Ducati
| Ducati Motor Holding S.p.A.
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|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Ducati red logo.svg | |
| Rechtsform | Società per azioni |
| Gründung | 1926 |
| Sitz | Bologna, |
| Leitung | Claudio Domenicali, CEO |
| Mitarbeiterzahl | circa 2000 (2022)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> |
| Umsatz | 1,09 Mrd. EUR (2022)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> |
| Branche | Fahrzeugbau |
| Website | www.ducati.com |
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Die Ducati Motor Holding S.p.A. ist ein italienischer Motorradhersteller mit Sitz in Bologna; Ducati ist seit 2012 Teil des Volkswagen-Konzerns. Zum 1. Januar 2026 waren in Deutschland 116.067 Ducati-Krafträder zum Straßenverkehr zugelassen, was einem Anteil von 2,3 Prozent entspricht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (XLS) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Kraftfahrtbundesamt, Juni 2026 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
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Firmengeschichte[Bearbeiten]
Das Unternehmen wurde 1926 von Antonio Ducati in Bologna gegründet. Die Società Scientifica Radiobrevetti Ducati produzierte zunächst Bauteile für Radios. Ducati hatte drei Söhne Bruno, Adriano und Marcello, die im Unternehmen ihrem Vater halfen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam im Jahr 1946 die Fertigung des Fahrradhilfsmotors Cucciolo hinzu. Dies fand bereits ohne Mitwirkung der Familie Ducati unter staatlicher Verwaltung statt. Noch im selben Jahrzehnt begann die eigene Entwicklung kompletter Fahrzeuge. 1953 wurde das Unternehmen in die Ducati Elettronica S.p.A. und den Motorradhersteller Ducati Meccanica S.p.A. aufgeteilt. Im folgenden Jahr trat Fabio Taglioni als Chefkonstrukteur in dessen Dienste.
Ab 1983 kooperierte Ducati auf Grund anhaltend schlechten Geschäftsverlaufs mit dem italienischen Zweiradhersteller Cagiva, der im Jahr 1985 Ducati ganz übernahm. Im folgenden Jahr ging der langjährige Chefkonstrukteur Fabio Taglioni in den Ruhestand. Massimo Bordi stieg zu seinem Nachfolger auf und führte mit der Paso und der 851 für die Marke wegweisende Konstruktionen ein. Cagiva wurde selbst 1996 zahlungsunfähig und verkaufte 51 Prozent von Ducati an die amerikanische Texas Pacific Group, die 1998 die Marke ganz übernahm. 2005 übernahm die italienische Investindustrial Gesellschaft die Anteile der Texas Pacific Group.
Design, Konstruktion und Fertigung der Modelle erfolgen bis heute in Bologna. Ende 2011 kündigte Ducati eine Zusammenarbeit mit Mercedes-AMG, einem Tochterunternehmen der Daimler AG, an.<ref name="Motorrad_20101125" /> Ducati stellte auf der IAA in Frankfurt am Main im September 2011 die Diavel AMG Special Edition vor.<ref name="Motorrad_20110906" />
Im April 2012 gaben Audi und der bisherige Eigentümer Investindustrial in einer Pressemitteilung bekannt, dass Audi vermittels der Tochtergesellschaft Lamborghini 100 % der Anteile an der Ducati Motor Holding übernehmen werde. Audi teilte weiterhin mit, dass Ducati nach der Freigabe durch die Kartellbehörden in den Audi-Konzern und damit auch in die Volkswagen AG integriert werden solle.<ref>Informationen auf Ducati.com Acquisition of Ducati Motor Holding by Audi Group (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive); 18. April 2012.</ref>
Nach über 48.000 Maschinen im Jahr 2020<ref>Ingo Gach: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 12. März 2021 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> verkaufte Ducati 2021 erstmals über 59.000 Motorräder.<ref>Uli Baumann: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 14. Januar 2022 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> 2022 waren es über 61.500 Maschinen. Mehr als ein Zehntel ging davon nach Deutschland.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 24. Januar 2023 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Technik[Bearbeiten]
Nach den Hilfsmotoren war die 1955 vorgestellte Gran Sport das erste Ducati-Motorrad, dessen Viertaktmotor mit einer obenliegenden Nockenwelle mit Königswellen-Antrieb ausgestattet war.
