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Halzemich

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Halzemich
Stadt Overath
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Halzemich 50° 55′ N, 7° 19′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 55′ 2″ N, 7° 18′ 32″ O
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Höhe: 221 m ü. NN
Halzemich (Overath)
Halzemich (Overath)
Lage von Halzemich in Overath
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Halzemich ist ein Ortsteil von Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.

Lage und Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Halzemich Röger (2).jpg
Vogelscheuche am Hügelbeet

Halzemich findet sich zwischen der Straße An der Sonne (Kreisstraße 34) und dem Naafbach, der hier die Grenze zum Rhein-Sieg-Kreis bildet. Die nächsten Ortslagen sind Blindenaaf, Büchel, Viersbrücken und Eulenthal, alles wasserreiche Gegenden, in deren Feuchtgebiete seltene Tiere und Pflanzen leben. Diese Landschaften werden naturräumlich zum Marialinder Riedelland gezählt. Weite Teile des Naafbachtals stehen überdies unter Naturschutz.<ref>Liste der Naturschutzgebiete im Rheinisch-Bergischen Kreis</ref> Gartenbesitzer in Halzemich nehmen regelmäßig am Tag der offenen Gartentür teil, an dem besondere Gärten der Öffentlichkeit präsentiert werden. Vor allem örtlichen Medien widmen den Treffen regelmäßig ihre Aufmerksamkeit.

Geschichte[Bearbeiten]

Eine frühe Erwähnung des Orts erfolgte unter dem Namen Halzenbach. Der Ursprungsname zählt also zu der -bach Namensgruppe. Das Bestimmungswort leitet sich möglicherweise von dem Personennamen Halzimo ab.<ref name="dittmaier">Heinrich Dittmaier: Siedlungsnamen und Siedlungsgeschichte des Bergischen Landes. In: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins. Band 74, Parallele Ausgabe als Veröffentlichung des Instituts für Geschichtliche Landeskunde der Rheinlande an der Universität Bonn. Schmidt, Neustadt a.d. Aisch 1956.</ref>

Die Topographia Ducatus Montani des Erich Philipp Ploennies, Blatt Amt Steinbach, belegt, dass der Wohnplatz bereits 1715 vier Hofstellen besaß, die als Halsemich beschriftet sind. Carl Friedrich von Wiebeking benennt die Hofschaft auf seiner Charte des Herzogthums Berg 1789 als Halzemich. Aus ihr geht hervor, dass der Ort zu dieser Zeit Teil der Honschaft Heiliger im Kirchspiel Overath war.<ref name="Fabricius">Wilhelm Fabricius : Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz; Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794; Bonn; 1898</ref>

Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1817 als Halsemich verzeichnet. Die Preußische Uraufnahme von 1845 zeigt den Wohnplatz unter dem Namen Halzemich. Ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 ist der Ort auf Messtischblättern regelmäßig als Halzemich verzeichnet.

1822 lebten 51 Menschen im als Hof kategorisierten und als Halsemich bezeichneten Ort, der nach dem Zusammenbruch der napoleonischen Administration und deren Ablösung zur Bürgermeisterei Overath im Kreis Mülheim am Rhein gehörte.<ref>Alexander A. Mützell: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 2. Karl August Künnel, Halle 1821.</ref> Für das Jahr 1830 werden für den als Hof und Halsemich bezeichneten Ort 57 Einwohner angegeben.<ref name="restorff">Friedrich von Restorff: Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz, Nicolai, Berlin und Stettin 1830</ref> Der 1845 laut der Uebersicht des Regierungs-Bezirks Cöln als Dorf kategorisierte und als Halzemich bezeichnete Ort besaß zu dieser Zeit 10 Wohngebäude mit 54 Einwohnern, alle katholischen Bekenntnisses.<ref name="Uebersicht">Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften und einzeln liegenden benannten Grundstücke des Regierungs-Bezirks Cöln : nach Kreisen, Bürgermeistereien und Pfarreien, mit Angabe der Seelenzahl und der Wohngebäude, sowie der Confessions-, Jurisdictions-, Militair- und frühern Landes-Verhältnisse. / hrsg. von der Königlichen Regierung zu Cöln [Köln], [1845]</ref> Die Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Rheinprovinz führt Halzemich 1871 mit 14 Wohnhäusern und 78 Einwohnern auf.<ref>Königliches Statistisches Bureau Preußen (Hrsg.): Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staats und ihre Bevölkerung. Die Rheinprovinz, Nr. XI. Berlin 1874.</ref> Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland von 1888 werden für Halzemich 13 Wohnhäuser mit 57 Einwohnern angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.</ref> 1895 besitzt der Ort neun Wohnhäuser mit 50 Einwohnern und gehörte konfessionell zum katholischen Kirchspiel Marialinden,<ref name="Gemeindelexikon1897">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1897.</ref> 1905 werden zehn Wohnhäuser und 51 Einwohner angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1909">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1909.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

Weblinks[Bearbeiten]

  • Marvin Kutz: Streifzüge durch die Gärten. In: Kölner Stadtanzeiger [1]
  • Offene Gartenpforte [2]
  • Bergische Gartentour [3]

Vorlage:Klappleiste/Anfang

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