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Mercedes-Benz Group

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(Weitergeleitet von Daimler Chrysler)
Mercedes-Benz Group AG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Mercedes-Benz Group black.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN Vorlage:Infobox Unternehmen/ISIN-Link
Gründung 17. November 1998
Sitz Stuttgart, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung Vorlage:Str replace
Mitarbeiterzahl Vorlage:Str replace
Umsatz Vorlage:Str replace
Branche Automobilindustrie, Finanzdienstleistungen
Website [https://group.mercedes-benz.com group.mercedes-benz.com]
Stand:

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Vorlage:Wikidata-Registrierung

Die Mercedes-Benz Group AG (ehemals Daimler-Benz AG, DaimlerChrysler AG und Daimler AG) ist ein börsennotierter deutscher Hersteller von Personenkraftwagen, Vans und Lieferwagen, der auch Mobilitäts- und Finanzdienstleistungen anbietet. Als Dachgesellschaft mit Sitz in Stuttgart übernimmt sie Führungsfunktionen für die zwei rechtlich selbstständigen Tochtergesellschaften Mercedes-Benz AG und Mercedes-Benz Mobility AG.

Die vom Konzern produzierte Automobilmarke Mercedes-Benz zählt seit mehreren Jahrzehnten zu den bekanntesten Markenprodukten der Welt.<ref>What are the top 10 most recognisable brands in the world?, IG, abgerufen am 11. November 2025.</ref> Nach Umsatz belegt die Mercedes-Benz Group AG 2024 global den siebten Platz unter den Automobilherstellern.<ref>Das sind die größten Automobilhersteller der Welt, Wirtschaftswoche, abgerufen am 11. November 2025.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Die heutige Mercedes-Benz Group AG wurde 1998 als DaimlerChrysler AG nach dem Zusammenschluss der Daimler-Benz AG mit der US-amerikanischen Chrysler Corporation gegründet. Die Umbenennung in Daimler AG erfolgte 2007 nach dem mehrheitlichen Verkauf von Chrysler. Im Zuge der Abspaltung der Nutzfahrzeugsparte folgte am 1. Februar 2022 die Umbenennung in Mercedes-Benz Group AG.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Der Spiegel, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Ursprung 1886–1945[Bearbeiten]

Die Anfänge der Mercedes-Benz Group AG reichen bis in das Gründungsjahr 1883 der Benz & Co Rheinische Gasmotorenfabrik in Mannheim zurück, die im Jahr 1926 mit der Daimler-Motoren-Gesellschaft zur Daimler-Benz AG fusionierte. 1883 ließ sich Gottlieb Daimler erstmals Patentrechte für einen Gasmotor mit Glührohrzündung sowie für die Regulierung der Geschwindigkeit des Motors durch Steuerung des Auslassventils sichern. Die beiden Patente waren die Grundlage für den weltweit ersten schnell laufenden Verbrennungsmotor. Am 29. Januar 1886 ließ sich Carl Friedrich Benz das Automobil, ein dreirädriges Fahrzeug mit Verbrennungsmotor und elektrischer Zündung, patentieren.

Datei:Benz-1.jpg
Benz Patent-Motorwagen Nr. 1, 1886, erstes praxistaugliche Automobil (Nachbau)

In den 1920er-Jahren kämpften fast alle Automobilbauer ums Überleben. Die Deutsche Bank regte einen Zusammenschluss von Benz und Daimler an. Die aus den Arbeiten beider Automobilpioniere hervorgegangenen Unternehmen Benz & Co Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim (ab 1899: Benz & Cie.) und Daimler-Motoren-Gesellschaft fusionierten am 28. Juni 1926 zur Daimler-Benz AG.

Datei:Mercedes-Benz 770 Pullman-Limousine of Showa Emperor front-left Mercedes-Benz Museum.jpg
Mercedes-Benz Pullman, 1935, Staatslimousine des japanischen Kaisers

Nach der Machtergreifung der NSDAP wurde die Wirtschaft im nationalsozialistischen Deutschen Reich verstärkt in die Aufrüstung der Wehrmacht eingebunden. Daimler-Benz entwickelte und produzierte Militärfahrzeuge, Panzer, Schiffs- und Flugmotoren. 1932 war das Unternehmen nach der Opel und der Auto Union AG drittgrößter Automobilproduzent in Deutschland. Es beschäftigte Ende 1932 nur noch 9.148 Mitarbeiter, 1928 waren es noch 14.281 gewesen.

Bis 1944 wuchs die Belegschaft auf 74.198 Personen, davon waren etwa 6,6 % Kriegsgefangene und 37 % angeworbene oder zwangsverschleppte Ausländer. 1941 machten Wehrmachtsaufträge 76 % des Gesamtumsatzes der AG aus. Im selben Jahr arbeiteten 150 KZ-Häftlinge für Daimler-Benz, 1944 waren es 5648 KZ-Häftlinge.<ref>Barbara Hopmann, Mark Spoerer, Birgit Weitz, Beate Brüninghaus: Zwangsarbeit bei Daimler-Benz. Franz Steiner, Stuttgart 1994, ISBN 3-515-06440-0, S. 98 f.</ref> Die mangelnde Aufklärung und späte, relativ geringe Auszahlung einer Entschädigung im Jahr 1968 sorgte für Kritik.<ref>Heinrich Frei: Daimler als Rüstungsproduzent. In: Berliner Zeitung, 16. April 2005.</ref> Am Ende des Zweiten Weltkriegs gingen die Niederlassungen im Osten Deutschlands sowie die Werke Königsberg und Genshagen verloren. Auch die in den besetzten Ländern im Krieg gegründeten Werke Colmar, Neupaka, Reichshof und das Flugmotorenwerk Ostmark musste der Konzern abschreiben. Die Produktionsstätten in Untertürkheim, Sindelfingen und Mannheim waren 1945 zerstört oder stark beschädigt.

Wirtschaftswunder 1945–1998[Bearbeiten]

Datei:Mercedes-Benz LKW 02.jpg
Lastkraftwagen (Produktionszeitraum 1963–1970)

Zwischen 1945 und 1998 zeigte sich das Unternehmen als Design- und Innovationsführer auf dem Automobilweltmarkt – so wurden 1951 die Sicherheitsfahrgastzelle, 1981 der Airbag und der Gurtstraffer als Neuentwicklungen eingeführt.

Nach in Südamerika eingerichteten Produktionsstätten (Buenos Aires in Argentinien und São Paulo in Brasilien) wurde 1955 in New York als selbstständiges Tochterunternehmen die Daimler-Benz of North America Inc. gegründet.<ref>Eine amerikanische Tochter von Untertürkheim. In: Motor-Rundschau NKZ, Heft 11/1955, S. 392</ref>

1962 beschäftigte die Daimler-Benz AG 90.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 4,4 Milliarden DM.
1972 waren 149.800 Mitarbeiter bei Daimler-Benz beschäftigt und erzielten einen Jahresumsatz von 13,3 Milliarden DM.
1977 kaufte Daimler-Benz den amerikanischen Muldenkipper-Produzenten Euclid Trucks.

Datei:Mercedes-Benz 300 SL (R107) front.jpg
Baureihe 107 (Baujahr 1971–1989)

Ab Mitte der 1980er Jahre expandierte das Unternehmen unter seinem Vorstandsvorsitzenden Edzard Reuter in andere Bereiche: Der Konzern erwarb die Dornier GmbH, die MTU Motoren- und Turbinen-Union, Fokker sowie die AEG. Aus Teilen dieser Tochterunternehmen wurde die Deutsche Aerospace AG (DASA) gebildet. Neu gegründete Tochterunternehmen waren die Deutsche Airbus GmbH und die Daimler-Benz Inter Services (debis), so dass der Konzern inklusive der Automobilsparte nunmehr aus vier Konzernbereichen bestand.

1986 feierte Daimler-Benz sein 100-jähriges Bestehen. Die Ausstellung „100 Jahre Automobil“ wurde in Stuttgart eröffnet und danach in mehreren europäischen Ländern gezeigt.

1989 beschäftigte die Daimler-Benz AG (mit der AEG) 368.200 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 76,392 Milliarden DM. 1990 erhöhte sich der Umsatz auf 85,5 Milliarden DM.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. DaimlerChrysler AG 1998–2007[Bearbeiten]

Datei:DaimlerChrysler wordmark.svg
Logo der DaimlerChrysler AG

Erste Gespräche zwischen dem damaligen Vorstandsvorsitzenden der Daimler-Benz AG, Jürgen Schrempp, und dem damaligen CEO der Chrysler Corporation, Robert Eaton, über eine Fusion beider Unternehmen fanden am 12. Januar 1998 in Detroit statt. Am 7. Mai wurde der Zusammenschluss durch die beiden Unternehmensführer in London bekanntgegeben.

Nachdem die EU-Kommission der Fusion zugestimmt hatte, wurde diese am 31. Juli 1998 auch durch die US-amerikanischen Wettbewerbsbehörden genehmigt. Am 18. September stimmten schließlich die Aktionäre auf den Hauptversammlungen beider Unternehmen der Fusion zu.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. Stuttgarter Zeitung, 29. April 2003</ref> Diese erfolgte durch einen Aktientausch in Aktien des neuen Unternehmens, der DaimlerChrysler AG. Daimler-Benz-Aktionäre erhielten pro Aktie 1,005 DaimlerChrysler-Aktien, eine Chrysler-Aktie wurde in 0,6235 DaimlerChrysler-Aktien getauscht.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] DaimlerChrysler AG, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2007-01-03;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Manager Magazin online, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Am 17. November 1998 nahm die DaimlerChrysler AG das operative Geschäft auf, und die Aktien wurden erstmals an den Börsen gehandelt.

Datei:Mercedes-Benz W202 DSC 8982.jpg
C-Klasse (Baujahr 1993–2001)

In der Führung des neuen Unternehmens sollten Daimler-Benz und Chrysler zu gleichen Teilen vertreten sein. So war zunächst der Vorstand paritätisch besetzt, und sowohl Jürgen Schrempp als auch Robert Eaton agierten als Vorstandsvorsitzender. Die Sitzungen des Vorstands wurden wechselnd in Stuttgart und bei Chrysler in Auburn Hills (Michigan) abgehalten. Juristischer Sitz war aber von Anfang an Stuttgart, die DaimlerChrysler AG wurde als Aktiengesellschaft nach deutschem Recht gegründet.

Nach zwei Jahren erklärte der Co-Vorsitzende Robert Eaton seinen Rücktritt, so dass Jürgen Schrempp zum alleinigen Vorstandsvorsitzenden wurde. Jürgen Schrempp gab sein Amt am 1. Januar 2006 an Dieter Zetsche weiter. Nach und nach verschob sich auch das Stimmenverhältnis im Vorstand immer mehr zugunsten der deutschen Mitglieder.

Kurz nach seinem Amtsantritt zum 1. Januar 2006 kündigte der neue DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche einen weiteren Stellenabbau an. In der Konzernverwaltung wurden in den nächsten drei Jahren 6000 Stellen abgebaut.

Im Zuge der Sanierung von Mercedes-Benz sollten in den Jahren 2005 bis 2008 rund 14.000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Dies sollte mit Abfindungsangeboten, Vorruhestandsregelungen, Versetzungen und durch Fluktuation erreicht werden. Dabei sollte der Beschäftigungspakt, der bis 2012 gültig war, eingehalten werden.

Im Oktober 2005 wurde zusammen mit den Automobilherstellern Hyundai und Mitsubishi Motors das Joint Venture Global Engine Manufacturing Alliance (GEMA) gegründet, das Motoren für die beteiligten Unternehmen herstellt. Am 11. November 2005 wurden die verbliebenen 12,4 Prozent der Anteile an der Mitsubishi Motors Corp. verkauft. Im September 2006 wurde mit Chery Automobile ein chinesischer Automobilhersteller als Kooperationspartner gefunden.

2006 wurde das neue Mercedes-Benz Museum neben dem Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim eröffnet. Auf 16.500 m² Ausstellungsfläche sind 160 Fahrzeuge zu sehen. Im selben Jahr kündigte Konzernchef Zetsche zunächst den Umzug des Vorstands und von Teilen der Verwaltung ins Motorenwerk Stuttgart-Untertürkheim an, von wo aus das Vorgänger-Unternehmen Daimler-Benz bis 1990 geleitet worden war.

Anfang 2007 war der Wert von Chrysler alleine um 35 Milliarden Euro gesunken<ref>Zetsche zerschlägt die Welt AG, Spiegel Online, 14. Mai 2007</ref>, der von DaimlerChrysler bis zu Schrempps Rückzug Ende 2005 um 50 Milliarden Euro.<ref>Der Verheerer von Möhringen, Spiegel online, 28. Juli 2005</ref> Die Kritik an der Fusion war deshalb über die Jahre immer größer geworden.<ref>„Sie alle haben in unverantwortlicher Weise versagt“, Spiegel online, 4. April 2007</ref> Am 14. Mai 2007 wurde schließlich der mehrheitliche Verkauf der Chrysler Group an Cerberus Capital Management bekanntgegeben. Eine Tochtergesellschaft von Cerberus übernahm daraufhin 80,1 % der Aktien an der neu geschaffenen Chrysler Holding LLC, Daimler behielt 19,9 % der Anteile.

