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Tulio Crespi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Tulio Crespi, Carrocerias de Competicion<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" />
Rechtsform
Gründung 1962
Sitz Balcarce, Argentinien
Leitung Orlando Tulio Crespi
Branche Automobilindustrie
Website www.tuliocrespi.com
Datei:Postal Tulieta.jpg
Crespi Tulieta
Datei:Crespi Renault 01.jpg
Crespi Renault – Daniel Luzardo. Expo Autos, Museum für Schöne Künste in Luján

Tulio Crespi, Carrocerias de Competicion ist ein argentinisches Unternehmen und ehemaliger Hersteller von Automobilen.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Beaulieu" />

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

Orlando Tulio Crespi gründete 1962 das Unternehmen in Balcarce und begann mit der Produktion von Rennwagen.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /> 1969<ref name="Beaulieu" /> oder 1970<ref name="Coche" /> folgten Personenkraftwagen. Der Markenname lautete Crespi.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /> 1976<ref name="dauto" /><ref name="Allcarindex" /> oder in den 1980er Jahren<ref name="Beaulieu" /> endete die Pkw-Produktion.

Fahrzeuge[Bearbeiten]

Zunächst entstanden ausschließlich Rennwagen, darunter der erste in Argentinien hergestellte Monoposto sowie Fahrzeuge der Formel Junior und Rennsport-Prototypen.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" />

Der Tulia GT war der erste Pkw des Herstellers. Dies war ein Coupé mit Schrägheck. Verschiedene Sechszylindermotoren von Chevrolet, Dodge, Ford und IKA trieben die Fahrzeuge an. Für einen Motor ist eine Leistung von 215 PS aus 3770 cm³ Hubraum überliefert. Das Fahrzeug hatte einen Radstand von 282 cm und eine Breite von 184 cm.<ref name="Coche" /> Eine Quelle nennt einen Produktionszeitraum von 1970 bis 1971 und eine Stückzahl von sieben bis zehn Fahrzeugen.<ref name="Coche" /> Eine andere Quelle gibt an, dass das Modell 1969 eingeführt wurde, 1972 noch lieferbar war, und insgesamt 40 Fahrzeuge entstanden.<ref name="autohistoria-Tulia" />

1971 erschien der Tulietta auf dem Fahrgestell vom Renault 4. Die erste Ausführung war ein Coupé mit breiter B-Säule ohne hintere Seitenfenster. Die zweite Ausführung Tulietta GT hatte schmale B- und C-Säulen und dazwischen ein Seitenfenster. Es gab auch ein Cabriolet namens Tulietta Convertiblé, ein Kombicoupé Tulietta Rural mit Steilheck und einen Pick-up. Der Vierzylindermotor leistete aus 1020 cm³ Hubraum 40 PS. Andere Motoren mit 850 cm³, 1300 cm³ und 1400 cm³ Hubraum waren ebenfalls verfügbar.<ref name="Coche" /> Eine Quelle gibt an, dass etwa 40 Fahrzeuge entstanden.<ref name="autohistoria-Tulieta" />

Der Taunus TC von 1977 war eine Abwandlung des Ford Taunus als Coupé.<ref name="Coche" />

Der Spiaggia von 1985 war ein Strandwagen auf Renault-Basis.<ref name="autohistoria-Spiaggia" />

Seit 2015 entstehen Nutzfahrzeuge.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Tulio Crespi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie"></ref> <ref name="Beaulieu"></ref> <ref name="Coche">Coche Argentino (spanisch, abgerufen am 27. August 2016)</ref> <ref name="autohistoria-Tulia">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.autohistorica.com zum Tulia GT (Memento vom 14. März 2016 im Internet Archive) (spanisch, abgerufen am 27. August 2016)</ref> <ref name="autohistoria-Tulieta">autohistorica.com zum Tulieta GT (spanisch, abgerufen am 27. August 2016)</ref> <ref name="autohistoria-Spiaggia">autohistorica.com zum Spiaggia (spanisch, abgerufen am 27. August 2016)</ref> <ref name="dauto">Crespi. Auf deautogids.nl, abgerufen am 27. August 2016 (niederländisch).</ref> <ref name="Allcarindex">Crespi. Auf allcarindex.com, abgerufen am 27. August 2016 (englisch).</ref> </references>

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