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Asla legarmeh

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(Weitergeleitet von Azla legarmeh)
Betonungszeichen oder Akzent Unicodeblock Hebräisch
Zeichen ׀ ֨
Unicode U+05C0 U+05A8
Azla legarmeh
אַזְלָא לְגַרְמֵ֨הּ׀

Asla legarmeh ׀ ֨({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Joshua R. Jacobson: Chanting the Hebrew Bible. The art of cantillation. Jewish Publication Society. Philadelphia 2002. ISBN 0-8276-0693-1, S. 407, 936</ref>) ist eine Trope (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) trop<ref>Jacobson (2002), S. 3: Trop. «In Yiddish, the lingua franca of the Jews in Northern Europe […], these accents came to bei known as trop. The derivation of this word seems to be from the Greek tropos or Latin tropus ».</ref>) in der jüdischen Liturgie und zählt zu den biblischen Satz-, Betonungs- und Kantillationszeichen Teamim, die im Tanach erscheinen.<ref></ref> Asla legarmeh zählt zu den Zeichen, die in den drei poetischen Büchern Ijob, Buch der Sprichwörter und im Buch der Psalmen gebraucht werden, und gehört deswegen zu den Ta'amei Sifrei Emet, den Betonungszeichen der poetischen Bücher.

Beschreibung[Bearbeiten]

Azla legarmeh

אַזְלָא לְגַרְמֵ֨הּ׀ ֨ ׀ דָּבָ֨ר׀
Biblische Betonungszeichen
Sof pasuq ֽ ׃ Paseq ׀
Etnachta ֑ Segol ֒
Schalschelet ֓ Zaqef qaton ֔
Zakef gadol ֕ Tipcha ֖
Rewia ֗ Zinnorit ֘
Paschta ֙ Jetiw ֚
Tewir ֛ Geresch ֜
Geresch muqdam ֝ Gerschajim ֞
Qarne para ֟ Telischa gedola ֠
Pazer ֡ Atnach hafuch ֢
Munach ֣ Mahpach ֤
Mercha ֥ Mercha kefula ֦
Darga ֧ Qadma ֨
Telischa qetanna ֩ Jerach ben jomo ֪
Ole we-Jored ֫ ֥ Illuj ֬
Dechi ֭ Zarqa ֮
Rewia gadol ֗ Rewia mugrasch ֜ ֗
Rewia qaton ֗ Mahpach legarmeh ֤ ׀
Azla legarmeh ֨ ׀ Kadma we-asla ֨ ֜
Maqqef ־ Meteg ֽ

Symbol[Bearbeiten]

Legarmeh kommt in zwei Versionen vor. Asla Legarmeh hat zwei Teile und besteht aus dem Symbol des Kadma ֨ und dem senkrechten Strich Paseq ׀. Mahpach Legarmeh hat zwei ebenfalls zwei Teile und besteht aus dem Symbol des Mahpach ֤ und dem senkrechten Strich Pasek ׀ . Pasek erscheint dabei immer als Zusatz am Ende des Worts.

Grammatik[Bearbeiten]

Legarmeh ist in beiden Formen ein schwacher disjunktiver Akzent der untersten Ebene und kann keine nachfolgenden Trennzeichen mehr haben.<ref name="Wickes 91-92">Wickes, Poetical Books, S. 91–92.</ref> Der Unterschied zwischen beiden Zeichen ist vor allem musikalischer Natur.<ref name="Wickes 91-92" /> Wenn Legarmeh ein vorangehendes disjunktives Zeichen hat, wird Azla legarmeh verwendet, wenn es keine Konjunktion gibt und der Ton fällt auf die erste oder zweite Silbe, so wird Mahpach legarmeh verwendet. Fällt jedoch der Ton auf die dritte oder eine nachfolgende Silbe, so ist es Azla legarmeh.<ref name="Wickes 91-92" /> Ein Legarmeh, das zwischen Rewia Mugrasch und vor Silluq auftaucht ist jedoch immer ein Mahpach legarmeh.<ref name="Wickes 91-92" />

Mahpach legarmeh kann keine Konjunktionen haben. Azla legarmeh kann ein einziges vorangehendes konjunktives Zeichen haben, meistens ein Mahpach, ein Zinnorit-Mahpach oder weniger häufig ein Illuj oder Mercha.<ref>Price, Bd. V, S. 1235–1239.</ref>

Vorkommen[Bearbeiten]

Mahpach legarmeh und Asla legarmeh zählen zu den Ta’amei Sifrei Emet {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). „Emet“ ist ein Akronym bestehend aus den hebräischen Anfangsbuchstaben der Bücher Ijob {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) = Aleph, Sprichwörter {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Mischle) = Mem und Psalmen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Tehilim) = Taw, dazu kommen noch Vokale, um den Begriff aussprechen zu können. Die Tabelle zeigt das Vorkommen der beiden Formen von Legarmeh in den drei poetischen Büchern.<ref name="Price1095">James D. Price: Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible, Band V S. 1095.</ref>

Teil des Tanach Mahpach legarmeh Azla legarmeh
Psalmen 197 252
Ijob 36 45
Sprüche 26 27
Gesamt 259 324

Literatur[Bearbeiten]

  • William Wickes: A treatise on the accentuation of the three so-called poetical books on the Old Testament, Psalms, Proverbs, and Job. 1881 (archive.org).
  • William Wickes: A treatise on the accentuation of the twenty-one so-called prose books of the Old Testament. 1887 (archive.org).
  • Arthur Davis: The Hebrew accents of the twenty-one Books of the Bible (K"A Sefarim) with a new introduction. 1900 (archive.org)
  • Francis L. Cohen: Cantillation. In: Isidore Singer (Hrsg.): The Jewish Encyclopedia. Band III. KTAV Publishing House, New York, S. 542–548 (1901–1906).
  • Solomon Rosowsky: The Cantillation of the Bible. The Five Books of Moses. The Reconstructionist Press, New York 1957.
  • James D. Price: Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible. Band I: Concordance of the Hebrew Accents used in the Pentateuch. Edwin Mellon Press, Lewiston, New York 1996, ISBN 0-7734-2395-8.
  • Joshua R. Jacobson: Chanting the Hebrew Bible. The art of cantillation. 1. Auflage. Jewish Publication Society, Philadelphia 2002, ISBN 0-8276-0693-1.
  • Joshua R. Jacobson: Chanting the Hebrew Bible. Student Edition. The Jewish Publication Society, Philadelphia 2005, ISBN 0-8276-0816-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />