Rehhof (Bad Windsheim)
Rehhof Stadt Bad Windsheim
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3)&title=Rehhof 49° 35′ N, 10° 27′ O
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| Höhe: | 362 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 3 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91438 | |||||
| Vorwahl: | 09841 | |||||
Rehhof (fränkisch: Rähof<ref>E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 169. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „ręhōf“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Bad Windsheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Rehhof liegt in der Gemarkung Rüdisbronn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Unmittelbar nordöstlich der Einöde entspringt in einem Weiher der Nesselbach. Der Ort liegt in Tallage, im Nordwesten erhebt sich der Kühnberg (432 m ü. NHN) im Waldgebiet Kalkofen, 0,5 km südlich im Güterwald der Spielberg (420 m ü. NHN), auf dem sich die Überreste einer ehemaligen Höhenburg befinden.
Die Kreisstraße NEA 6 führt nach Obernesselbach (3,2 km östlich) bzw. zur Staatsstraße 2253 (1,4 km westlich), die nach Deutenheim (1,8 km nördlich) bzw. nach Rüdisbronn verläuft (1 km südlich). Ein Wirtschaftsweg führt nach Dutzenthal (1,1 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde 1158 als „Reichbach“ erstmals urkundlich erwähnt. Gemäß dieser Urkunde sicherte Kaiser Barbarossa dem Kloster Münchaurach den Schutz über dessen Besitzungen, zu denen auch dieser Ort gehörte, zu. 1356 wurde der Ort „Rechbach“ genannt, 1365 „Rehbach“, 1536 erstmals „der Hoff zu Rechpach“. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist das Reh.<ref>E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 169 f.</ref> Ursprünglich bestand der Ort aus mehreren Anwesen.<ref>Siehe Website mgoesswein.de</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Rehhof zur Realgemeinde Rüdisbronn. Die zwei Halbhöfe hatten das brandenburg-bayreuthische Kastenamt Ipsheim als Grundherrn.<ref name="H124">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 124.</ref> Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Bayreuth erhielt die beiden Anwesen die Hausnummern 61 und 62 des Ortes Rüdisbronn.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Külsheim und Kammeramt Ipsheim. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Rehhof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Kaubenheim und der 1817 gebildeten Ruralgemeinde Kaubenheim zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es nach Rüdisbronn umgemeindet.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 216.</ref> Am 1. Juli 1972 wurde Rehhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Bad Windsheim eingegliedert.<ref>Bad_Windsheim > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 26. Mai 2025.</ref>
Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten]
- Gutshof mit Nebengebäuden
- Steinkreuz
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Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria und Pankratius (Rüdisbronn) gepfarrt.<ref name="H124"/> Die Katholiken sind nach St. Bonifaz (Bad Windsheim) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Karte unseres Seelsorgebereichs. In: ssb-westmittelfranken.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Rehhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 452 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769699270 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 124 (Digitalisat). Ebd. S. 216 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Uffenheim (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 22). Deutscher Kunstverlag, München 1966, DNB 457879262, S. 168.
Weblinks[Bearbeiten]
- Rüdisbronn und Rehhof. In: mgoesswein.de. Abgerufen am 24. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Rehhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Rehhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
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Bad Windsheim | Berolzheim | Erkenbrechtshofen | Humprechtsau | Ickelheim | Kleinwindsheimermühle | Külsheim | Lenkersheim | Oberntief | Rehhof | Rüdisbronn | Unterntief | Walkmühle | Wiebelsheim
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