Im Juni 2007 gab DaimlerChrysler bekannt, zukünftig mit FIAT zu kooperieren. Dies bezog sich vor allem auf die Nutzfahrzeugmotoren. Wie beide Unternehmen mitteilten, sollte zunächst Daimlers japanische Nutzfahrzeugtochter Mitsubishi Fuso mit Dieselmotoren für leichte Lastwagen beliefert werden.

Die Ära der DaimlerChrysler AG brachte der Kernmarke Mercedes-Benz einen beträchtlichen Imageschaden ein, der mit Qualitätsproblemen und einer enormen Kostenreduktion zu begründen ist. Die bis zur Fusion unumstrittene Führungsrolle im Automobilbau der damaligen Daimler-Benz AG wurde nur teilweise wiederhergestellt.

Daimler AG 2007–2022[Bearbeiten]

Datei:Mercedes Benz W 212 Polizei Hamburg.jpg
Einsatzfahrzeug der Polizei Hamburg, 2011

Die Trennung von Chrysler wurde Anfang August 2007 abgeschlossen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/TodaySkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 4. Oktober 2007 wurde die Umbenennung des Unternehmens in Daimler AG beschlossen. Danach operierte der Konzern in den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Mercedes-Benz Vans, Daimler Trucks, Daimler Buses und Daimler Financial Services.

Der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche gab auf der Hauptversammlung außerdem bekannt, dass der Konzern die Namensrechte am Namen „Daimler“ von der Ford Motor Company für 20 Millionen US-Dollar (rund 14 Millionen Euro) erworben habe.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., boerse.ard.de, 4. Oktober 2007</ref> Die Vereinbarung besagt, dass die Daimler AG den Namen lediglich als Handels- oder Firmenbezeichnung nutzen darf. Dauerhaft seien keine Namensrechte übertragen worden, weshalb die Daimler Motor Company weiterhin besteht.<ref>Gezerre um Gottlieb, Spiegel online, 24. August 2007.</ref>

Am 24. März 2010 reichten die Vereinigten Staaten nach Ermittlungen der US-Börsenaufsicht SEC eine Klage gegen die Daimler AG ein. Das Verfahren war in den USA möglich, da Daimler-Aktien an dortigen Börsen gehandelt werden. Der Vorwurf lautet auf Korruption im großen Stil und ist der Abschluss einer jahrelangen Ermittlung. Laut dem US-amerikanischen Justizministerium soll der Konzern zwischen 1998 und 2008 in Russland, der Türkei, Ägypten und China im „zweistelligen Millionenbereich“ Bestechungsgelder gezahlt haben, um an Regierungsaufträge zu kommen, die die damals angeschlagene DaimlerChrysler retten sollten.<ref>Klage in den USA: Daimler hatte früh Hinweise auf Korruption. In: manager-magazin.de, 28. März 2010.</ref><ref name="spiegel">Schmiergeldaffäre – Daimler feuerte 45 Mitarbeiter wegen Korruption. Spiegel Online, 25. März 2010.</ref><ref>rp-online.de: USA wirft Daimler Korruption vor. In: rp-online.de, abgerufen am 24. März 2010.</ref> Der Konzern schloss bei einer gerichtlichen Anhörung am 1. April 2010 einen Vergleich mit den US-Behörden. Der Vergleich beinhaltet ein Schuldeingeständnis, die Strafzahlung von 185 Mio. Dollar (rund 134 Mio. Euro) an die US-Behörden und Auflagen zur Korruptionsbekämpfung.<ref>Henrik Mortsiefer, Schmiergeld-Skandal – US-Justiz schließt Daimler-Akte. Der Tagesspiegel, 2. April 2010.</ref>

Im Februar 2011 wurde mit Christine Hohmann-Dennhardt zum ersten Mal in der Geschichte der Daimler AG und ihrer Vorgänger eine Frau in den Vorstand berufen. Hohmann-Dennhardt war bis zum Jahresende 2015 Mitglied des Vorstandes der Daimler AG. Seit Anfang 2016 leitet ihre Nachfolgerin Renata Jungo Brüngger das Vorstandsressort Integrität und Recht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Die Daimler AG spielte zwischen 2013 und 2015 international eine zentrale Rolle im Verfahren zum Einsatz von Kohlenstoffdioxid in Auto-Klimaanlagen.<ref>Treibhausgas als Klimaanlagen-Retter, Spiegel, abgerufen am 14. November 2025.</ref>

Der Vorstand hat 2017 ein CASE Steering Committee gebildet, das zu den Zukunftsthemen Vernetzung (Connected), autonomes Fahren (Autonomous), flexible Nutzung (Shared & Services) und elektrische Antriebe (Electric) das Managementmodell und die strategischen Leitplanken bestimmen soll.<ref>Daimler AG Geschäftsbericht 2017 – PDF-Datei, abgerufen am 24. August 2018</ref>

Im Juni 2018 gliederte der Konzern knapp ein Drittel seiner seinerzeitigen 25 Milliarden Euro Pensionsverpflichtungen in den Daimler Pensionsfonds aus, der mit einem Volumen von über 8 Milliarden Euro zum größten Pensionsfonds Deutschlands wurde.<ref>Deutsche Pensions & Investmentnachrichten: „Pensionsfonds erfahren Schub“ (18. Oktober 2019, S. 7)</ref>

Mercedes-Benz Group 2022–Gegenwart[Bearbeiten]

Auf der Hauptversammlung am 22. Mai 2019 wurde Dieter Zetsche, der das Unternehmen seit mehr als 13 Jahren als Vorstandsvorsitzender geleitet hatte, durch den Schweden Ola Källenius abgelöst.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> In der Folgezeit zerfiel der Konzern.

