Veronica Campbell-Brown
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| Nation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 15. Mai 1982 (44 Jahre) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Clark’s Town | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 163 cm | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 61 kg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | 100 m, 200 m, 4 × 100 m | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 8. September 2016 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Veronica Campbell-Brown (geborene Campbell; * 15. Mai 1982 in Clark’s Town, Trelawny Parish) ist eine jamaikanische Sprinterin. Sie ist mehrfache jamaikanische Meisterin, Olympiasiegerin und Weltmeisterin im 100- bzw. 200-Meter-Lauf.
Biografie[Bearbeiten]
Campbell, die neun Geschwister hat, studierte in den Vereinigten Staaten an der University of Arkansas, an der sie 2006 ihren Abschluss machte. In der Leichtathletikmannschaft der Universität war sie die einzige Sprinterin.
Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewann sie mit der jamaikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel eine Silbermedaille, im Alter von erst 18 Jahren. Vier Jahre später 2004 in Athen wurde sie zunächst Dritte im 100-Meter-Lauf und gewann dann das 200-Meter-Rennen. Mit der 4-mal-100-Meter-Staffel wurde sie zum zweiten Mal Olympiasiegerin, zusammen mit Aleen Bailey, Tayna Lawrence und Sherone Simpson. Als Olympiasiegerin galt sie auch als eine der Favoritinnen über 200 Meter bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki. Den Titel holte sich jedoch Allyson Felix (USA), während Campbell nur Vierte wurde. Vorher hatte sie allerdings bereits über 100 Meter die Silbermedaille hinter der US-Amerikanerin Lauryn Williams gewonnen, und mit der jamaikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel gewann sie am vorletzten Tag der Wettkämpfe noch die Silbermedaille hinter der US-amerikanischen Staffel.
Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Ōsaka gewann Campbell den Titel über 100 Meter in einer Zeit von 11,01 s und setzte sich damit knapp gegen die US-Amerikanerinnen Lauryn Williams (11,01 s) und Carmelita Jeter (11,02 s) durch. Über 200 Meter und mit der 4-mal-100-Meter-Staffel gewann sie Silber. Bei der nationalen Ausscheidung für die Olympischen Spiele 2008 in Peking wurde sie trotz einer Zeit von 10,88 s nur Vierte über 100 Meter, siegte aber über 200 Meter in ihrer persönlichen Bestzeit von 21,94 s.<ref>IAAF: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Campbell-Brown blasts back from dash upset to 200m world lead – Jamaican Champs, Final Day ( vom 3. Juli 2008 im Internet Archive), 30. Juni 2008</ref> Im Finale der Spiele in Peking siegte sie mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 21,74 s und gewann somit die Goldmedaille. Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin wurde sie im Finale über die 100 Meter Vierte. Über die 200 Meter gewann sie mit einer Zeit von 22,35 s die Silbermedaille.
Am 14. März 2010 gewann sie die Goldmedaille im 60-Meter-Lauf bei den Hallenweltmeisterschaften in Doha in einer Zeit von 7,00 s. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu gewann sie im 100-Meter-Lauf mit einer Zeit von 10,97 s die Silbermedaille. Über 200 Meter gewann sie mit 22,22 s die Goldmedaille. Eine weitere Silbermedaille bei diesen Weltmeisterschaften gewann sie zusammen mit Shelly-Ann Fraser-Pryce, Kerron Stewart und Sherone Simpson im 4-mal-100-Meter-Staffelwettbewerb mit einer Zeit von 41,70 s. Bei den Hallenweltmeisterschaften 2012 in Istanbul gelang es ihr, ihren Weltmeistertitel über 60 Meter zu verteidigen. Sie siegte im Finale in einer Zeit von 7,01 s. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewann Campbell-Brown die Bronzemedaille im 100-Meter-Sprint<ref>HDsports.at: Goldhattrick für Großbritannien & Siebenkampf-Skandal. 4. August 2012</ref> sowie im Finale gemeinsam mit Fraser-Pryce, Simpson und Stewart mit einer Zeit von 41,41 s die Silbermedaille in der 4-mal-100-Meter-Staffel.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.London 2012 Offizielle Website ( vom 4. Dezember 2012 im Webarchiv archive.today)</ref>
Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking gewann sie über 100 Meter die Bronze- und mit der Sprintstaffel die Goldmedaille.
Veronica Campbell hat bei einer Größe von 1,63 m ein Wettkampfgewicht von 61 kg. Ende 2007 heiratete sie ihren Sprinterkollegen Omar Brown.<ref>IAAF: Osaka near miss motivates Campbell Brown for Olympic double, 10. Dezember 2007</ref> Zwischen 2004 und 2011 wurde sie siebenmal zu Jamaikas Sportlerin des Jahres gewählt. 2008 wurde ihr der Order of Distinction (Commander Class) verliehen.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The Gleaner Honour Awards ( vom 10. Dezember 2008 im Internet Archive), Jamaica Gleaner vom 24. Oktober 2008. Abgerufen am 3. September 2011.</ref>
Dopingverdacht[Bearbeiten]
Im Mai 2013 wurde Campbell-Brown positiv auf ein Diuretikum getestet, das u. a. als Verschleierungsmittel für verbotene Substanzen dienen kann. Ihr drohte zunächst eine zweijährige Sperre.<ref>spiegel.de: Leichtathletik: Sprintstar Campbell-Brown unter Dopingverdacht, abgerufen am 15. Juni 2013.</ref> Im Juni stufte der Weltverband IAAF das Vergehen Campbell-Browns als geringfügig ein, im Oktober sprach auch der nationale jamaikanische Leichtathletikverband JAAA lediglich eine öffentliche Verwarnung gegen Campbell-Brown aus und räumte ihr ein Startrecht für künftige Wettbewerbe ein, da die Substanz nicht zur Leistungssteigerung verwendet worden sei.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Sprint-Olympiasiegerin Campbell-Brown verwarnt ( vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive), Handelsblatt online vom 3. Oktober 2013. Abgerufen am 3. Oktober 2013.</ref> Die IAAF leitete den Fall an den Internationalen Sportgerichtshof (CAS), der sie im Februar 2014 freisprach.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( vom 24. Februar 2014 im Internet Archive) Reuters</ref> Erst im April begründete der CAS seine Entscheidung damit, dass bei der Dopingkontrolle gegen Anti-Doping-Regularien verstoßen worden sei. Der Verantwortliche soll dies wissentlich gemacht haben; so könnten die Proben durch Schweiß oder Wasser verunreinigt gewesen sein.<ref>spiegel.de: Verunreinigte Dopingprobe: Cas begründet Überraschungs-Freispruch Campbell-Browns, 15. April 2014</ref>
Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten]
- 100 m: 10,76 s, 31. Mai 2011, Ostrava
- 200 m: 21,74 s, 21. August 2008, Peking
- 400 m: 52,25 s, 26. März 2011, Orlando
- 60 m (Halle): 7,00 s, 14. März 2010, Doha
Denkmal[Bearbeiten]
Unter den Läufer-Statuen am Nationalstadion in Kingston (Jamaika) befindet sich eine Statue von Veronica Campbell-Brown, geschaffen von Basil Watson<ref>Basil Watson- Artist/Sculptor. In: basilsculptore.com. Abgerufen am 30. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>.
Weblinks[Bearbeiten]
- Website von Veronica Campbell-Brown
- Veronica Campbell-Brown in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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1948:
Fanny Blankers-Koen |
1952:
Marjorie Jackson |
1956:
Betty Cuthbert |
1960:
Wilma Rudolph |
1964:
Edith McGuire |
1968: [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Irena Szewińska |
1972:
Renate Stecher |
1976:
Bärbel Eckert |
1980:
Bärbel Wöckel |
1984:
Valerie Brisco-Hooks |
1988:
Florence Griffith-Joyner |
1992:
Gwen Torrence |
1996: Vorlage:FRA-1974 Marie-José Pérec |
2000:
Pauline Davis |
2004:
Veronica Campbell |
2008:
Veronica Campbell-Brown |
2012:
Allyson Felix |
2016:
Elaine Thompson |
2020:
Elaine Thompson-Herah |
2024:
Gabrielle Thomas
Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1928: [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: CAN Smith, Rosenfeld, Cook, Bell
1932:
USA Carew, Furtsch, Rogers, von Bremen
1936:
USA Bland, Rogers, Robinson, Stephens
1948:
NED Stad-de Jong, Witziers-Timmer, van der Kade-Koudijs, Blankers-Koen
1952:
USA Faggs, Jones, Moreau, Hardy
1956:
AUS Strickland, Croker, Mellor, Cuthbert
1960:
USA Hudson, Williams, Jones, Rudolph
1964: [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: POL Ciepły, Kirszenstein, Górecka, Kłobukowska
1968:
USA Ferrell, Bailes, Netter, Tyus
1972:
FRG Krause, Becker, Richter, Rosendahl
1976:
DDR Oelsner, Stecher, Bodendorf, Eckert
1980:
DDR Müller, Eckert, Auerswald, Göhr
1984:
USA Brown, Bolden, Cheeseborough, Ashford
1988:
USA Brown, Echols, Griffith-Joyner, Ashford, Young*
1992:
USA Ashford, Jones, Guidry, Torrence, Michelle Finn*
1996:
USA Devers, Miller, Gaines, Torrence, Guidry*
2000:
BAH Fynes, Sturrup, Davis-Thompson, Ferguson, Clarke-Lewis*
2004:
JAM Lawrence, Simpson, Bailey, Campbell, McDonald*
2008:
BEL Borlée, Mariën, Ouédraogo, Gevaert
2012:
USA Madison, Felix, Knight, Jeter, Tarmoh*, Williams*
2016:
USA Bartoletta, Felix, Gardner, Bowie, Akinosun*
2020:
JAM Williams, Thompson-Herah, Fraser-Pryce, Jackson, Morrison*, Burchell*
2024:
USA Jefferson, Terry, Thomas, Richardson
* Einsatz im Vorlauf Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1983: Marita Koch | 1987: Silke Gladisch | 1991: Katrin Krabbe | 1993: Merlene Ottey | 1995: Merlene Ottey | 1997: Schanna Pintussewytsch | 1999: Inger Miller | 2001: Debbie Ferguson | 2003: Anastassija Kapatschinskaja | 2005: Allyson Felix | 2007: Allyson Felix | 2009: Allyson Felix | 2011: Veronica Campbell-Brown | 2013: Shelly-Ann Fraser-Pryce | 2015: Dafne Schippers | 2017: Dafne Schippers | 2019: Dina Asher-Smith | 2022: Shericka Jackson | 2023: Shericka Jackson | 2025: Melissa Jefferson-Wooden
Liste der Weltmeister in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1983: Marlies Göhr | 1987: Silke Gladisch | 1991: Katrin Krabbe | 1993: Gail Devers | 1995: Gwen Torrence | 1997: Marion Jones | 1999: Marion Jones | 2001: Schanna Block | 2003: Torri Edwards | 2005: Lauryn Williams | 2007: Veronica Campbell | 2009: Shelly-Ann Fraser | 2011: Carmelita Jeter | 2013: Shelly-Ann Fraser-Pryce | 2015: Shelly-Ann Fraser-Pryce | 2017: Tori Bowie | 2019: Shelly-Ann Fraser-Pryce | 2022: Shelly-Ann Fraser-Pryce | 2023: Sha’Carri Richardson | 2025: Melissa Jefferson-Wooden
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeisterinnen im 4×100-Meter-StaffellaufVorlage:Klappleiste/Anfang
1985: Silke Gladisch | 1987: Nelli Cooman | 1989: Nelli Cooman | 1991: Irina Anatoljewna Sergejewa | 1993: Gail Devers | 1995: Merlene Ottey | 1997: Gail Devers | 1999: Ekaterini Thanou | 2001: Chandra Sturrup | 2003: Angela Williams | 2004: Gail Devers | 2006: Me’Lisa Barber | 2008: Angela Williams | 2010: Veronica Campbell-Brown | 2012: Veronica Campbell-Brown | 2014: Shelly-Ann Fraser-Pryce | 2016: Barbara Pierre | 2018: Murielle Ahouré | 2022: Mujinga Kambundji | 2024: Julien Alfred | 2025: Mujinga Kambundji | 2026: Zaynab Dosso
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Campbell-Brown, Veronica |
| ALTERNATIVNAMEN | Campbell, Veronica (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | jamaikanische Leichtathletin |
| GEBURTSDATUM | 15. Mai 1982 |
| GEBURTSORT | Clark’s Town, Jamaika |
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