Oberhasbach
Oberhasbach Stadt Overath
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Lage von Oberhasbach in Overath
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Oberhasbach ist ein Ortsteil von Vilkerath in der Stadt Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Lage und Beschreibung[Bearbeiten]
Die kleine, von Feldern und Wald umgebene Ortschaft Oberhasbach liegt oberhalb der Agger nahe der Grenze zum Oberbergischen Kreis. Sie ist über die Bundesstraße 55, die hier Kölner Straße heißt, und die Oberstraße zu erreichen. Ein Wanderweg mit dem Titel Liederweg führt an dem Weiler vorbei. Orte in der Nähe sind Kleuelshöhe Unterhasbach, Obervilkerath, Unterstaat und Oberstaat.
Geschichte[Bearbeiten]
Carl Friedrich von Wiebeking benennt die Hofschaft auf seiner Charte des Herzogthums Berg 1789 als Ob Hassberg. Aus ihr geht hervor, dass der Ort zu dieser Zeit Teil der Honschaft Vilkerath im Kirchspiel Overath war.<ref name="Fabricius">Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz; Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794; Bonn; 1898</ref>
Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1817 als Ob Hasbach verzeichnet. Die Preußische Uraufnahme von 1845 zeigt den Wohnplatz unter dem Namen Oberhasbach. Ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 ist der Ort auf Messtischblättern regelmäßig als Ober Hasbach oder Oberhasbach verzeichnet.
1822 lebten 19 Menschen im als Hof kategorisierten und (Ober-)Hasbach bezeichneten Ort, der nach dem Zusammenbruch der napoleonischen Administration und deren Ablösung zur Bürgermeisterei Overath im Kreis Mülheim am Rhein gehörte.<ref>Alexander A. Mützell: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 2. Karl August Künnel, Halle 1821.</ref> Für das Jahr 1830 werden für den als Ober-Hasbach bezeichneten Ort 19 Einwohner angegeben.<ref name="restorff">Friedrich von Restorff: Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Nicolai, Berlin und Stettin 1830</ref> Der 1845 laut der Uebersicht des Regierungs-Bezirks Cöln als Hof kategorisierte und Ober-Hasbach bezeichnete Ort besaß zu dieser Zeit sechs Wohngebäude mit 24 Einwohnern, alle katholischen Bekenntnisses.<ref name="Uebersicht">Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften und einzeln liegenden benannten Grundstücke des Regierungs-Bezirks Cöln : nach Kreisen, Bürgermeistereien und Pfarreien, mit Angabe der Seelenzahl und der Wohngebäude, sowie der Confessions-, Jurisdictions-, Militair- und frühern Landes-Verhältnisse. / hrsg. von der Königlichen Regierung zu Cöln [Köln], [1845]</ref>
Die Liste Einwohner und Viehstand von 1848, die unter anderem der Steuererhebung diente, zählte in Oberhasbach 25 Bewohner, darunter 14 Kinder unter 16 Jahre. Sie nennt Namen und Berufe der Haushaltungsvorstände. Vier waren Ackerer: Gerhard Giersiefen (2 Kühe, 1 Ziege, 2 Schweine), Gerhard Luerz (1 Kuh). Johann Tix (3 Kühe, 2 Schweine) und Mathias Wiertz (1 Kuh), (1 Rind), (1 Schwein). Darüber hinaus zählte die Obrigkeit die alleinstehende Gundula Müller ohne Viehbesitz.
Die Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Rheinprovinz führt Oberhasbach 1871 mit vier Wohnhäusern und 20 Einwohnern auf.<ref>Königliches Statistisches Bureau Preußen (Hrsg.): Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staats und ihre Bevölkerung. Die Rheinprovinz, Nr. XI. Berlin 1874.</ref> Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden für Ober Hasbach vier Wohnhäuser mit 16 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref> 1895 besitzt der Ort drei Wohnhäuser mit zwölf Einwohnern und gehörte konfessionell zum katholischen Kirchspiel Hohkeppel,<ref name="Gemeindelexikon1897">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1897.</ref> 1905 werden drei Wohnhäuser und 23 Einwohner angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1909">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1909.</ref>
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Villa im Weiler
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Waldweg
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Bachlauf
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Liederweg
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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