Zum 1. November 2019 spaltete Daimler seine Tätigkeiten in drei eigenständige Unternehmen auf, die jedoch noch immer unter dem Dach der Daimler AG firmierten. Für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars and Vans wurde die Mercedes-Benz AG gegründet, deren Vorstandsvorsitzender in Personalunion der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG Ola Källenius wurde. Für das Geschäftsfeld Trucks and Buses wurde das neue Unternehmen Daimler Truck AG gegründet. Die bereits seit Jahren eigenständige Tochtergesellschaft Daimler Financial Services, zuständig für Fahrzeugfinanzierungen, Flottenmanagement sowie Mobilitätsdienstleistungen, wurde bereits im Juli 2019 in Daimler Mobility AG umbenannt. Die Daimler AG blieb das einzige börsennotierte der drei Unternehmen und übernahm mit rund 6000 Mitarbeitern Unternehmungsführungs-, Strategie- und Steuerungsfunktionen sowie die Zuständigkeit für konzernübergreifende Dienstleistungen.<ref name="spaltung">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Daimler AG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Zum Dezember 2021 wurde die Abspaltung der Daimler Truck AG von der Daimler AG durch Mehrheitsbeschluss der Aktionäre vollzogen.<ref>Julian Baumann: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Frankfurter Rundschau, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2021-10-02;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Der Börsengang erfolgte am 10. Dezember 2021<ref>Anton Riedl: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> an der Frankfurter Wertpapierbörse.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Mercedes-Benz Group AG, die durch Umfirmierung der Daimler AG zum 1. Februar 2022 entstand,<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Der Spiegel, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> hielt nach dem Börsengang einen Anteil von 35 Prozent an der Daimler Truck AG.<ref>tagesschau.de: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Bis 2023 wurden zahlreiche Partnerschaften mit US-amerikanischen IT-Firmen geschlossen.<ref>Google Maps weist den Weg, FAZ, abgerufen am 4. Dezember 2025.</ref> Weite Teile des Konzerns, der Produktion und der Produkte wurden dadurch abhängig von Software-Lieferungen.<ref>Autobauer gegen Big Tech: Wer steuert das Auto von morgen?, Vermögenszentrum, abgerufen am 4. Dezember 2025.</ref> Im Zuge der Integration von außereuropäischen IT-Dienstleistungen sowie der Energiekrise in Deutschland sank die Wertschöpfung und Profitabilität des Unternehmens bis 2025 erheblich.<ref>Mercedes und BMW verlieren: Das sind jetzt die profitabelsten Autobauer der Welt, Welt, abgerufen am 4. Dezember 2025.</ref>

Am 26. Juni 2026 verschob die Mercedes-Benz Group eine für Juli 2026 vorgesehene tarifliche Sonderzahlung, den sogenannten Transformationsbaustein in Höhe von 18,4 Prozent eines Monatsentgelts, auf das Folgejahr 2027.<ref name=":0">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2026-06-27;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":4">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2026-06-27;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Von der Maßnahme sind rund 90.000 der etwa 108.000 Beschäftigten in Deutschland betroffen.<ref name=":4" /> Das Unternehmen begründete die Entscheidung mit hohen Produktionskosten in Deutschland, einem im internationalen Vergleich höheren Krankenstand sowie geringerer Zahl an Arbeitstagen und einer daraus resultierenden schwächeren Wettbewerbsfähigkeit.<ref name=":0" /><ref name=":4" /> Zudem kündigte das Unternehmen Gespräche mit dem Betriebsrat über eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich an, wobei derzeit noch eine 35-Stunden-Woche gilt.<ref name=":0" /><ref name=":4" /> Der Gesamtbetriebsrat kritisierte die Maßnahme als einseitige Entscheidung des Unternehmens und lehnt insbesondere die Verknüpfung von Wettbewerbsfähigkeit mit längeren Arbeitszeiten bei gleichem Entgelt ab.<ref name=":4" />

Aktiengesellschaft[Bearbeiten]

Datei:Stuttgart-Untertuerkheim-DC-Zentrale.jpg
Sitz der Mercedes-Benz Group in Stuttgart

Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Group AG ist seit dem 22. Mai 2019 Ola Källenius, Aufsichtsratsvorsitzender ist seit dem 8. Mai 2024 Martin Brudermüller. Das Grundkapital der Gesellschaft ist aufgeteilt in rund 1,07 Milliarden Namensaktien.<ref>Daimler: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Aktien des Unternehmens (WKN 710000, ISIN DE0007100000) werden von der Deutschen Börse unter dem Kürzel MBG notiert und sind Bestandteil des DAX.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Anteil Anteilseigner<ref name="Aktie" /><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
9,98 % Beijing Automotive Group (BAIC)<ref>Steffen Wurzel: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
9,69 % Tenaclou3 Prospect Investment Limited (Li Shufu, Eigentümer des chinesischen Autokonzerns Geely)
5,57 % Kuwait Investment Authority (KIA)
43,93 % Institutionelle Investoren
30,83 % Private Anleger
Aktionärsstruktur (30. September 2025)

Aktionärsstruktur[Bearbeiten]

Größter Anteilseigner der Mercedes-Benz Group AG ist die Volksrepublik China, die über den staatlichen Autokonzern BAIC 9,98 % an der Mercedes-Benz Group AG hält. Weitere 9,69 % sind im Besitz des als staatsnah geltenden chinesischen Investment-Untermehmens Tenaciou3 Prospect Investment Limited.<ref>Steffen Wurzel: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Weitere 5,33% hält die Kuwait Investment Authority. Dabei handelt es sich um den staatlichen Investment-Fonds des arabischen Staats Kuwait. Die durch Mercedes selbst gehaltenen Aktien werden als Festbesitz angesehen, die übrigen rund 67,5 % der Aktien gelten als Streubesitz.<ref name="Aktie">Daimler: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Unternehmensführung[Bearbeiten]

Vorsitzende des Aufsichtsrats
Vorstand<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Mercedes-Benz Group; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • Ola Källenius (Vorsitzender, seit 2019)
  • Jörg Burzer (CTO, seit 2021)
  • Mathias Geisen (Vertrieb, seit 2025)
  • Olaf Schick (Integrität, Governance & Nachhaltigkeit, seit 2025)
  • Michael Schiebe (Produktion, Qualität & Supply Chain Management, seit 2025)
  • Britta Seeger (Personal und Arbeitsdirektorin, seit 2017)
  • Oliver Thöne (Groß-China, seit 2024)
  • Harald Wilhelm (Finanzen & Controlling/Mercedes-Benz Mobility AG, seit 2019)
Ehemalige Vorstandsvorsitzende

Geschäftstätigkeit[Bearbeiten]

Der weltweit tätige Konzern ist seit Dezember 2021 in zwei eigenständige Tochtergesellschaften unter dem Dach der Mercedes-Benz Group AG aufgeteilt. Kerngeschäft, betrieben durch die Mercedes-Benz AG, sind Entwicklung und Herstellung von Kraftfahrzeugen und der Verkauf über Vertragshändler und Niederlassungen weltweit an die Endabnehmer. Zusätzlich dazu werden Finanzierungsmöglichkeiten und Mobilitätsdienstleistungen durch die Mercedes-Benz Mobility AG angeboten.

