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Sam Welsford

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Sam Welsford (2024)
Sam Welsford (2024)
Zur Person
Spitzname Wombat
UCI-Id 10009118081
Geburtsdatum 19. Januar 1996 (30 Jahre)
Geburtsort Subiaco
Nation Australien Australien
Disziplin Bahn / Straße
Fahrertyp Bahn: Ausdauer; Straße: Sprinter
Zum Team
Aktuelles Team Lua-Fehler: expandTemplate: template "Radsportteam/IGD" does not exist
Funktion Fahrer
Vereine / Renngemeinschaften
2020 Northern Beaches Cycling Club
Internationale Teams
2018
2019
2022–2023
2024–2025
2026
Australian Cycling Academy
Pro Racing Sunshine
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Red Bull-Bora-hansgrohe
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Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
2016 Datei:Silver medal-2008OB.svg – Mannschaftsverfolgung
2021 Datei:Bronze medal-2008OB.svg – Mannschaftsverfolgung
2024 Datei:Gold medal-2008OB.svg – Mannschaftsverfolgung
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2016, 2017, 2019 Regenbogentrikot – Mannschaftsverfolgung
2019 Regenbogentrikot – Scratch
UCI WorldTour
eine Etappe Renewi Tour 2023
sieben Etappen Tour Down Under 2024, 2025, 2026
Letzte Aktualisierung: 22. Januar 2026

Sam Welsford OAM (* 19. Januar 1996 in Subiaco) ist ein australischer Radrennfahrer, der Rennen auf Bahn und Straße bestreitet.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

Sam Welsford begann im Alter von acht Jahren mit dem Radsport, weil er seinem Vater nacheifern wollte. 2013 und 2014 wurde er mit dem australischen Bahn-Vierer Junioren-Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung. 2014 startete er erstmals in der Eliteklasse und errang bei den Ozeanienmeisterschaften zwei Goldmedaillen, eine in der Mannschaftsverfolgung (mit Daniel Fitter, Tirian McManus und Callum Scotson), eine zweite im Zweier-Mannschaftsfahren mit Scott Law.

2016 war Welsford Mitglied des australischen Bahnvierers (mit Michael Hepburn, Alexander Porter und Miles Scotson), der bei den Bahnweltmeisterschaften in London Weltmeister wurde. Im selben Jahr wurde er für den Start in der Mannschaftsverfolgung bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert und gewann gemeinsam mit Alexander Edmondson, Jack Bobridge und Michael Hepburn die Silbermedaille. Im April 2017 wurde er gemeinsam mit Cameron Meyer, Alexander Porter, Nicholas Yallouris, Kelland O’Brien und Rohan Wight ein weiteres Mal Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung. 2018 errang er bei den Commonwealth Games zwei Goldmedaillen: im Scratch sowie mit Leigh Howard, Porter und O’Brien in der Mannschaftsverfolgung.

Bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften 2019 im polnischen Pruszków gelang Welsford ein ungewöhnlicher Doppelsieg: Weniger als eine Stunde, nachdem der australische Vierer mit Welsford mit Weltrekord den WM-Titel gewonnen hatte, siegte er auch im Scratchrennen.<ref name="insideth-612230">Welsford wins two golds within 30 minutes at UCI Track Cycling World Championships. In: insidethegames.biz. 28. Februar 2019, abgerufen am 1. März 2019.</ref> 2019 errang er bei den Ozeanienmeisterschaften 2019/2020 die Titel im Omnium und im Zweier-Mannschaftsfahren (mit Kelland O’Brien). Bei den Olympischen Spielen in Tokio errang er mit Kelland O’Brien, Leigh Howard, Alexander Porter und Lucas Plapp die Bronzemedaille in der Mannschaftsverfolgung.