Der Vierzylinder-Prototyp Apollo von 1963 hatte erstmals einen 90°-V-Motor mit in Fahrtrichtung liegenden und stehenden Zylindern, wie es später für Ducati-Motoren typisch wurde und wie er in den aktuellen MotoGP-Maschinen eingesetzt wird. Der Name Ducati ist untrennbar mit dem Begriff Desmodromik verknüpft, einem zwangsgesteuerten Ventiltrieb, der derzeit von keinem anderen Hersteller eingesetzt wird. Entwickelt wurde die Desmodromik seit Mitte der 1950er-Jahre für den Einsatz in Rennmaschinen, die Ducati Mark 3 D war 1969 das erste Serienmotorrad der Welt mit dieser Technik. Mit der Ducati 750 GT begann 1970 die Ära der V-Zweizylinder mit 90° Zylinderwinkel, von Ducati selbst wegen der nach vorn geneigten Zylinder, „L-Twin“ genannt.
1974 wurde die Produktion der Einzylindermodelle eingestellt, mit denen Ducati sowohl im Straßenrennsport als auch im Geländerennsport erfolgreich gewesen war. Die 1977 vorgestellte Ducati Pantah leitete die Ablösung der Königswellen zum Nockenwellenantrieb durch Zahnriemen ein. Die letzten Königswellenmodelle waren 1985 die 1000 MHR (Mike Hailwood Replica) und die 1000 S2 (Mille S2).<ref>Eva Breutel: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 24. Oktober 2012 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Die vollständig verkleidete Ducati Paso war 1986 das erste Modell mit umgekehrter Anordnung der Ein- und Auslasskanäle des stehenden Zylinders. Die Platzierung beider Vergaser zwischen den Zylindern ermöglichte erstmals eine zentrale Airbox. 1987 wurde mit der Ducati 851 der Grundstein für die Modellreihen der Superbikes mit flüssigkeitsgekühlten Motoren, vier Ventilen pro Zylinder und elektronischer Saugrohreinspritzung gelegt. Ein Zweizylinder mit den Fahrleistungen der 851 war bis dahin nicht vorstellbar. Ducati dominierte mit ihr bald die Superbike-Rennklasse. Die Ducati 916, die 1994 neue Maßstäbe im Motorraddesign setzte, führte diese Erfolgsserie fort.
Ab 1993 wurde die luftgekühlte Ducati Monster zu einem Erfolgsmodell, dessen steigende Stückzahlen die Marke in den Kreis der umsatzstarken europäischen Motorradhersteller aufrücken ließ. Die stilbildende Monster-Reihe<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fahrbericht des schönen Italobikes ( vom 21. Oktober 2014 im Internet Archive) auf www.motorsport.ch, abgerufen am 21. Oktober 2014. (Artikel zur Monster-Serie)</ref> wurde später auch mit flüssigkeitsgekühlten Vierventil-Motoren angeboten. Mit der Ducati Multistrada startete Ducati im Jahr 2001 eine erfolgreiche Serie von Tourenmodellen, zunächst mit luftgekühlten 2-Ventil-, später mit flüssigkeitsgekühlten 4-Ventil-Motoren. Im Jahr 2011 wurde mit der Ducati 1199 Panigale ein völlig neu konstruiertes Modell vorgestellt, das auf Grund von Leistung und Gewicht neue Maßstäbe im Sportmotorradbau setzte.<ref>Andreas Bildl: Der stärkste Serien-Zweizylinder im Test. In: MOTORRAD. 12. April 2012, abgerufen am 21. Oktober 2014.</ref> Auf der Intermot 2014 stellte Ducati mit der Ducati Scrambler 800 ein neues Scrambler-Modell vor, welches Stilelemente der bis 1974 gefertigten Einzylindermodelle aufgriff.<ref>Michael Schümann, Dina Dervisevic: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neuvorstellung Ducati Scrambler ( vom 16. Oktober 2014 im Internet Archive). In: MOTORRAD. 30. September 2014, abgerufen am 21. Oktober 2014.</ref>
Im Januar 2019 kündigte Eduard Lotte die Entwicklung eines Elektromotorrades an.
Motoren[Bearbeiten]
Auf Basis des ersten V2-L-Twin der Pantah wurden über die Jahre verschiedene Weiterentwicklungen vorgenommen, um höhere Leistungen und die Einhaltung strengerer Abgasnormen zu ermöglichen:
- Desmodue: Zwei-Ventiler mit Desmodromik, luftgekühlt, 40° Ventilwinkel
Modelle: 600 SS und M, 750 und 900 SS/M, 800SS, Multistrada 620, Monster 620 695 696 803 992 - Desmodue DS: Neukonstruktion mit Doppelzündung (Double Spark – DS), neuem Ventiltrieb und Kurbelwelle mit nun vollständigem Massenausgleich.
