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Bozovici

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bozovici
Bosowitsch
Bozovics
Božoviče
Datei:ROU CS Bozovici CoA.PNG
Bozovici (Rumänien)
Bozovici (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Caraș-Severin
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2506) 44° 56′ N, 22° 0′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2506) 44° 55′ 47″ N, 22° 0′ 1″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 600 m
Fläche: 1.144 km²
Einwohner: 2.506 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 2 Einwohner je km²
Postleitzahl: 327040
Telefonvorwahl: (+40) 02 55
Kfz-Kennzeichen: CS
Struktur und Verwaltung (Stand: 2020<ref>Angaben bei prezenta.roaep.ro, abgerufen am 28. Februar 2021 (rumänisch).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Bozovici, Prilipeț, Poneasca, Valea Miniș
Bürgermeister : Adrian-Sergiu Stoicu (PSD)
Postanschrift: Str. M. Eminescu Nr. 251B
loc. Bozovici, jud. Caraș-Severin, RO–327040

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Datei:Bozovici jud Caras-Severin.png
Lage der Gemeinde Bozovici im Kreis Caraș-Severin
Datei:Cascada bigar.jpg
Wasserfall Bigăr
Datei:Bozovics kaszárnya és katolikus templom.jpg
Kaserne und römisch-katholische Kirche

Bozovici ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Caraș-Severin, Banat, Rumänien. Zur Gemeinde Bozovici gehören die Dörfer Prilipeț, Poneasca und Valea Miniș.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Nationalpark Cheile Nerei-Beușnița Nationalpark Semenic-Cheile Carașului Nationalpark Semenic-Cheile Carașului
Nationalpark Cheile Nerei-Beușnița Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Prigor
Lăpușnicu Mare Dalboșeț Eftimie Murgu

Lage[Bearbeiten]

Bozovici liegt im Almascher Land (rumänisch: Țara Almăjului), zwischen dem Almăj-Gebirge und dem Semenic-Gebirge, im Banater Gebirge, an der Nationalstraße DN57B Reșița-Anina-Oravița und an der Europastraße E70 Timișoara-Băile Herculane. Die Ortschaft wird von den Flüssen Nera und Miniș durchquert.

Geschichte[Bearbeiten]

Urkundlich wurde Bozovici 1484 anlässlich einer Schenkung des Königs Matthias Corvinus an Lazar de Bozovici erstmals erwähnt. Spuren menschlichen Lebens sind jedoch anhand archäologischer Funde schon seit dem Neolithikum nachweisbar, ebenso aus der Römerzeit. Im Mittelalter war Bozovici Verwaltungszentrum des rumänischen Distrikts „Almascherer Land“ (Țara Almăjului). Nach der Eroberung des Banats durch die Habsburgermonarchie (1718) wurde der Ort Militär-, Verwaltungs- und politisches Zentrum des Almascher Distriktes und gehörte zur Banater Militärgrenze, die 1751 von Pantschowa über Weißkirchen, Mehadia und Karansebesch gegründet wurde. 1768 wurde das „Walachische Bataillon“ aufgestellt. Es hatte vier Kompanien und 2.383 Grenzer in Topleț, Globurău, Ilova und Ohaba-Bistra, heute Stadtteil von Oțelu Roșu. 1773 kamen auch Grenzer aus dem Almascher Land hinzu. 1775 wurde das „Walachische Bataillon“ mit dem „Illyrischen Regiment“ zu dem „Walachisch-illyrischen Regiment“ vereint. 1777 ist die Existenz einer „Deutschen Unteroffiziersschule“ in Bosowitsch verzeichnet. 1845, als in Weißkirchen durch die Umstrukturierung der Militärgrenze das „Illyrisch-Banater Regiment“ eingerichtet wurde, gehörten zu diesem auch drei Regimenter des „Almascher Landes“, die ihren Sitz in Bozovici, Dalboșeț und Prigor hatten.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Deutsche im „Almascher Land“ (Memento vom 1. August 2014 im Internet Archive).</ref>

Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts fand das Gesetz zur Magyarisierung der Ortsnamen (Ga. 4/1898) Anwendung, einschließlich der Magyarisierung aller Toponyme auf Kartenwerken, Grundbuchauszügen und Stadtplänen.<ref>Gerhard Seewann: Geschichte der Deutschen in Ungarn, Band 2 1860 bis 2006, Herder-Institut, Marburg 2012.</ref> Die amtliche Ortsbezeichnung war Bozovics. Die ungarischen Ortsbezeichnungen blieben bis zur Verwaltungsreform von 1923 im Königreich Rumänien gültig, als die rumänischen Ortsbezeichnungen eingeführt wurden.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Bozovici an das Königreich Rumänien fiel.

Tourismus[Bearbeiten]

Durch seine Lage an den Nationalparks Cheile Nerei-Beușnița und Semenic-Cheile Carașului ist Bosovici ein attraktives Touristenzentrum. Es ist Ausgangspunkt zu den verschiedenen Naturschutzgebieten, Seen, Höhlen, Tälern. Außerdem ist Bozovici ein Paradies für Angler und Jäger.

Touristische Ziele auf dem Areal der Gemeinde Bozovici oder in unmittelbarer Nähe sind:<ref>Obiective turistice din Bozovici.</ref>

Demografie[Bearbeiten]

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 838 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 5194 4879 041 204 070
1890 5382 4843 050 214 275
1910 5989 5013 210 335 431
1930 5193 4814 045 201 133
1941 4914 4541 010 140 223
1977 4049 3843 019 027 160
1992 3666 3450 013 034 169
2002 3321 3214 015 009 083
2021 2506 2163 007 003 333 (137 Roma)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Bozovici – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />


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