Zum Inhalt springen

Fahn (Overath)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Fahn
Stadt Overath
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Fahn 50° 56′ N, 7° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 56′ 13″ N, 7° 20′ 37″ O
 {{#coordinates:50,93694508|7,34368443|primary
dim=10000 globe= name=Fahn region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 250 m ü. NN
Fahn (Overath)
Fahn (Overath)
Lage von Fahn in Overath
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Fahn ist ein Ortsteil von Marialinden in der Stadt Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.

Lage und Beschreibung[Bearbeiten]

Der Weiler Fahn mit einem kleinen Neubau-Wohngebiet liegt an der Landesstraße 360, der alten Brüderstraße. Mit den nahegelegenen Ortschaften Großoderscheid, Siefen, Krampenhöhe, Oderscheiderberg und Oderscheiderfeld gehört Fahn zu den Feuchtgebieten im Marialinder Riedelland, in denen seltene Tierarten und Pflanzen zu finden sind. Beim Ort befindet sich der Quellbereich des Kleinen Naafbachs.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Topographia Ducatus Montani des Erich Philipp Ploennies, Blatt Amt Steinbach, belegt, dass der Wohnplatz 1715 eine Hofstelle besaß, die als Fahn beschriftet ist. Carl Friedrich von Wiebeking benennt die Hofschaft auf seiner Charte des Herzogthums Berg 1789 ebenfalls als Fahn. Aus ihr geht hervor, dass der Ort zu dieser Zeit Teil der Honschaft Oderscheid im Kirchspiel Overath war.<ref name="Fabricius">Wilhelm Fabricius : Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz; Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794; Bonn; 1898</ref>

Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1825 als Fahn verzeichnet. Die Preußische Uraufnahme von 1845 zeigt den Wohnplatz auch unter dem Namen Fahn. Ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 ist der Ort auf Messtischblättern regelmäßig als Fahn verzeichnet.

1822 lebten vier Menschen im als Haus kategorisierten Ort, der nach dem Zusammenbruch der napoleonischen Administration und deren Ablösung zur Bürgermeisterei Overath im Kreis Mülheim am Rhein gehörte.<ref>Alexander A. Mützell: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 1. Karl August Künnel, Halle 1821.</ref> Im Jahr 1830 wird der Ort weiterhin als (Einzel-)Haus angegeben.<ref name="restorff">Friedrich von Restorff: Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Nicolai, Berlin und Stettin 1830</ref> Der 1845 laut der Uebersicht des Regierungs-Bezirks Cöln als Fahn bezeichnete und als Hof kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit ein Wohngebäude mit elf Einwohnern, alle katholischen Bekenntnisses.<ref name="Uebersicht">Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften und einzeln liegenden benannten Grundstücke des Regierungs-Bezirks Cöln : nach Kreisen, Bürgermeistereien und Pfarreien, mit Angabe der Seelenzahl und der Wohngebäude, sowie der Confessions-, Jurisdictions-, Militair- und frühern Landes-Verhältnisse. / hrsg. von der Königlichen Regierung zu Cöln [Köln], [1845]</ref> Die Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Rheinprovinz führt Fahn 1871 mit einem Wohnhaus und vier Einwohnern auf.<ref>Königliches Statistisches Bureau Preußen (Hrsg.): Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staats und ihre Bevölkerung. Die Rheinprovinz, Nr. XI. Berlin 1874.</ref> Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden für Fahn ein Wohnhaus mit neun Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref> 1895 besitzt der Ort ein Wohnhaus mit neun Einwohnern und gehörte konfessionell zum katholischen Kirchspiel Marialinden,<ref name="Gemeindelexikon1897">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1897.</ref> 1905 werden ein Wohnhaus und sechs Einwohner angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1909">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1909.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Fahn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Stadtteile von Overath: Overath (Kernstadt) | Brombach | Heiligenhaus | Immekeppel | Marialinden | Steinenbrück | Untereschbach | Vilkerath


Ortsteile der Kernstadt: Aulhof | Bernsau | Bettenachen | Böke | Brambach | Broich | Brücke | Burg | Burghof | Burgholz | Cyriax | Diepenbroich | Eichen | Eulenthal | Ferrenberg | Griesenbalken | Großbernsau | Gut Eichthal | Gut Ennenbach | Halfensbüchel | Halzemich | Hammermühle | Hasenberg | Höderath | Hufe | Hufenstuhl | Kleinbalken | Kombach | Kotten | Kotterberg | Kram | Kreutzhäuschen | Leyenhaus | Lölsberg | Meegen | Meesbalken | Probstbalken | Rappenhohn | Rittberg | Rottfeld | Schiefenthal | Spich | Voßwinkel | Warth | Wasser | Weberhöhe | Wolfshütte | Wüsterhöhe | Wustsiefen

Ortsteile von Brombach: Bilstein | Bökerberg | Brombacherberg | Hagen | Halfenslennefe | Kartenlennefe | Klefhaus | Klingerath | Oberbrombach | Strauch | Unterbilstein | Unterbrombach

Ortsteile von Heiligenhaus: Birken | Gebrannten | Großdorbusch | Großschwamborn | Heide | Kleinschwamborn | Linde | Neuenhausen | Steinberg | Stich | Wiedenhof

Ortsteile von Immekeppel: Brodhausen | Büscherhöfchen | Hasenbüchel | Huferberg | Immekeppelerteich | Kielshöfchen | Leffelsend | Melessen | Mittelsteeg | Obersteeg | Schmitzbüchel | Thal | Ufer

Ortsteile von Marialinden: Abelsnaaf | Birkenhof | Bixnaaf | Bixnaafermühle | Blindenaaf | Blindenaafermühle | Breidenassel | Breitenstein | Büchel | Büscherhöfchen | Buschhoven | Dahl | Fahn | Falkemich | Federath | Fischermühle | Großoderscheid | Grube Nikolaus | Hagen | Hardt | Hentgesnaaf | Höhe | Kaltenborn | Kirschbaum | Kleinoderscheid | Krahwinkel | Krampenhöhe | Kulhoven | Landwehr | Linde | Lombachsmühle | Lorkenhöhe | Meegen | Niedergrützenbach | Obergrützenbach | Oderscheiderberg | Oderscheiderfeld | Schalken | Schlingenthal | Schlingenthaler Mühle | Schommelsnaaf | Schwellenbachermühle | Siebelsnaaf | Siefen | Tixhoven | Viersbrücken | Vilshoven | Weyerhof | Weißenstein | Windhausen | Wüststeimel

Ortsteile von Steinenbrück: Altenbrück | Büchel | Busch | Frielinghausen | Großdresbach | Großhurden | Großlöderich | Heidermühle | Katzemich | Klefberg | Kleindresbach | Kleinhurden | Lokenbach | Mittelbech | Müllenholz | Nallingen | Neichen | Neuhurden | Oberbech | Obergründemich | Schmitzlöderich | Steeg | Stichermühle | Unterbech | Untergründemich

Ortsteile von Untereschbach: Daubenbüchel | Großbuchholz | Grünewald | Holzerhof | Mittelauel | Oberauel | Unterauel

Ortsteile von Vilkerath: Aggerhof | Aggermühle | Alemich | Bengelshöhe | Bochmühle | Griessiefen | Herrenhöhe | Kepplerburg | Klef | Kreutzweg | Krombach | Neuenhaus | Oberhasbach | Oberheide | Obermiebach | Obervilkerath | Rott | Steinhaus | Unterhasbach | Unterheide | Untermiebach | Untervilkerath

Vorlage:Klappleiste/Ende