Modelle: 1000DS, Multistrada 1000, 1000S, Monster S2R 1000 und 1100, SportClassic GT 1000, Sport 1000, 1000S, Hypermotard 1100, 1100S - Desmotre Double Spark: Drei-Ventiler mit Wasserkühlung, Mechanik der DS Modell: ST3
- Desmoquattro Testastretta: Vier-Ventiler mit Wasserkühlung, 25° Ventilwinkel
Modelle: 999, 749, Monster S4R, S4RS - Testastretta Evoluzione: Gleiche Auslegung, mit gesteigertem Hubraum und Leistung
Modelle: 848, 1098, 1198/S
Seit 2018 wird mit der Ducati Panigale V4 ein V4-Motor als Serienmaschine verkauft.<ref>Jochen Vorfelder: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 1. März 2018 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Rennsport[Bearbeiten]
Ducati engagiert sich mit seiner Rennabteilung Ducati Corse seit Jahrzehnten aktiv im Motorradrennsport. Die Hauptsäule des aktuellen Engagements bildet das Ducati MotoGP Team in der MotoGP-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft. Außerdem unterhält Ducati auch Werkteams in der Superbike-Weltmeisterschaft sowie Supersport-Weltmeisterschaft und stellt ab 2023 die Motorräder der MotoE-Weltmeisterschaft.
Generaldirektor von Ducati Corse ist seit dem Jahr 2014 Luigi Dall’Igna.
Motorrad-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]
Nachdem Ducati bereits 1958 und 1959 an der Motorrad-Weltmeisterschaft in der 125-cm³-Klasse teilgenommen und 1958 mit Alberto Gandossi sogar den Vizeweltmeister gestellt hatte, stieg man zur Saison 2003 werksseitig in die MotoGP-Klasse der Motorrad-WM ein. Bereits im ersten Jahr gelang Loris Capirossi in Katalonien der Debüt-Sieg. Nach kontinuierlicher Steigerung in den folgenden Jahren gelang dem Australier Casey Stoner 2007 der erste Fahrer-WM-Titel.
Weltmeistertitel[Bearbeiten]
Fahrertitel[Bearbeiten]
- Weltmeister in der MotoGP-Klasse: 2022, 2023
Marc Márquez (1)
- Weltmeister in der MotoGP-Klasse: 2025
Jorge Martín (1)
- Weltmeister in der MotoGP-Klasse: 2024
Casey Stoner (1)
- Weltmeister in der MotoGP-Klasse: 2007
Konstrukteurstitel[Bearbeiten]
Superbike-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]
In der Superbike-Weltmeisterschaft konnte man seit Eröffnung der Serie im Jahr 1988 14 Fahrer- und 16 Konstrukteurs-Weltmeisterschaften feiern. In einigen Jahren waren die Ducati so dominant, dass sie die ersten vier Positionen im Gesamtklassement belegen konnten. Zum Saisonende 2010 beendete Ducati seine direkten Aktivitäten. 2013 kehrte Ducati in die Superbike-WM als Werkteam zurück<ref>Falko Schoklitsch: Kein WSBK-Werksteam 2011 – Konzentration auf Produkt-Entwicklung in: Motorsport Magazin vom 27. August 2010. Abgerufen am 25. Juni 2011.</ref>
Fahrertitel
Raymond Roche: 1990
Doug Polen: 1991, 1992
Carl Fogarty: 1994, 1995, 1998, 1999
Troy Corser: 1996
Troy Bayliss: 2001, 2006, 2008
Neil Hodgson: 2003
James Toseland: 2004
Carlos Checa: 2011
Álvaro Bautista: 2022, 2023
Hochgeschwindigkeitsrennen[Bearbeiten]
Unter der Bezeichnung Bonneville-Ducati-Projekt trat Günter Retsch (GER) mit einem Eigenbau-Motorrad auf Basis einer Ducati 916/955 Turbo auf den Bonneville Salt Flats in den USA an, um Klassenrekorde in der Disziplin LSR (Land speed record) aufzustellen.<ref>Buddel: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 12. Januar 2023 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Drag Racing[Bearbeiten]
Bei Beschleunigungsrennen (Drag Racing) werden Ducatis vereinzelt als sogenanntes Drag Bike eingesetzt. Die verwendeten Maschinen sind Individualumbauten mit teilweise starken Modifikationen (Rahmenhöhe, Radstand, Leistungssteigerung). Die Maschinen treten meist in der Klasse Super Twin Top Gas an, die ausschließlich Zweizylindermaschinen vorbehalten ist. Die besten Resultate über die Viertelmeilendistanz (402 Meter) liegen bei 8,27 Sekunden / 257 km/h durch den Niederländer Herman Jolink.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref>
Ducatisti[Bearbeiten]
Selten gleicht eine Ducati der anderen. Fast alle Ducatis werden von ihren Besitzern mehr oder weniger verschönert und umgebaut (besonders Kupplungsdeckel und Auspuffanlagen). Die Fans der Marke sind häufig sehr engagiert und die Besitzer von Ducati-Maschinen haben sich weltweit unter anderem in sogenannten D.O.C. (Desmo<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Owners Clubs) zusammengeschlossen. Diese Clubs organisieren Treffen, Ausfahrten und Stammtische. Einige betreiben auch eigene Webseiten. Auf der Ducati-Homepage sind für Interessierte Kontaktadressen aufgeführt.