Nach den Olympischen Spielen wandte sich Welsford vermehrt dem Straßenradsport zu und wurde zur Saison 2022 Mitglied im UCI WorldTeam DSM.<ref>Snelle Sam Welsford tekent tweejarig contract bij Team DSM. wielerflits.nl, 24. November 2021, abgerufen am 1. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auf der Bahn im Ausdauerbereich erfolgreich, etablierte er sich auf der Straße als guter Sprinter. Nachdem er beim Scheldeprijs als Dritter auf dem Podium stand, erzielte er bei der Türkei-Rundfahrt 2022 auf der fünften Etappe seinen ersten Sieg, als er unter anderen auch Jasper Philipsen distanzieren konnte. Im Jahr 2023 startete Welsford mit zwei Etappensiegen bei der Vuelta a San Juan Internacional in die Saison. Mit dem Grand Prix Criquielion gewann er sein erstes Eintagesrennen, ehe er bei der Bredene Koksijde Classic und dem Scheldeprijs als Zweiter bzw. Dritter auf dem Podium stand. Nachdem er seine erste Tour de France bestritten hatte, folgte auf der vierten Etappe der Renewi Tour der erste Sieg in der UCI WorldTour. Eine Woche nach seinem Erfolg wurde bekannt gegeben, dass Welsford zur Saison 2024 zum Team Bora-hansgrohe wechseln würde.<ref>Sprinttalent Welsford wechselt zu Bora - hansgrohe. radsport-news.com, 31. August 2023, abgerufen am 1. September 2023.</ref>

Bei seinem ersten Rennen für das deutsche UCI WorldTeam gewann Welsford im Januar 2024 drei Etappen und die Punktewertung der Tour Down Under. Im weiteren Saisonverlauf folgte ein Etappensieg bei der Ungarn-Rundfahrt, ehe er bei den Olympischen Spielen in Paris auf der Bahn antrat und in der Mannschaftsverfolgung die Goldmedaille gewann.

Im Jahr 2025 wurde er zunächst australischer Meister im Kriterium, ehe er im Vorfeld der Tour Down Under die Villawood Men’s Classic für sich entschied. Bei der Tour Down Under gewann er wie im Vorjahr drei Etappen und sicherte sich so zum zweiten Mal in Folge die Punktewertung der Rundfahrt. Dies blieben jedoch seine einzigen Erfolge der Saison 2025, die maßgeblich von Stürzen und Verletzungen beeinflusst wurde.

Für seine Verdienste um den Sport als Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris wurde er 2025 mit der Medaille des Order of Australia ausgezeichnet.<ref>Mr Samuel Luke WELSFORD. In: Australian Honours Search Facility. Abgerufen am 27. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Jahr 2026 wechselte Sam Welsford im Alter von 30 Jahren zu den Ineos Grenadiers, für die er erneut einen Abschnitt der Tour Down Under gewann.

Erfolge[Bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten]

2013
2014
2015
2016
2017
2018
2018/19
2019
2019/20
2020
2021

2024

Straße[Bearbeiten]

2022
2023
2024
2025
2026

Grand-Tour-Platzierungen[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

  • Sam Welsford in der Datenbank von Radsportseiten.comVorlage:Abrufdatum
  • [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=192552 Sam Welsford] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
  • Vorlage:Olympedia
  • Sam Welsford. In: rio2016.olympics.com.au. Abgerufen am 11. August 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1908 Vereinigtes Konigreich 1801 Jones / Kingsbury / Meredith / Payne | 1920 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Magnani / Carli / Ferrario / Giorgetti | 1924 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg De Martini / Dinale / Menegazzi / Zucchetti | 1928 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Facciani / Gaioni / Lusiani / Tasselli | 1932 Italien 1861Datei:Flag of Italy (1861-1946).svg Pedretti / Borsari / Cimatti / Ghilardi | 1936 Dritte Französische Republik Le Nizerhy / Charpentier / Goujon / Lapébie | 1948 Dritte Französische Republik Decanali / Adam / Blusson / Coste | 1952 Vorlage:ITA-1946 Morettini / Campana / De Rossi / Messina | 1956 Vorlage:ITA-1946 Gasparella / Domenicali / Faggin / Gandini / Pizzali | 1960 Vorlage:ITA-1946 Vigna / Arienti / Testa / Vallotto | 1964 Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch Streng / Claesges / Henrichs / Link | 1968 DanemarkDänemark Lyngemark / Olsen / Asmussen / Frey / Pedersen | 1972 Deutschland Bundesrepublik Schumacher / Colombo / Haritz / Hempel / Vonhof | 1976 Deutschland Bundesrepublik Vonhof / Braun / Lutz / Schumacher | 1980 Sowjetunion 1955 Manakow / Mowtschan / Ossokin / Petrakow / Krasnow | 1984 AustralienAustralien Grenda / Turtur / Nichols / Woods | 1988 Sowjetunion Jekimow / Kasputis / Neljubin / G. Umaras / M. Umaras | 1992 DeutschlandDeutschland Fulst / Glöckner / Lehmann / Steinweg / Walzer | 1996 FrankreichFrankreich Capelle / Ermenault / Monin / Moreau | 2000 DeutschlandDeutschland Fulst / Bartko / Becke / Lehmann / Pollack | 2004 AustralienAustralien Brown / Dawson / Lancaster / McGee / Roberts / Wooldridge | 2008 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Clancy / Manning / Thomas / Wiggins | 2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Burke / Clancy / Kennaugh / Thomas | 2016 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Burke / Clancy / Doull / Wiggins | 2020 ItalienItalien Consonni / Ganna / Lamon / Milan | 2024 AustralienAustralien Bleddyn / Leahy / O’Brien / Welsford Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