Mercedes-Benz AG[Bearbeiten]

Datei:Mercedes-Benz Star 2022.svg
Markenzeichen der Mercedes-Benz AG

Die Mercedes-Benz AG ist zuständig für Entwicklung, Produktion und Vertrieb aller Pkw und Vans des Konzerns. Die Kernmarke Mercedes-Benz bietet ein Produktportfolio, das sich vom sogenannten Compact-Segment (A- und B-Klasse) bis zum Large-Size Segment (S-Klasse) erstreckt. Zu den Marken des Konzerns gehören:

Mercedes-Benz Mobility AG[Bearbeiten]

Datei:MBBank.jpg
Mercedes-Benz Bank in Berlin

Die Mercedes-Benz Mobility AG (MBM) bietet Leasing- und Finanzierungsangebote, Finanzdienstleistungen für Händlerbetriebe, Managementleistungen von gewerblichen Fuhrparks sowie Dienste zur Vermittlung von Kfz-nahen Versicherungen, Bankdienstleistungen und Mobilitätskonzepten wie car2go an.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die zur Mercedes-Benz Mobility AG gehörende Mercedes-Benz Bank ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Mercedes-Benz Group AG.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Überdies ist Mercedes-Benz Leasing Deutschland GmbH in Stuttgart eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der MBM AG.

Beteiligungen und Kooperationen[Bearbeiten]

Im Anhang des Konzernabschlusses werden über 500 Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen aufgelistet.<ref name="GB2021" /> Bekannte Vertreter darunter sind beispielsweise:

  • 100 % an Mercedes AMG High Performance Powertrains Ltd., ehemals Mercedes-Ilmor, Hersteller von Formel-1-Motoren
  • 100 % an der Mercedes-Benz Tech Innovation GmbH
  • 100 % an car2go
  • 35,0 % an der Daimler Truck Holding AG<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. tagesschau.de, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • 33,3 % an der Mercedes-Benz Grand Prix Ltd.<ref name="GB2021" />
  • 9,55 % an BAIC<ref name="GB2021" />
  • Kooperation mit Sutlej Motors, indischer Hersteller von Omnibussen<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • Über die Mercedes-AMG GmbH hält Mercedes-Benz einen kleinen Anteil an Aston Martin.
  • 100 % an dem 2009 gegründeten Start-up für Elektromotoren YASA seit 2021<ref>Dan Taylor: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Seit April 2010 ist Daimler Teil der Daimler-Renault-Nissan-Allianz.

Im Februar 2019 gaben Daimler und BMW einen Zusammenschluss der beiden Carsharing-Töchter car2go und DriveNow bekannt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Übernahmen und Beteiligungen[Bearbeiten]

Im Lauf der Jahrzehnte beteiligte sich das Unternehmen (teilweise begleitet durch Umfirmierungen – von Daimler-Benz zu DaimlerChrysler zu Daimler) an zahlreichen Unternehmen, übernahm diese ganz oder hatte zumindest großen Einfluss. Die größeren davon waren und sind:

Kennzahlen[Bearbeiten]

Umsatz nach Region (2023)<ref name=":3">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Region Anteil
Europa (ohne Deutschland) 23,6 %
Vereinigte Staaten 23,5 %
Deutschland 16,8 %
China 16,5 %
Asien (ohne China) 11,8 %
Nordamerika (ohne USA) 2,9 %
Sonstige Märkte 4,9 %
Umsatz nach Geschäftseinheit (2023)<ref name=":3" />
Geschäft Anteil
Mercedes-Benz Cars 70,4 %
Mercedes-Benz Mobility 16,8 %
Mercedes-Benz Vans 12,8 %

Die Daimler AG war 2015 der börsennotierte Konzern mit dem europaweit größten Gewinn (EBIT).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. n-tv Nachrichtenfernsehen; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Geschäftsjahr Umsatz Gewinn Beschäftigte
am 31.12.
DaimlerChrysler AG
1997<ref name="GB_1999" /> 117,572 Mrd. € 4,057 Mrd. € 425.649
1998<ref name="GB_1999" /> Vorlage:AccessibleTooltip 131,782 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 04,820 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 441.502
1999<ref name="GB_1999"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackVorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. (PDF; 4,5 MB)</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 149,985 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 05,746 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 466.938
2000<ref name="GB_2001" /> Vorlage:AccessibleTooltip 162,384 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 07,894 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 416.501
2001<ref name="GB_2001">Geschäftsbericht 2001 (PDF; 2,1 MB)</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 150,386 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 00,662 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 372.470
2002<ref name="GB_2003" /> Vorlage:AccessibleTooltip 147,368 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 04,718 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 365.571
2003<ref name="GB_2003">Geschäftsbericht 2003 (PDF; 7,9 MB)</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 136,437 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 00,448 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 362.063
2004<ref name="GB_2005" /> Vorlage:AccessibleTooltip 142,059 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 02,466 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 384.723
2005<ref name="GB_2005">Geschäftsbericht 2005 (PDF; 1,9 MB)</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 149,776 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 02,846 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 382.724
Daimler AG
2006<ref name="GB_2008" /> 099,222 Mrd. € 3,783 Mrd. € 274.024
2007<ref name="GB_2008" /> Vorlage:AccessibleTooltip 099,399 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 03,985 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 272.382
2008<ref name="GB_2008">Geschäftsbericht 2008 (PDF; 4,4 MB)</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 095,873 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 01,414 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 273.216
2009<ref name="GB_2011" /> Vorlage:AccessibleTooltip 078,924 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip −2,644 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 256.407
2010<ref name="GB_2011" /> Vorlage:AccessibleTooltip 097,761 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 04,674 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 260.100
2011<ref name="GB_2011"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackVorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. (PDF; 8,7 MB)</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 106,540 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 06,029 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 271.370
2012<ref name="GB_2014" /> Vorlage:AccessibleTooltip 114,297 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 06,830 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 275.087
2013<ref name="GB_2014" /> Vorlage:AccessibleTooltip 117,982 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 08,720 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 274.616
2014<ref name="GB_2014"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackVorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. (PDF; 9,2 MB)</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 129,872 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 07,290 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 279.972
2015<ref name="gb2016" /> Vorlage:AccessibleTooltip 149,467 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 08,711 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 284.015
2016<ref name="gb2016" /> Vorlage:AccessibleTooltip 153,261 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 08,784 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 282.488
2017<ref name="GB_2017">Daimler erneut mit Rekordergebnissen: Absatz, Umsatz und EBIT auf höchstem Niveau – Erhöhung der Dividende auf 3,65 vorgeschlagen (PDF) auf daimler.com, abgerufen am 2. Februar 2018.</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 164,330 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 10,864 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 289.321
2018<ref name="irr_2019"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackVorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. (PDF) auf daimler.com, abgerufen am 6. Februar 2019.</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 167,362 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 07,582 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 298.683
2019<ref name="GB2019">Geschäftsbericht 2019 auf daimler.com, abgerufen am 12. Februar 2020.</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 172,745 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 02,709 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 298.655
2020<ref name="GB2020">Geschäftsbericht 2020 auf daimler.com, abgerufen am 19. Februar 2021.</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 154,309 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 04,009 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 288.481
Mercedes-Benz Group AG
2021<ref name="GB2021">Geschäftsbericht 2021 auf group.mercedes-benz.com, abgerufen am 11. März 2022.</ref>
(inklusive aufgegebenen Aktivitäten)
Vorlage:AccessibleTooltip 133,893 Mrd. €
(167,971 Mrd. €)
Vorlage:AccessibleTooltip 11,085 Mrd. €
(23,396 Mrd. €)
Vorlage:AccessibleTooltip 176.582
(280.123)
2022<ref name="GB2022">Geschäftsbericht 2022 auf group.mercedes-benz.com, abgerufen am 13. Mai 2023.</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 150,017 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 14,809 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 171.382
2023<ref name="pGB2023">Annual Results Conference 2023 auf group.mercedes-benz.com, abgerufen am 22. Februar 2024.</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 153,218 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 14,531 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 166.000
2024<ref name="pGB2024">Fact Sheet 2024 auf group.mercedes-benz.com, abgerufen am 4. März 2025.</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 145,594 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 10,409 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 175.000
2025<ref name="pGB2025">Geschäftsbericht 2025 auf group.mercedes-benz.com, abgerufen am 28. April 2026.</ref> Vorlage:AccessibleTooltip 132,214 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 05,331 Mrd. € Vorlage:AccessibleTooltip 164.120

Produktionsstandorte[Bearbeiten]

Mercedes-Benz unterhält im Jahr 2024 Produktionsstätten in folgenden Ländern: Deutschland, Vereinigte Staaten, Mexiko, Frankreich, Spanien, Ungarn, Rumänien, Volksrepublik China, Indien, Indonesien, Argentinien, Brasilien, Südafrika, Japan und Vietnam. Darüber hinaus ist Mercedes-Benz in weiteren Märkten durch Beteiligungen an weiteren Produktionsstätten beteiligt.

Datei:Daimler manufacturing locations.png
Produktionsstandorte der ehemaligen Daimler AG außerhalb Deutschlands (2009)

Werke von Mercedes-Benz Cars[Bearbeiten]

Datei:Mercedes-Benz-Werk-Rastatt.jpg
Werk Rastatt
  • Werk Affalterbach: Motoren, Komponenten für die AMG-Modelle
  • Werk Berlin-Marienfelde: Otto- und Dieselmotoren, Komponenten und Teile
  • Werk Bremen: C-Klasse Limousine, C-Klasse T-Modell, C-Klasse Coupé, C-Klasse Cabrio, E-Klasse Coupé, E-Klasse Cabrio, SLC, SL, GLC, GLC Coupé
  • Werk Cugir (Rumänien): Komponenten für Motoren, Getriebe und Lenkungen
  • Werk East London (Südafrika) – Mercedes-Benz South Africa: C-Klasse, E-Klasse
  • Werk Hamburg: Achsen, Lenkungen und Komponenten
  • Werk Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam): C-Klasse, GLC, E-Klasse, S-Klasse (CKD-Prinzip)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • Werk Iracemápolis (Brasilien): C-Klasse, GLA<ref>Iracemápolis: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. daimler.com; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • Werk Kamenz: Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge
  • Werk Kecskemét (Ungarn): B-Klasse, CLA, GLA
  • Werk Kölleda: Otto- und Dieselmotoren
  • Werk Peking (China): Mercedes-Benz A-Klasse Limousine (Langversion),<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> C-Klasse (Standard- und Langversion), E-Klasse (Langversion), GLA, GLC, Motoren
  • Werk Pune (Indien) – Mercedes-Benz India: C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/TodaySkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • Werk Rastatt: A-Klasse, B-Klasse, GLA
  • Werk Sebeș (Rumänien): Doppelkupplungsgetriebe und Wandler-Automatikgetriebe
  • Werk Sindelfingen: CLS, E-Klasse (Limousine und T-Modell), S-Klasse (Limousine, Coupé, Cabriolet), Mercedes-AMG GT Familie, Mercedes-Maybach, gepanzerte Sonderfahrzeuge
  • Werk Stuttgart-Untertürkheim: Entwicklung, Motoren, Achsen, Getriebe, Komponenten inkl. Vorbetriebe Gießerei und Schmiede
  • Werk Tuscaloosa (Vance, Tuscaloosa County, Alabama, USA) – Mercedes-Benz U.S. International: GLE, GLS, C-Klasse

ehemalige Werke:

  • Werk Hambach (Frankreich): Smart Fortwo. 2020 verkauft an Ineos<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • Werk Moscovia (Russland): E-Klasse, verschiedene SUV-Modelle. Im Rahmen des Russischen Überfall auf die Ukraine an Investor verkauft.<ref>Sonja Behrens: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Quelle für den ganzen Abschnitt:<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2018-08-10;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Werke von Mercedes-Benz Vans[Bearbeiten]

  • Werk Düsseldorf: Karosserie- und Montagewerk für Transporter Sprinter
  • Werk Ludwigsfelde: Karosserie- und Montagewerk für Transporter (offene Baumuster Sprinter)
  • Werk Stuttgart: Zentralfunktionen und Entwicklung
  • Werk González Catán (Argentinien): Sprinter, Vito (bis 2025)<ref>Tjerk Brühwiller, Benjamin Wagener: Mercedes verkauft Werk. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Januar 2025, S. 22.</ref>
  • Werk North Charleston (South Carolina, USA): Karosserie- und Montagewerk, Mercedes-Benz und Freightliner Sprinter, Mercedes-Benz Metris (Nordamerika-Version des Vito)
  • Werk Vitoria-Gasteiz (Spanien): Vito, V-Klasse
  • Werk Fuzhou (China): Sprinter, Vito, V-Klasse
  • Werk Maubeuge (Frankreich): Citan
  • Werk Barcelona (Spanien): X-Klasse
  • Werk Jaroslawl (Russland): Motoren, Sprinter Classic
  • Werk Nischni Nowgorod (Russland): Sprinter Classic (2013 bis 2018)

Quelle für den ganzen Abschnitt:<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Daimler AG, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2018-08-09;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Marken und Produkte[Bearbeiten]

Zeitleiste der Daimler-Automobilmarken von 1886 bis heute
Konzern Daimler-Benz Daimler Chrysler Daimler
Marke Gruppe 1880 1890 1900 10er 20er 30er 40er 50er 60er 70er 80er 90er 2000er 2010er
Mercedes-Benz Daimler-
Benz
Mercedes Mercedes-Benz
Benz
Mercedes-Maybach Maybach Maybach Mercedes-Maybach
AMG AMG Mercedes-AMG
Unimog Unimog Mercedes-Benz
Auto Union DKW Audi
Hanomag-Henschel Hanomag HH Mercedes- Benz
Henschel
Freightliner Consolodated Freightways White Freightliner Freightliner
Setra Kässbohrer Kässbohrer Setra Setra
Sterling Sterling Sterling-White Sterling
Thomas Perley Thomas
smart
Western Star White Western Star Western Star
Orion
Fuso
BharatBenz BharatBenz
Chrysler Chrysler Maxwell Chrysler
Dodge
Plymouth
AMC/Eagle Jeffery /Hudson AMC Eagle
Willys/Jeep Willys Jeep
GEM
  •  Automobilmarke einer eigenständigen Firma vor Übernahme durch Daimler, Chrysler, DaimlerChrysler, ggf. vorher schon in anderen Bereichen tätig
  •  Automobilmarke einer Firma, die mehrheitlich zu Daimler gehört, oder zu Chrysler bevor Gründung von DaimlerChrysler
  •  Automobilmarke von Daimler-Benz, DaimlerChrysler oder Daimler
  •  Automobilmarke verkauft
  • Kultur und Gesellschaft[Bearbeiten]

    Datei:Mercedes-Benz Museum 201312 07 blue hour.jpg
    Außenansicht des Mercedes-Benz-Museums

    Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.

    In den 2000er Jahren führte DaimlerChrysler gemeinsam mit der UNESCO die Initiative Mondialogo durch, die den interkulturellen Dialog und Austausch mittels internationaler Projektwettbewerbe förderte: Der Mondialogo School Contest verknüpfte Schulteams mit Schülern zwischen 14 und 18 Jahren mit Partnerteams aus anderen Weltregionen.<ref>Holger Zimmer: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

    Das 2006 eröffnete Mercedes-Benz Museum in Stuttgart wird von der Mercedes-Benz Group unterhalten. Die Sammlung präsentiert historische Fahrzeuge aus der Firmengeschichte und ist eines der meistbesuchten Automobilmuseen der Welt.<ref>Mercedes-Benz Museum Museum.de, abgerufen am 11. November 2025., </ref>

    Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

    Motorsport[Bearbeiten]

    Datei:GPItaliaFangioAscari1954.jpg
    Rennwagen (r.) bei der Formel-1-Weltmeisterschaft 1954

    Die Automobilmarke Mercedes-Benz hat im Motorsport eine sehr lange Tradition. Beim allerersten Automobilwettbewerb der Geschichte, der Fahrt von Paris nach Rouen 1894, fuhren alle beteiligten benzingetriebenen Wagen auf Konstruktionen von Gottlieb Daimler oder Carl Friedrich Benz.

    Sportwagen des Unternehmens nahmen seither in allen Folgejahrzehnten an nationalen oder internationalen Rennsportereignissen teil. Berühmtheit erlang Mercedes-Benz u. a. als erster deutscher Hersteller, der mit dem Rennfahrer Juan Manuel Fangio 1954 und 1955 zwei Weltmeistertitel in der Formel 1 errang. Auch bei Sportwagenrennen wie der Carrera Panamericana, Mille Miglia oder in Le Mans war die Marke erfolgreich.

    In der DTM stellt die Stuttgarter Marke den Gesamtsieger – Rekord. Nach dem Einstieg in die vollelektrische Rennserie Formel E sicherte sich Mercedes-Benz 2021 in seiner zweiten Saison als Werksteam beide WM-Titel.

    Bildung[Bearbeiten]

    Datei:Berlín Státní rada 4.jpg
    European School of Management and Technology

    An den deutschen Standorten der Mercedes-Benz Group beginnen jedes Jahr über 1500 Menschen eine Berufsausbildung. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in Deutschland rund 6000 Auszubildende (Stand: 2016).<ref>Investition in die Zukunft: rund 1.900 junge Menschen starten Ausbildung bei Daimler, Newsroom, abgerufen am 12. November 2025.</ref>

    Zusammen mit 25 Partner aus der deutschen Wirtschaft wurde der damalige Konzern DaimlerChrysler Gründungsmitglied der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin. Die Wirtschaftsuniversität bildet internationale Führungskräfte aus. 2024 waren an der ESMT über 1000 Studierende eingeschrieben. Angehörige der Hochschule kommen aus rund 40 Nationen.<ref>Peter Neitzsch: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Vorsitzender des Kuratoriums der ESMT Stiftung ist Ola Källenius, der Vorstandsvorsitzende der Mercedes-Benz Group AG (Stand: 2025).

    Auszeichnungen[Bearbeiten]

    Kritik[Bearbeiten]

    Einsatz von Leiharbeit und Werkverträgen[Bearbeiten]

    Daimler wird für den Einsatz von Leiharbeit und Werkverträgen kritisiert, die der Konzern einsetze, um Tarifstandards zu unterlaufen. So verdienten manche Beschäftigte, die über Werkverträge eingestellt werden, bis zu zwei Drittel weniger als die Stammbelegschaft und müssten ergänzend Arbeitslosengeld 2 beantragen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

    In einer Reportage aus dem Jahr 2013 zeigte der SWR, wie Werkvertragsarbeitnehmer bei Daimler in die normalen Betriebsabläufe integriert wurden und Weisungen erhielten, was gegen die gesetzlichen Bestimmungen für Werkverträge verstoßen habe. Dabei wurden heimlich gedrehte Aufnahmen aus dem Daimler-Werk Untertürkheim gezeigt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Daimler versuchte daraufhin, eine erneute Ausstrahlung dieser Aufnahmen gerichtlich untersagen zu lassen, scheiterte damit jedoch endgültig im Jahr 2016.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

    Manipulation von Abgaswerten[Bearbeiten]

    2017 wurde gegen Daimler AG durch die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdacht auf Betrug sowie strafbare Werbung (§ 16 UWG) im Zusammenhang mit der Diesel-Abgasaffäre.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Daimler bestritt zuerst jegliche Manipulation der Abgasreinigung. Später erklärte das Unternehmen, dass die Abgasreinigung innerhalb des zulässigen Rahmens flexibel geregelt werde. Doch ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages hatte im selben Jahr dargelegt, dass die Manipulationen der Abgasreinigung nicht innerhalb des zulässigen Rahmens gelegen haben.<ref>Abgasskandal bei Daimler: Verboten – na und? taz.de, 6. April 2016.</ref> Daimler hatte sich mit BMW und VW bei der Manipulation der Abgasreinigung abgesprochen, hatte sich aber als erster Konzern bei den Wettbewerbsbehörden angezeigt und eine Kronzeugenregelung erhalten.<ref>875-Millionen-Euro-Strafe für BMW und VW. zdfheute, 8. Juli 2021 (abgerufen am 10. Juli 2021)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

    Im Jahr 2018 war der weltweite Rückruf von insgesamt etwa 780.000 Mercedes-Fahrzeugen, die auf die Manipulation der Abgaseinrichtung programmiert waren, angeordnet worden.<ref>Scheuer ordnet Rückruf von 238 000 Daimler-Fahrzeugen an . In: Süddeutsche Zeitung, 11. Juni 2018. Abgerufen am 11. Juni 2018.</ref><ref name="Online">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Dieter Zetsche und das unmoralische Angebot. In: Spiegel Online, 11. Juni 2018. Abgerufen am 11. Juni 2018.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Im September 2019 schloss die Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Bußgeldverfahren (Grund: Aufsichtspflichtverletzung (OWiG)) gegen Daimler mit der Verhängung einer Strafzahlung in Höhe von 870 Millionen Euro ab.<ref>tagesschau.de: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Bis November 2021 hatte das Kraftfahrt-Bundesamt 34 Mercedes-Modelle wegen unzulässiger Abgas-Abschalteinrichtungen zurückgerufen.<ref name=":1" /> Allein durch den Rückruf von zwei Modellen waren weltweit mindestens 498.000 Fahrzeuge betroffen.<ref name=":2">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Mind. 498.000 ist das Ergebnis der Addition von Rückruf im Oktober 2021 (235.152 Autos) mit dem Rückruf im September 2021 (262.692 Autos). (Jeweils verschiedene Baujahre)).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

    In den USA einigte sich die Daimler AG im August 2020 auf Vergleiche mit US-Sammelklägern sowie den -Behörden.<ref>manager magazin: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Daimler betonte, dass es sich dabei um kein Schuldeingeständnis handelt, da bei den Vergleichen nicht festgestellt worden sei, ob die in den Fahrzeugen verwendeten Funktionen unzulässig sind.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Bis November 2021 belief sich die von Daimler beglichenen Vergleichszahlungen in den USA auf 2,2 Milliarden US-Dollar.<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

    Kritisierte Werbung und Lobbyismus[Bearbeiten]

    Im Rahmen eines Berichts über die Einflussnahme von Lobbyisten auf die Politik und Gesetzgebung wurde Anfang 2008 bekannt, dass in der Ausschreibungsphase für das deutsche LKW-Mautsystem ein ranghoher Mitarbeiter von DaimlerChrysler direkt im Bundesverkehrsministerium mitarbeitete.<ref>Lobbyismus: Wenn der Daimler-Vertreter im Ministerium sitzt. In: welt.de. 4. April 2008.</ref> Durch das WDR-Magazin Monitor wurde Anfang 2014 bekannt, dass der Wikipedia-Artikel Daimlers durch gezielte PR-Arbeit zugunsten des Unternehmens manipuliert wurde, so wurde der Abschnitt über Lobbyarbeit vollständig entfernt.<ref>Inside Wikipedia: Angriff der PR-Industrie. wdr.de, 30. Januar 2014, abgerufen am 22. Februar 2017.</ref>

    Im Dezember 2017 berichtete die FAZ, dass Daimler für seine Marke Mercedes-Benz Werbung in der türkischen Zeitung Anadolu’da Vakit schaltet. Die Zeitung, die antisemitische, sexistische und schwulenfeindliche Hassnachrichten verbreitet, ist in Deutschland seit 2005 wegen Volksverhetzung und Holocaustleugnung verboten.<ref name="faz-15319657">Bülent Mumay: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

    Bekämpfung gewerkschaftlicher Organisation[Bearbeiten]

    Im Jahr 2026 kündigte die IndustriALL Global Union die Grundsatzerklärung für soziale Verantwortung und Menschenrechte mit dem Konzern. Hintergrund war der Vorwurf, im Werk in Tuscaloosa gewerkschaftliches Engagement gezielt gestört zu haben. So seien Beratungsfirmen und ein Geistlicher engagiert worden, um Druck auf die Beschäftigten aufzubauen. Außerdem wurden Werkschließungen und Leistungskürzungen in Aussicht gestellt. Im Rahmen des Konfliktes hatte sich Mercedes bereits mit dem National Labor Relations Board auf einen Vergleich geeinigt, der dem Konzern u. a. verbot, mit der Verlagerung von Produktionsstätten an andere Orte zu drohen.<ref>Gewerkschafter kündigen Abkommen. In Der Spiegel vom 22. Mai 2026, S. 76.</ref>

    Siehe auch[Bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten]

    • Jürgen Grässlin: Daimler-Benz. Der Konzern und seine Republik. Droemer Knaur, München 2002, ISBN 3-426-80064-0.
    • Jürgen Grässlin: Abgewirtschaftet?! Das Daimler-Desaster geht weiter. Knaur, München 2007, ISBN 978-3-426-77977-4.
    • Peter Grohmann, Horst Sackstetter: Plakat: 10 Jahre Betriebsarbeit bei Daimler-Benz. Rotbuch-Verlag, Hamburg 1982, ISBN 3-88022-213-4.
    • Max Kruk, Gerold Lingnau: Hundert Jahre Daimler Benz. v. Hase und Koehler, Mainz 1986, ISBN 3-7758-1117-6.
    • Roland Löwisch: Mercedes-Benz. Sternstunden der Autogeschichte. 2. Auflage. Heel, Königswinter 2021, ISBN 978-3-95843-940-5 (mit zahlreichen Schwarz-Weiß- und Farbfotos).
    • Karl Heinz Roth, Michael Schmid (Hrsg.): Die Daimler-Benz AG 1916–1948: Schlüsseldokumente zur Konzerngeschichte. Greno, Nördlingen 1987, ISBN 3-89190-955-1.
    • Angelina Sörgel: Daimler-Benz – der Multi im Musterländle. PIW, Bremen 1986, ISBN 3-925139-06-0.
    • Gaby Weber: Daimler-Benz und die Argentinien-Connection: von Rattenlinien und Nazigeldern. Assoz. A, Berlin 2004, ISBN 3-935936-33-8.
    • Arnd Zschiesche: Ein Positives Vorurteil Deutschland gegenüber – Mercedes-Benz als Gestaltsystem. LIT-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-8258-0904-1.

    Weblinks[Bearbeiten]

    Commons: Daimler-Benz AG – Sammlung von Bildern

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    Commons: DaimlerChrysler – Sammlung von Bildern

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     Wikinews: Daimler AG – in den Nachrichten
     Wikinews: DaimlerChrysler – in den Nachrichten

    Einzelnachweise[Bearbeiten]

    <references responsive> <ref name="gb2016"> Daimler AG: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 8,92 MB) Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref> </references>

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