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Ducati 350 cm³
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Ducati Mach I 250 cm³ (1970)
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Ducati Elite Sport
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Ducati Desmo 900 Super Sport
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Ducati SportClassic
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Ducati Sport 620 i.e.
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Ducati 998
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Ducati 748 mit Anbauteilen aus Carbon
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Ducati 749
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Ducati 999s (2004)
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Ducati ST3s ABS (2006)
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Ducati Sport1000 (2006)
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Ducati Sport1000 (2006)
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Ducati PaulSmart1000LE (2006)
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Ducati Hypermotard (2006er Vorserienmodell)
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Ducati S2R1000 (2006)
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Ducati Monster S2R (2006)
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Ducati Monster M696 (2008) NEU
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Ducati 350 cm³
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Ducati 996
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Ducati 916 (1995)
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Ducati Supersport 950 S (2021)
Modelle[Bearbeiten]
Die Gliederung erfolgt nach dem Antrieb der Nockenwellen über Königswellen, Steuerkette, Zahnriemen oder Zahnräder, in der zeitlich eingesetzten Reihenfolge:
Viertakt-Motoren mit Königswelle für den Nockenwellenantrieb[Bearbeiten]
Die Ducati Gran Sport markiert 1955 mit ihrem 100-, 125- und 175-cm³-Viertakter den Einstieg in die Einzylinder-Königswellen-Ära, die erst 1974 mit dem Auslaufen der 450er endet.
1970 wird mit der 750 GT erstmals eine Ducati mit V-Motor vorgestellt, die seinerzeit auch leistungsmäßig der japanischen Konkurrenz überlegen war. 1976 läutet die 900 SD die Zeit der erfolgreichen Sportmodelle ein. Vorlage:Mehrspaltige Liste
Viertakt-Motoren mit Kette für den Nockenwellenantrieb[Bearbeiten]
Nur für kurze Zeit wurden ab 1975 Parallel-Twins eingesetzt, deren obenliegende Nockenwelle von einer Kette angetrieben wurde. Leistung und Zuverlässigkeit dieser Modelle gerieten in die Kritik, und es wurden nur geringe Stückzahlen folgender Modelle erzielt:
- Ducati GTV 350/500
- Ducati GTL 350/500
- Ducati 350/500 Sport Desmo
Eine Kombination aus Stirnradkaskade und Kettentrieb dient ab 2012 im V2-Motor der Ducati 1199 Panigale dem Nockenwellenantrieb. Hierbei wird im jeweiligen Zylinderkopf eine Zwischenwelle angetrieben, die über Stirnräder die zwei obenliegenden Nockenwellen dreht: dies erinnert an einen umgekehrten Weller-Trieb.
Viertakt-Motoren mit Nockenwellenantrieb über Zahnriemen[Bearbeiten]
Mit der Pantah 500 wird 1977 erstmals der V-Motor mit Zahnriemenantrieb vorgestellt – eine Bauweise, die bis heute die Basis der Ducati-Modelle darstellt. Die erste Ducati mit Pantah-Motor kam 1979 auf den Markt.
Ducati Pantah Vorlage:Mehrspaltige Liste
- Ducati 907 i. e.
- Ducati 906 Paso
- Ducati 750 Paso
Ducati Racing
Ducati Superbike
Ducati Monster Vorlage:Mehrspaltige Liste
Ducati Supersport
Die eigentliche Namensgebung von Ducati war für die (älteren) Vergasertypen so, dass „SS“ nach der Hubraumgröße stand (z. B. 600 SS). Für die Einspritzermodelle (i. e.=iniezione elettronica, elektronische Einspritzung, ab Baujahr 1998) wurde diese Nomenklatur umgedreht, diese Modelle nannten sich dann beispielsweise SS 1000. Die untenstehende Liste spiegelt dies nicht vollständig wider. Vorlage:Mehrspaltige Liste
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Ducati Sporttouring
- Ducati ST2
- Ducati ST3 / ST3s ABS
- Ducati ST4 / ST4S / ABS
Ducati Multistrada Vorlage:Mehrspaltige Liste
- Ducati GT1000
- Ducati Sport1000 / Sport1000 Biposto
- Ducati Sport1000S
- Ducati PaulSmart1000LE (Limited Edition)
- Ducati MH900e (Mike Hailwood Tribute Bike)
- Ducati Scrambler Sixty2
- Ducati Scrambler 803 (Modelle: Icon, Classic, Urban Enduro, Full Throttle, Flat Track, Cafe Racer, Icon Dark, Nightshift, Urban Motard)
- Ducati Scrambler Desert Sled
- Ducati Scrambler 1100 (Modelle: Icon, Classic, Sport, Sport Pro, Tribute Pro, Dark Pro)
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Ducati Streetfighter Vorlage:Mehrspaltige Liste
Ducati Diavel Vorlage:Mehrspaltige Liste
Vierzylinder-Motoren mit Nockenwellenantrieb über Zahnräder[Bearbeiten]
1963 hatte es mit dem Projekt Apollo einen V4-Motor von Ducati mit 1240 cm³ Hubraum und 100 PS gegeben, der aber über das Versuchsstadium nicht hinaus kam. Auf Basis des neuen Viertakt-Reglements in der MotoGP-Klasse wurde 2002 ein neues, leistungsstarkes V4-Zylinder-Modell vorgestellt und ab 2003 eingesetzt. Ab dem Sommer 2007 war mit der Desmosedici RR auch eine stückzahlmäßig limitierte, straßenzugelassene Sonderserie mit dieser Technik im Angebot.
Ducati Racing
Ducati Superbike
Ducati-Fahrräder[Bearbeiten]
Im Rahmen eines Markentransfers stellt Bianchi von Ducati entworfene Fahrräder her, die unter der Marke Ducati vertrieben werden. Die angebotenen Renn- und Crossräder sowie Mountainbikes sind im gehobenen Preisbereich angesiedelt. Darüber hinaus bietet Ducati in Kooperation mit THOK E-Mountainbikes im gehobenen Preissegment an.
Automobile[Bearbeiten]
Ducati entwickelte 1958 ein vierrädriges Automobil, das Baptiste DU 4 genannt wurde.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /> Es war ein Coupé mit vier Sitzen. Auffällig waren die gewölbte Frontscheibe und die Panorama-Heckscheibe. Für den Antrieb sorgte ein V4-Motor mit 250 cm³ Hubraum und 16 PS Leistung. Alternativ stand ein größerer Motor mit 350 cm³ Hubraum und 18 PS zur Verfügung. Das Gewicht von Motor, Vierganggetriebe und Differenzial ist mit lediglich 48 kg angegeben. Der Motor war vorne im Fahrzeug montiert und trieb die Vorderräder an. Lediglich einige Prototypen entstanden.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" />
2014 wurde im Rahmen des Pariser Autosalons eine Sportversion des VW XL1 vorgestellt, welche anstelle des Hybrid-Aggregats den 1,2-Liter-Motor der Superleggera verbaut hatte. Mit 200 PS Motorleistung (bei 890 kg somit ein Leistungsgewicht von 4,45 kg/PS) sollte eine Spitzengeschwindigkeit von 270 km/h möglich sein. Das Fahrzeug ging nicht in die Serienfertigung.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Ducati-Radios[Bearbeiten]
Radios von Ducati zählen zu den Produkten der frühen Firmengeschichte. Wie in Deutschland mit den Volksempfängern wurden die Radios in Italien als neues Massenmedium angenommen. Im Jahr 1941 wurden 3 Modelle von Ducati gefertigt und angeboten:<ref name="Ducati Radios 1941" />
- Radio Typ: RR 3404, Preis: 1750 Lire
- Radio Typ: RR 3405, Preis: 2650 Lire
- Radio Typ: RR 4401, Preis: 4500 Lire
Literatur[Bearbeiten]
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
- Ian Falloon: Die Ducati-Story. 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-02516-5.
