Zum Inhalt springen

Rasmus Kofoed

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kofoed, 2013 im Bella Center während der Copenhagen Food Fair

Rasmus Kofoed (* 22. August 1974<ref name="boc">http://www.bocusedor-europe.com/the-winners/laureate-2010/2010-laureates</ref> in Næstved<ref name="schou">@1@2Vorlage:Toter Link/www.rasmusschou.dk (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref>) ist ein dänischer Koch. Das Kopenhagener Restaurant Geranium, das er mit Søren Ledet betreibt, führt seit 2016 drei Sterne des Guide Michelin.

Leben[Bearbeiten]

Im dänischen Dokumentarfilm Michelin - fortællinger fra køkkenet von 2017, erzählt er, dass er seine Inspiration in seiner Kindheit und Jugend findet. Er sei mit Kräutern, getrockneten Brennnesseln und Hagebuttenblüten aufgewachsen. Sie hätten Pilze gesammelt, Krebse gefangen und selbstgefangenen Aal mit Wacholderbeeren geräuchert.<ref>Dokumentarfilm von 2017: Michelin - fortællinger fra køkkenet.</ref> Kofoed wurde im Kopenhagener Hotel d’Angleterre zum Koch ausgebildet. 1997 schloss er seine Ausbildung ab und arbeitete anschließend im Scholteshof im belgischen Stevoort, einem Zwei-Sterne-Restaurant. 1998 wechselte er zu Krogs Fiskerestaurant in Kopenhagen, das er im Jahr darauf zugunsten des Zwei-Sterne-Restaurants Kommandanten verließ. Ab 2000 arbeitete er für zwei Jahre, nun erstmals als Küchenchef, im Tyven, Kokken, Hans Kone og Hendes Elsker. Hieran schloss sich eine zwei Jahre währende Anstellung als Küchenchef im Krogs Fiskerestaurant an,<ref name="sob">Jane Kjølby: Kokkeprofilen: Rasmus Kofoed; in: Smag og Behag, September 2010, S. 72–75, S. 74.</ref> hier war Ledet sein Souschef.<ref name="aok">http://www.aok.dk/byliv/interview-med-rasmus-kofoed</ref> Hiernach war er für ein Jahr Küchenchef im Restaurant Gastronomique, bevor er 2005 als Küchenchef zurück an seine einstige Ausbildungsstätte dem d’Angleterre kehrte. 2007 eröffnete er gemeinsam mit Ledet das erste Geranium im Kongens Have, das im Jahr darauf den ersten Michelin-Stern verliehen bekam.<ref name="sob" />

Die Geranie inspirierte Kofoed und Ledet für ihr eigenes Restaurant, dieses sollte „sinnlich und grün“ („sanselig og grøn“) sein.<ref name="name">http://politiken.dk/mad/kokkenskoekken/ECE1612859/kokkens-koekken-rasmus-kofoed/</ref> Am 22. September 2010 eröffneten sie das Geranium,<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/politiken.dk (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref> welches 2012 erneut einen ersten Michelin-Stern verliehen bekam.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/politiken.dk (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref> Zeitweilig verwendete Kofoed häufig Geranien als Zutat. Ab 2012 nutzte er diese aber nur noch als Symbol für seine Küche.<ref name="name" /> Kofoed schätzt die vietnamesische Küche, welche sehr viele frische Kräuter verwendet.<ref name="name" /> Zuhause kocht meist seine Lebensgefährtin, wenn er kocht, dann vornehmlich vegetarisch. In seinem Restaurant koche er auch mit Fleisch, doch ohne dieses „in sich hineinzustopfen“ („guffer det i mig“).<ref name="name" /> Daheim koche er anders als im Restaurant, nämlich einfach.<ref name="name" />

2011 wurde eine 45-minütige Dokumentation namens Verdens Bedste Kok über Kofoeds dritte Teilnahme beim Bocuse d’Or fertiggestellt und beim Kopenhagener Dokumentarfilmfestival CPH:DOX präsentiert.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/politiken.dk (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref>

Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Maja hat er eine Tochter.<ref name="name" />

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2003 wurde er zum dänischen Koch des Jahres gewählt. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete er beim Krogs Fiskerestaurant.<ref name="dt" />
  • 2004 gewann er die Nordische Meisterschaft in Stockholm.<ref name="sob" />
  • 2005 gewann er Bronze beim Bocuse d’or.<ref name="sob" />
  • Zudem gewann er Nordens bedste fiskeret.<ref name="sob" />
  • Im selben Jahr wurde ihm von Prinz Henrik ein Diplom verliehen.<ref name="sob" />
  • 2006 gewann er Årets dessert (Dessert des Jahres) mit øllebrød med geranium (eine Suppe aus Bier und Brot).<ref name="name" />
  • 2007 gewann er Årets hovedret.<ref name="sob" />
  • Außerdem gewann er Silber beim Bocuse d’or.
  • 2010 gewann er das europäische Semifinale des Bocuse d’Or.<ref name="dt">http://www.falstaff.at/gourmetartikel/natuerlich-schmeckts-bei-rasmus-kofoed-im-ikarus-4858.html</ref>
  • 2011 gewann er den Goldbocuse beim Bocuse d’Or in Lyon.
  • 2013 war Juror bei der Auswahl des dänischen Teilnehmers für das europäische Semifinale des Bocuse d’Or 2014.<ref>http://politiken.dk/mad/madnyt/ECE1909318/her-er-kokken-der-skal-kaempe-for-vm-guld-til-danmark/</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Rasmus Kofoed – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Die Seite Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css hat keinen Inhalt.Vorlage:Klappleiste/Anfang

Bocuse in Gold

1987: Jacky Freon | 1989: Léa Linster | 1991: Michel Roth | 1993: Bent Stiansen | 1995: Régis Marcon | 1997: Mathias Dahlgren | 1999: Terje Ness | 2001: François Adamski | 2003: Charles Tjessem | 2005: Serge Vieira | 2007: Fabrice Desvignes | 2009: Geir Skeie | 2011: Rasmus Kofoed | 2013: Thibaut Ruggeri | 2015: Ørjan Johannessen | 2017: Mathew Peters | 2019: Kenneth Toft-Hansen; 2021: Davy Tissot; 2023 Brian Mark Hansen

Bocuse in Silber

1987: Michel Addons | 1989: Pierre Paulus | 1991: Lars Erik Underthun | 1993: Jens Peter Kolbeck | 1995: Melker Andersson | 1997: Roland Debuyst | 1999: Yannick Alléno | 2001: Henrik Norström | 2003: Franck Putelat | 2005: Tom Victor Gausdal | 2007: Rasmus Kofoed | 2009: Jonas Lundgren | 2011: Tommy Myllymäki | 2013: Jeppe Foldager | 2015: Philip Tessier | 2017: Christopher William Davidsen | 2019: Sebastian Gibrand; 2021 Ronni Vexøe Mortensen; 2023 Filip August Bendi

Bocuse in Bronze

1987: Hans Haas | 1989: William Wai | 1991: Gert Jan Raven | 1993: Guy van Cauteren | 1995: Patrik Jaros | 1997: Odd Ivar Solvold | 1999: Ferdy Debecker | 2001: Hákon Már Örvarsson | 2003: Claus Weitbrecht | 2005: Rasmus Kofoed | 2007: Franck Giovannini | 2009: Philippe Mille | 2011: Gunnar Hvarnes | 2013: Noriyuki Hamada | 2015: Tommy Myllymaki | 2017: Viktor Andresson | 2019: Christian André Pettersen; 2021 Christian André Pettersen; 2023 Bence Dalnoki

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein