Alemich
Alemich Stadt Overath
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Alemich 50° 57′ N, 7° 20′ O
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| Höhe: | 166 m ü. NN | |||||
Lage von Alemich in Overath
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Alemich ist ein Ortsteil von Vilkerath in der Stadt Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Lage und Beschreibung[Bearbeiten]
Der landwirtschaftlich geprägte Ortsteil Alemich liegt oberhalb des Aggertals an der A4 und ist über die Kreisstraße 37 zu erreichen, die von Landwehr nach Vilkerath führt. Die nächsten Ortschaften sind Bernsau, Neuenhaus, Breidenassel und Obermiebach an der Grenze zum Rhein-Sieg-Kreis. Diese Ortslagen gehören zu Feuchtgebieten in denen besondere Tiere und Pflanzen gedeihen und sie zählen zu den Naturräumen Deutschlands. Alemich selbst ist vor allem bekannt durch ein Gestüt, in dem Araberpferde gezüchtet werden.
Geschichte[Bearbeiten]
Eine frühe Ortsbezeichnung Aldenberg stammt möglicherweise von Adolphus clericus de Aldenberg her, einem Lehnsherr, der bereits im 13. Jahrhundert verzeichnet ist. Wobei Ale (alt) auf einen bereits zuvor bestehenden Lehnshof hindeuten könnte.<ref>Jörg Poettgen (Redaktion): 950 Jahre Overath (1064–2014) / Straßennamen erzählen Geschichte. Hrsg. Bergischer Geschichtsverein, Overath 2014.</ref>
Die Topographia Ducatus Montani des Erich Philipp Ploennies, Blatt Amt Steinbach, belegt, dass der Wohnplatz bereits 1715 eine Hofstelle besaß, die als Alemich beschriftet ist. Carl Friedrich von Wiebeking benennt die Hofschaft auf seiner Charte des Herzogthums Berg 1789 ebenfalls Alemich. Aus ihr geht hervor, dass der Ort zu dieser Zeit Teil der Honschaft Miebach im Kirchspiel Overath war.<ref name="Fabricius">Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794. Bonn 1898.</ref>
Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1817 als Alemich verzeichnet. Auch die Preußische Uraufnahme von 1845 zeigt den Wohnplatz unter dem Namen Alemich. Ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 ist der Ort auf Messtischblättern regelmäßig als Alemich verzeichnet.
1822 lebten acht Menschen im als Haus kategorisierten und als Alemig bezeichneten Ort, der nach dem Zusammenbruch der napoleonischen Administration und deren Ablösung zur Bürgermeisterei Overath im Kreis Mülheim am Rhein gehörte.<ref>Alexander A. Mützell: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 1. Karl August Künnel, Halle 1821.</ref> Für das Jahr 1830 werden für den als Haus bezeichneten Ort keine Einwohner angegeben, der Ort war unbesiedelt.<ref name="restorff">Friedrich von Restorff: Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Nicolai, Berlin und Stettin 1830.</ref> Der 1845 laut der Uebersicht des Regierungs-Bezirks Cöln als Alemig bezeichnete und ebenfalls als isoliertes Haus kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit ein Wohngebäude mit sieben Einwohnern, alle katholischen Bekenntnisses.<ref name="Uebersicht">Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften und einzeln liegenden benannten Grundstücke des Regierungs-Bezirks Cöln : nach Kreisen, Bürgermeistereien und Pfarreien, mit Angabe der Seelenzahl und der Wohngebäude, sowie der Confessions-, Jurisdictions-, Militair- und frühern Landes-Verhältnisse. / hrsg. von der Königlichen Regierung zu Cöln [Köln], [1845]</ref> Die Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Rheinprovinz führt Alemich 1871 mit einem Wohnhaus und sieben Einwohnern auf.<ref>Königliches Statistisches Bureau Preußen (Hrsg.): Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staats und ihre Bevölkerung. Die Rheinprovinz, Nr. XI. Berlin 1874.</ref> Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden für Alemich ein Wohnhaus mit 13 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref> 1895 besitzt der Ort ein Wohnhaus mit elf Einwohnern und gehörte konfessionell zum katholischen Kirchspiel Marialinden,<ref name="Gemeindelexikon1897">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1897.</ref> 1905 werden ein Wohnhaus und sieben Einwohner angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1909">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1909.</ref> Für 1907 weist das Hausnummerierungs-Kataster von Alemich für das Haus Nr. 4 (heute Nr. 1) als Eigentümerin Gräfin Nesselrode aus und als einzigen Bewohner Anton Miebach.<ref>Berthold Gladbach, Peter Lückerath: Die Overather Bevölkerung in Namens-, Steuer- und Einwohnerlisten vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, S. 355. Hrsg. vom Bergischen Geschichtsverein Rhein-Berg, Bergisch Gladbach 2016, ISBN 978-3-932326-75-2</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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