4 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 20. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde 1300 als „Mittelnvrach“ erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Hans Sponholz u. a. (Hrsg.): Landkreis Neustadt an der Aisch. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1972, DNB 720137675, S. 105.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Mettelaurach 14 Anwesen (8 Huben, 2 Halbhuben, 1 Mühle, 1 Gut, 1 Gütlein, 1 Häuslein). Das Hochgericht südlich der Aurach übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Markt Erlbach aus, nördlich der Aurach das Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Stadtvogteiamt Markt Erlbach.<ref name="H113">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 113.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Neuhof. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Mettelaurach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Linden und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Buchen zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es in die neu gebildete Ruralgemeinde Klausaurach umgemeindet.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 202.</ref> Am 1. Januar 1972 wurde Mettelaurach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Markt Erlbach eingemeindet.<ref>Markt Erlbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 20. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
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Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Markt Erlbach) gepfarrt.<ref name="H113"/> Die Katholiken gehören zur Kirchengemeinde Maria Namen (Markt Erlbach), die ursprünglich eine Filiale von St. Michael (Wilhermsdorf) war<ref name="OV 1961"/><ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref> und seit 2019 eine Filiale von St. Johannis Enthauptung (Neustadt an der Aisch) ist.<ref>Gemeinden. In: ssb-westmittelfranken.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Mittelaurach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 619 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 113 (Digitalisat). Ebd. S. 202 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 339 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
- Robert Zöllner: Eine Kulturgeschichte des Dorfes - am Beispiel des mittleren Aurachtals in Franken. Verlag Fränkisches Freilandmuseum, Bad Windsheim 2018 (2. Auflage 2021). ISBN 978-3-946457-03-9.
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Mettelaurach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Mettelaurach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
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