- Hans-Joachim Wiehager, Jürgen Gaßebner: Ducati – die italienische Passion. NGV, Köln 2011, ISBN 978-3-625-13079-6.
- Valerio Boni: Ducati. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-613-03350-4.
- Jan Leek: Ducati: Die V-Motorräder seit 1970. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-613-03670-3. (Reihe Typenkompass)
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive> <ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="Motorrad_20101125"> Michael Pfeiffer: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Motor Presse Stuttgart, 25. November 2010, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2014: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) </ref> <ref name="Motorrad_20110906"> Norbert Löns: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Motor Presse Stuttgart, 6. September 2011, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2014: Lua-Fehler in Modul:Text, Zeile 51: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) </ref> <ref name="Ducati Radios 1941"> Ducati Radios im Textarchiv – Internet Archive </ref> </references>
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
| Personenkraftwagenmarken: |
Audi | Bentley | Ducati | Lamborghini | Porsche | Seat | Škoda | Volkswagen |
| Nutzfahrzeugmarken: |
VW Nutzfahrzeuge | Traton mit MAN Truck & Bus, Volkswagen Caminhões e Ônibus, Navistar, Neoplan und Scania |
| Beteiligungen und Joint Ventures: |
Kaili (60 %) | Bugatti Rimac (57,1 %) | Tantos (50 %) | FAW-Volkswagen (40 %) | Shanghai Volkswagen (50 %) |
| Finanzdienstleistungen: | |
| Transport und Logistik: |
Volkswagen Airservice | Volkswagen Konzernlogistik | Volkswagen Original Teile Logistik |
| Produktion, Ausstattung und Design: |
Auto 5000 | Gläserne Manufaktur | Italdesign Giugiaro | Original Teile Center | Volkswagen R | Volkswagen Sachsen |
| Sonstiges: | |
| Ehemalige Marken: |
Aktuelle Marken: Abarth | Alfa Romeo | Birba | Casalini | Cirelli | Covini | Dallara | DR | EMC | Estrima | Evo | Ferrari | Fiat | Giotti | Ich-X | Italcar | Italdesign | Lamborghini | Lancia | Maserati | Pagani | Pambuffetti | Piaggio | Pininfarina | Sportequipe | Tazzari | Tiger | XEV
Ehemalige Marken: ACAM | ACM | Aermacchi | Aguzzoli | Albanesi | ALCA | All Cars | ASA | ATL | Atomo | ATS | Auto Mirage | Autobianchi | Autozodiaco | B. Engineering | Baldi | Bandini | Benelli | Bertone | Biagini | Bizzarrini | BMA | Bugatti | Burgert | Ciemme | CIMEM | Cisitalia | Cizeta | Cizeta-Moroder | De Tomaso | Delta | Dino | Ducati | Embo | Ennezeta | Ermini | FAAM | Ferves | FIAM | FIM | Fimer | Fioretti | Fissore (1971–1982) | Fissore (1993–1999) | Fontauto | Ford | Fornasari | Fusi | Galassi | Ghia | Giannini | Giaur | Gilco | Grecav | Grignani | Ickx | IMP | Innocenti | Intermeccanica | Iso | Isotta Fraschini | Iveco | Lambro | Lawil | Leone | Leontina | LMX | Lombardi | Martin Motors | Mazzanti | Mi-Val | Micro-Vett | Modulo | Momo | Moretti | MV Agusta | Nardi | Nardi & Danese | Nembo (1965–1967) | Nembo (1970–1971) | OPES | Orsa | OSCA | OSI | Otas | Panther | Pasquali | Pasquini | Patriarca | Pennacchio | PGE | Puma | Qvale | Rayton Fissore | Romanazzi | SAMAS | Savio | Scoiattolo | Serenissima | Siata | Sibona-Basano | SILA | Sirex | Siva | Stanga | Stanguellini | Strale | Taraschi | Thomassima | Totem | Town Life | Urbanina | Vignale | Volpe | Volugrafo | Willam | Zagato | Zanella
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