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Berzovia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Berzovia, Jidovin
Schidovin
Zsidovin
Datei:ROU CS Berzovia CoA.PNG
Berzovia (Rumänien)
Berzovia (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Caraș-Severin
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3247) 45° 26′ N, 21° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3247) 45° 25′ 34″ N, 21° 37′ 40″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 128,27 km²
Einwohner: 3.247 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+40) 02 55
Kfz-Kennzeichen: CS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2020<ref>Angaben bei prezenta.roaep.ro, abgerufen am 28. Februar 2021 (rumänisch).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Berzovia, Fizeș, Gherteniș
Bürgermeister : Mircea-Ion Serafin (PNL)
Postanschrift: Str. Revoluția din Decembrie, nr. 123
loc. Berzovia, jud. Caraș-Severin, RO–327030
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Berzovia jud Caras-Severin.png
Lage der Gemeinde Berzovia im Kreis Caraș-Severin
Datei:Banat Josephinische Landaufnahme pg118.jpg
Berzovia auf der Josephinischen Landaufnahme

Berzovia (veraltet Jidovin; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Caraș-Severin, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens. Zu der Gemeinde Berzovia gehören auch die Dörfer Fizeș und Gherteniș.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Berzovia liegt im Westen des Kreises Caraş-Severin, an der Nationalstraße DN58B, die Timișoara mit Bocșa und Gătaia verbindet. Berzovia befindet sich in 29 km Entfernung zu Reșița und 74 km zu Timișoara.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Șoșdea Ersig Valeapai
Gherteniș Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Ramna
Măureni Fizeș Bocșa

Geschichte[Bearbeiten]

Vor- und frühgeschichtliche Befunde und Funde auf dem Gemeindegebiet weisen die menschliche Anwesenheit schon in der Bronze- und Eisenzeit nach. So wurden zwei bronzezeitliche Siedlungen in Fizeș<ref>Bronzezeitliche Siedlung Fizeș auf der offiziellen Webpräsenz des Repertoriul Arheologic Naţional (rumänisch), abgerufen am 11. März 2021.</ref> und Gherteniş<ref>Bronzezeitliche Siedlung Gherteniş auf der offiziellen Webpräsenz des Repertoriul Arheologic Naţional (rumänisch), abgerufen am 11. März 2021.</ref> entdeckt. Aus der Hallstattzeit ist unter anderem ein Hortfund aus Fizeș bekannt.<ref>Depotfund von Fizeș auf der offiziellen Webpräsenz des Repertoriul Arheologic Naţional (rumänisch), abgerufen am 11. März 2021.</ref> Latènezeitliche Spuren unter dem späteren römischen Kastell lassen eine dakische Besiedlung in der späten Eisenzeit vermuten. Sie muss auch schon von daher existiert haben, als Trajan selber in seinem verlorengegangenen Werk Dacica, das von den Dakischen Kriegen handelte, Berzovia mit den Worten inde Berzobim, deinde Aizi processimus (i. S. v. „nachdem wir nach Berzobis vorgerückt waren, rückten wir auf Aizis vor“) erwähnte.<ref>Priscianus VI, 13,205</ref> Die Römer errichteten des Kastell Berzovia, das bis etwa zum Jahr 138 Standort der Legio IIII Flavia Felix blieb. Anschließend wurde das offen gelassene Kastell und seine es umgebenden Canabae zu zivilen Siedlungszwecken genutzt. In der Tabula Peutingeriana wurde der Ort als Bersobis bezeichnet.<ref>Tabula Peutingeriana VII, 3</ref>

Im Mittelalter wird Berzovia erstmals 1390 als Bodugazunfolwa urkundlich erwähnt. In den Aufzeichnungen des Gelehrten Luigi Ferdinando Marsigli heißt die Siedlung Sidovin. Auf der Karte der Josephinischen Landaufnahme von 1717 ist Schidovin eingetragen. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718) war das Dorf Teil der Habsburger Krondomäne Temescher Banat. Im Rahmen der Neuorganisation von Siedlungsstrukturen des Banats durch die Habsburger Monarchie wurde das alte rumänische Dorf Jidovin im 18. Jahrhundert an den heutigen Standort Berzovia umgesiedelt.<ref>Cronica cercetărilor arheologice din România (rumänisch), abgerufen am 11. März 2021.</ref> 1808 trifft man die Schreibweisen Zsidovin und Xidovin und 1808 Jidovin an. 1851 erscheint Berzovia in den Zeitdokumenten.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Tekintö (Memento vom 10. Juli 2011 im Internet Archive), Zsidovin.</ref>

1909 wurde die Bahnstrecke Oravița–Bocșa Montană–Reșița auf einer Länge von 59 Kilometern in Betrieb genommen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.tren.transira.ro (Memento vom 18. Juni 2016 im Internet Archive), Hundert Jahre Eisenbahn in Berzovia</ref>

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Berzovia an das Königreich Rumänien fiel.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 838 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Slowaken
1880 4839 3812 282 251 494
1910 5449 4050 551 322 526
1930 4906 3613 482 322 489
1977 5108 4140 385 105 478
2002 4165 3429 178 084 474
2011 3891 3111 070 017 693 (322 Roma
066 Slowaken)
2021 3247 2546 043 009 649 (342 Roma)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Berzovia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende