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Brambach (Overath)

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Brambach
Stadt Overath
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Brambach 50° 56′ N, 7° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 55′ 32″ N, 7° 16′ 18″ O
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Höhe: 120 m ü. NN
Lage von Brambach in Overath
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Datei:Brambach Ochse.jpg
Blick von Brambach ins Tal

Brambach ist ein Ortsteil von Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.

Lage und Beschreibung[Bearbeiten]

Der landwirtschaftlich geprägte Ortsteil Brambach befindet sich im Aggertal an der Bundesstraße 484 (hier Siegburger Straße genannt) und der Bahnstrecke Köln-Kalk–Overath. In der Nähe liegen die Ortschaften Halfensbüchel, Spich, Cyriax, Gut Eichthal, Kombach und Broich.

Geschichte[Bearbeiten]

Brambach wurde erstmals im Jahr 1470 als Brandenbach urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort leitet sich von dem Personennamen Brando ab.<ref name="dittmaier">Heinrich Dittmaier: Siedlungsnamen und Siedlungsgeschichte des Bergischen Landes. In: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins. Band 74, Parallele Ausgabe als Veröffentlichung des Instituts für Geschichtliche Landeskunde der Rheinlande an der Universität Bonn. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch 1956.</ref>

Die Topographia Ducatus Montani des Erich Philipp Ploennies, Blatt Amt Steinbach, belegt, dass der Wohnplatz bereits 1715 eine Hofstelle besaß, die als Freihof ausgezeichnet und als Brameg beschriftet ist. Carl Friedrich von Wiebeking benennt die Hofschaft auf seiner Charte des Herzogthums Berg 1789 als Brambach. Aus ihr geht hervor, dass der Ort zu dieser Zeit Teil der Honschaft Heiliger im Kirchspiel Overath war.<ref name="Fabricius">Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794. Bonn 1898</ref>

Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1817 ebenfalls als Brambach verzeichnet. Die Preußische Uraufnahme von 1845 zeigt den Wohnplatz unter dem Namen Braumbach. Ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 ist der Ort auf Messtischblättern regelmäßig als Brambach verzeichnet.

1822 lebten sechs Menschen im als Hof kategorisierten und Brambach bezeichneten Ort, der nach dem Zusammenbruch der napoleonischen Administration und deren Ablösung zur Bürgermeisterei Overath im Kreis Mülheim am Rhein gehörte.<ref>Vorlage:Wörterbuch Preußischer Staat</ref> Für das Jahr 1830 werden für den als Brambach bezeichneten Ort acht Einwohner angegeben.<ref name="Restorff">Vorlage:Beschreibung Rheinprovinz 1830</ref> Der 1845 laut der Uebersicht des Regierungs-Bezirks Cöln als Pachtgut kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit ein Wohngebäude mit elf Einwohnern, alle katholischen Bekenntnisses.<ref name="Uebersicht">Vorlage:Uebersicht Ortschaften Cöln</ref> Die Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Rheinprovinz führt Brambach 1871 mit einem Wohnhaus und acht Einwohnern auf.<ref name="Gemeindelexikon1871">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1871</ref> Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden für Brambach ein Wohnhaus mit sechs Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1885">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> 1895 besitzt der Ort ein Wohnhaus mit sechs Einwohnern,<ref name="Gemeindelexikon1895">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1895</ref> 1905 werden ein Wohnhaus und elf Einwohner angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1905">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1905</ref>

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Heinrich Linder (1899–1979), Landrat und Kreisdirektor des Rheinisch-Bergischen Kreises

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinz Firmenich: Burgen und Schlösser im Rheinisch-Bergischen Kreis. Hrsg. Bergischer Geschichtsverein. Verlag Wamper, Köln / Bergisch Gladbach 1974

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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