Meteg
Vorlage:Infobox Teamim Meteg ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ֽ ist ein Betonungszeichen unter den biblischen Teamim, die im Tanach erscheinen. Meteg ist ein zweiter Akzent zur Bezeichnung des Nebentons oder Vokallängung, der sich neben dem ersten Akzent auf dem gleichen Wort oder der Wortgruppe befindet.<ref>« a accent that is used to indicate secondary stress and vowel lengthening» Jacobson (2002), S. 931.</ref>
Begriffe[Bearbeiten]
Meteg ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist mit „Zügel“ zu übersetzen.<ref>Eduard König: Hebräisches und aramäisches Wörterbuch zum Alten Testament. Hrsg.: Theodor Weicher. Dietrich’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1910, S. 256.</ref> Abhängig vom Kontext wird der Akzent auch Maʾarich, oder Gaʿja genannt.
Symbol[Bearbeiten]
| Meteg
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|---|---|---|---|---|---|---|---|
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| Biblische Betonungszeichen | |||||||
| Sof pasuq | ֽ ׃ | Paseq | ׀ | ||||
| Etnachta | ֑ | Segol | ֒ | ||||
| Schalschelet | ֓ | Zaqef qaton | ֔ | ||||
| Zakef gadol | ֕ | Tipcha | ֖ | ||||
| Rewia | ֗ | Zinnorit | ֘ | ||||
| Paschta | ֙ | Jetiw | ֚ | ||||
| Tewir | ֛ | Geresch | ֜ | ||||
| Geresch muqdam | ֝ | Gerschajim | ֞ | ||||
| Qarne para | ֟ | Telischa gedola | ֠ | ||||
| Pazer | ֡ | Atnach hafuch | ֢ | ||||
| Munach | ֣ | Mahpach | ֤ | ||||
| Mercha | ֥ | Mercha kefula | ֦ | ||||
| Darga | ֧ | Qadma | ֨ | ||||
| Telischa qetanna | ֩ | Jerach ben jomo | ֪ | ||||
| Ole we-Jored | ֫ ֥ | Illuj | ֬ | ||||
| Dechi | ֭ | Zarqa | ֮ | ||||
| Rewia gadol | ֗ | Rewia mugrasch | ֜ ֗ | ||||
| Rewia qaton | ֗ | Mahpach legarmeh | ֤ ׀ | ||||
| Azla legarmeh | ֨ ׀ | Kadma we-asla | ֨ ֜ | ||||
| Maqqef | ־ | Meteg | ֽ | ||||
Das Symbol für Meteg besteht in einem kurzen senkrechten Strich unter der schwächer betonten Silbe und ist identisch zum Symbol von Silluq.<ref name="Jacobson 42">Jacobson (2005), S. 42.</ref> Silluq steht ausschließlich in Kombination mit Sof pasuq am Ende eines Satzes. Meteg ist durch diese Stellung nicht mit Silluq zu verwechseln, es erscheint immer zusätzlich zu einem anderen Akzent. Wenn Silluq und Meteg zusammen auf einem Wort erscheinen, dann ist das erste Zeichen immer Meteg, das zweite Zeichen Silluq.<ref>Jacobson illustriert dies am Beispiel von לְעֵֽינֵיהֶֽם, Jacobson (2005) S. 42.</ref> Die Stellung kann links oder rechts unten neben einem zugehörigen Vokal sein, oder auch darunter.
Kantillation[Bearbeiten]
Mit Meteg ist keine eigene Melodie verbunden, das Betonungszeichen deutet nur an, dass die betroffene Silbe abhängig vom Kontext etwas lauter oder langsamer gesungen wird.<ref name="Jacobson 42" />
In den Fällen, in denen der mit Meteg bezeichnete Nebenton länger gehalten werden soll, wird dieser Akzent Maʾarich genannt. Als Gaʿja wird er bezeichnet, wenn er mit erhobener, lauter Stimme gesungen werden soll. Dabei wird unterschieden zwischen Groß-Gaʿja bei langen Vokalen, Klein-Gaʿja bei kurzen Vokalen und euphonischem Gaʿja bei eigentlich schwachen Vokalen, die nur deutlich genug ausgesprochen werden sollen.<ref name="Gesenius">Wilhelm Gesenius, Hebräische Grammatik, S. 67 Digitalisat im Internet Archive.</ref>
Grammatik[Bearbeiten]
Meteg wird bei besonders langen Wörtern oder bei einer mit Maqqef gebildeten Wortgruppe benutzt, um eine zweite Betonung des Wortes oder innerhalb der Wortgruppe anzudeuten. In der Regel kennzeichnet Meteg den Gegenton. In der Regel handelt es sich um die zweite (offene) Silbe vor dem Hauptton, z. B. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), wenn die zweite Silbe vor dem Hauptton geschlossen ist, beispielsweise {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Meteg kann auch in der vierten Silbe vor dem Hauptton stehen, z. B. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value).<ref name="Gesenius" />
Literatur[Bearbeiten]
- Wilhelm Gesenius, Hebräische Grammatik, 28. Auflage (Neubearbeitung durch Emil Kautzsch), Vogel, Leipzig 1909. Digitalisat
- Solomon Rosowsky: The Cantillation of the Bible. The Five Books of Moses. The Reconstructionist Press, New York 1957.
- James D. Price: Concordance of the Hebrew accents in the Hebrew Bible. (Vol. I). Concordance of the Hebrew Accents used in the Pentateuch. Edwin Mellon Press, Lewiston (New York) 1996, ISBN 0-7734-2395-8, S. 272 f. (Statistiken zu besonderen Formen von Meteg).
- Joshua R. Jacobson: Chanting the Hebrew Bible. The art of cantillation. 1. Auflage. Jewish Publication Society, Philadelphia 2002, ISBN 0-8276-0693-1.
- Joshua R. Jacobson: Chanting the Hebrew Bible. Student Edition. The Jewish Publication Society, Philadelphia 2005, ISBN 978-0-8276-0816-0 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />