Repau
Repau Stadt Südliches Anhalt
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Repau 51° 43′ N, 12° 4′ O
{{#coordinates:51,713787|12,06858|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Repau | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Eingemeindung: | 20. Juli 1950 | |||||
| Eingemeindet nach: | Libehna | |||||
| Postleitzahl: | 06369 | |||||
| Vorwahl: | 03496 | |||||
Lage von Repau in Sachsen-Anhalt
| ||||||
Repau ist ein Ortsteil der Stadt Südliches Anhalt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Er gehört zur Ortschaft Libehna.
Geographie[Bearbeiten]
Das Dorf Repau liegt zwischen der Kreisstadt Köthen (Anhalt) im Nordwesten und Bitterfeld-Wolfen im Südosten.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Im Gegensatz zu den meisten Orten der heutigen Stadt Südliches Anhalt gehörte Repau nicht zum Fürstentum Anhalt, obwohl es mitten in dem Gebiet lag. Als Exklave war der Ort bis 1815 dem kursächsischen Amt Zörbig angegliedert.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam er zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Bitterfeld im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er seitdem als Exklave gehörte.<ref>Der Landkreis Bitterfeld im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2024; abgerufen am 4. September 2025.</ref>
Am 1. April 1942 wurden bei einem Gebietsaustausch zwischen den Freistaaten Preußen und Anhalt die preußischen Exklavenorte Möst bei Schierau, Pösigk, Priorau, Repau und Schierau mit dem Grenzort Goltewitz dem anhaltischen Landkreis Dessau-Köthen zugeordnet.<ref>Repau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Im Gegenzug kam der anhaltische Grenzort Wadendorf zum preußischen Landkreis Bitterfeld.<ref>Wadendorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>
Repau wurde am 20. Juli 1950 nach Libehna eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950">Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, ZDB-ID 511105-5, S. 276, Abs. 8 (PDF).</ref> Dieses war bis zur Neubildung der Einheitsgemeinde Südliches Anhalt am 1. Januar 2010<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010</ref> eine selbständige Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Südliches Anhalt mit den zugehörigen Ortsteilen Repau und Locherau. Seitdem ist Repau ein Ortsteil innerhalb der Ortschaft Libehna der Stadt Südliches Anhalt.
Verkehrsanbindung[Bearbeiten]
Westlich von Repau verläuft die Bundesstraße 183 von Bitterfeld-Wolfen nach Köthen (Anhalt).
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Breesen | Cattau | Cosa | Diesdorf | Edderitz | Fernsdorf | Fraßdorf | Friedrichsdorf | Glauzig | Gnetsch | Görzig | Stadt Gröbzig | Großbadegast | Hinsdorf | Hohnsdorf | Kleinbadegast | Kleinweißandt | Körnitz | Lausigk | Lennewitz | Libehna | Locherau | Maasdorf | Meilendorf | Naundorf | Pfaffendorf | Pfriemsdorf | Piethen | Pösigk | Prosigk | Quellendorf | Stadt Radegast | Repau | Reupzig | Riesdorf | Rohndorf | Scheuder | Storkau | Trebbichau an der Fuhne | Wehlau | Weißandt-Gölzau | Werdershausen | Wieskau | Wörbzig | Zehbitz | Zehmigkau | Zehmitz | Ziebigk Vorlage:Klappleiste/Ende