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1993 AustralienAustralien Aitken / O’Shannessey / Shearsby / O’Grady | 1994 DeutschlandDeutschland Fulst / Bach / Lehmann / Hondo | 1995 AustralienAustralien B. McGee / O’Shannessey / R. McGee / O’Grady | 1996 Vorlage:ITA-1946 Collinelli / Capelli / Citton / Trentini | 1997 Vorlage:ITA-1946 Collinelli / Capelli / Citton / Benetton | 1998 UkraineUkraine Symonenko / Matwjejew / Fedenko / Pidhornyj | 1999 DeutschlandDeutschland Fulst / Bartko / Becke / Lademann / Lehmann / Pollack | 2000 DeutschlandDeutschland Fulst / Siedler / Becke / Lehmann | 2001 UkraineUkraine Symonenko / Tschernjawskyj / Fedenko / Polatajko | 2002 AustralienAustralien Dawson / Lancaster / Wooldridge / Roberts | 2003 AustralienAustralien Brown / Dawson / Lancaster / Wooldridge | 2004 AustralienAustralien Dawson / Hutchinson / Roberts / Wooldridge | 2005 Vorlage:GBR-Rad Cummings / Hayles / Manning / Newton | 2006 AustralienAustralien Dawson / Goss / Jamieson / Wooldridge | 2007, 2008 Vorlage:GBR-Rad Clancy / Thomas / Manning / Wiggins | 2009 DanemarkDänemark Jørgensen / Madsen / Mørkøv / Rasmussen | 2010 AustralienAustralien Bobridge / Dennis / Hepburn / Meyer | 2011 AustralienAustralien Bobridge / Dennis / Durbridge / Hepburn | 2012 Vorlage:GBR-Rad Burke / Clancy / Kennaugh / Tennant / Thomas | 2013 AustralienAustralien O’Shea / Edmondson / Hepburn / Morgan | 2014 AustralienAustralien Davison / O’Shea / Edmondson / Mulhern | 2015 Neuseeland Bulling / Gough / Kennett / Frame / Ryan | 2016 AustralienAustralien Welsford / Hepburn / C. Scotson / M. Scotson / Porter / Davison | 2017 AustralienAustralien Welsford / Meyer / Porter / Yallouris / O’Brien / Wight | 2018 Vorlage:GBR-Rad Clancy / Emadi / Hayter / Tanfield | 2019 AustralienAustralien Welsford / O’Brien / Howard / Porter / Scott | 2020 DanemarkDänemark Hansen / Johansen / Madsen / Pedersen | 2021 ItalienItalien Bertazzo / Consonni / Ganna / Milan / Lamon | 2022 Vorlage:GBR-Rad Hayter / Wood / Vernon / Bigham | 2023 DanemarkDänemark Larsen / Bévort / Leth / Pedersen / Madsen | 2024 DanemarkDänemark Larsen / Bévort / Hansen / Pedersen / Madsen 2025 DanemarkDänemark Larsen / Hansen / Pedersen / Madsen / Leth

Frühere Ergebnisse siehe unter Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung (Amateure)

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