Piaggio
| Piaggio & C. S.p.A.
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | | |
| Rechtsform | Società per azioni |
| ISIN | IT0003073266 |
| Gründung | 1884 |
| Sitz | Pontedera, |
| Leitung | Vorlage:Str replace |
| Mitarbeiterzahl | Vorlage:Str replace |
| Umsatz | Vorlage:Str replace |
| Branche | Fahrzeugbau |
| Website | www.piaggiogroup.com |
| Stand: 31. Dezember 2025 | |
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Piaggio ist ein italienischer Fahrzeughersteller mit Sitz in Pontedera. Das Unternehmen produziert verschiedene Mofas und Motorroller, unter anderem die Vespa, das Lastendreirad Ape sowie den Kleintransporter Porter.
Zum Konzern gehören die Motorradmarken Aprilia, Derbi, Gilera, Laverda und Moto Guzzi.
Die Unternehmensgeschichte von Piaggio ist durch mehrfache Neuausrichtungen geprägt. Ursprünglich im Schiffbau tätig, entwickelte sich der Betrieb über den Schienenfahrzeugbau hin zu einem bedeutenden Flugzeug- und Automobilhersteller. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlagerte sich der Schwerpunkt schließlich auf die Produktion von Motorrollern.
Im Januar 2025 waren in Deutschland 482.707 Piaggio-Krafträder zugelassen, was einem Anteil von 9,5 Prozent entspricht.<ref>Kraftfahrt-Bundesamt: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (XLSX) 19. Juni 2025 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Die Firma Piaggio wurde 1884 von Rinaldo Piaggio gegründet. Den Grundstein dazu legte sein Vater, Cavalier Enrico Piaggio, indem er 1882 ein Grundstück in Sestri Ponente, Genua, ursprünglich für ein Holzlager, kaufte. Zunächst konzentrierte sich das Familienunternehmen Piaggio auf den Schiffsbau. Später verlegte man sich auf den Bau von Eisenbahnwagen. Mit Aufkommen der Luftfahrt wandte sich Rinaldo Piaggio fortan dem Flugzeugbau zu. Er fand die geeigneten Ingenieure und begann 1916 mit dem Flugzeugbau; hierzu baute er ein neues Werk in Pontedera.
Kriegsbedingt war Piaggio Ende der 1930er Jahre sehr erfolgreich, da die italienische Armee zum Kundenstamm des Unternehmens gehörte. Während des Zweiten Weltkrieges jedoch wurde das Stammwerk in Pontedera völlig zerstört. Nach 1945 beschlossen die Siegermächte, dass Piaggio keine Rüstungsgüter mehr herstellen dürfe. Rinaldos Sohn, Enrico Piaggio, hatte inzwischen die Leitung des Unternehmens übernommen. Er beobachtete, dass in Italien ein verstärktes Bedürfnis an preiswerten Transportmitteln bestünde, da die Mobilität bedingt durch die Zerstörungen und den Wiederaufbau Italiens ins Stocken gekommen war. Um diesem Umstand zu begegnen, entwickelte Piaggio einen Motorroller, den er 1946 unter dem Namen Vespa (italienisch „Wespe“) vorstellte. In den folgenden Jahren erweiterte Enrico Piaggio kontinuierlich die Modellpalette. 1948 stellte die Firma einen dreirädrigen Kleintransporter vor, die Ape (italienisch „Biene“). 1957 stellte sie auf dem Pariser Autosalon den Kleinwagen Vespa 400 vor. Später kamen noch vierrädrige Kleintransporter dazu. 1967 folgte das Modell Ciao, eine neue Generation Mofa, die vor allem bei Jugendlichen Anklang fand.
1987 übernahm das Unternehmen den österreichischen Mofahersteller Puch. In den 1990er-Jahren lancierte Piaggio verschiedene Motorroller, die nicht unter dem Label Vespa laufen: Piaggio Hexagon, Piaggio Sfera, Piaggio Skipper, Piaggio Zip. 1999 übernahm die Deutsche Bank über ihre Tochter Morgan Grenfell Private Equity für 1,35 Billionen Lire 80 % der Anteile von Piaggio. 2003 änderte sich die Gesellschafterstruktur erneut: der italienische Milliardär Roberto Colaninno übernahm mittels seiner Beteiligungsgesellschaft Immsi 31,25 %, ein Konsortium von 27 Gläubigerbanken 37,5 % und 31,25 % verblieben bei Morgan Grenfell. Heute hält Immsi S.p.A. über 50 % des Stammkapitals an Piaggio.
Nachdem Piaggio 2001 den spanischen Zweiradhersteller Derbi übernommen hatte, folgte 2004 der ebenfalls italienische Zweiradkonzern Aprilia mit den Marken Aprilia, Laverda und Moto Guzzi. Inzwischen ist Piaggio der Marktführer im Rollerbau in Europa. Seit 2006 ist Piaggio an der Börse notiert. Zum Juni 2014 wechselte die Piaggio Deutschland GmbH ihren Standort von Kerpen nach Düsseldorf.<ref>Handelsregistereintrag Köln HRB 53883</ref> Mit dem Roller MP3 wurde im Jahre 2006 ein völlig neues Fahrzeugkonzept mit drei Rädern vorgestellt.
Modelle[Bearbeiten]
Zurzeit bietet Piaggio neben den Modellen von Aprilia, Derbi, Gilera, Laverda und Moto Guzzi, die in den entsprechenden Artikeln aufgeführt werden, Krafträder der Marken Vespa und Piaggio selbst an. Die Modelle der Marke Vespa besitzen eine selbsttragende Blechkarosserie (PX, LX, GTS), die der Marke Piaggio (beispielsweise Piaggio Zip, NRG, TPH) einen Stahlrohrrahmen und eine Kunststoffkarosserie. Die Motorenpalette reicht von 50 bis 500 cm³.
Rollermobile[Bearbeiten]
Die Ape („Biene“) wird seit 1947 gebaut und besitzt zwischen 50 und 422 cm³ Hubraum. Auch ein elektrischer Antrieb wird verbaut. Vorlage:Mehrspaltige Liste
Modelle der Marke Vespa[Bearbeiten]
Mofas[Bearbeiten]
Alle Modelle besitzen einen Zweitaktmotor mit 50 cm³ Hubraum Vorlage:Mehrspaltige Liste
Motorroller[Bearbeiten]
Bis 50 cm³[Bearbeiten]
Mehr als 50 cm³[Bearbeiten]
Großroller[Bearbeiten]
Motoren[Bearbeiten]
Piaggio-Museum[Bearbeiten]
Das Piaggio-Museum wurde im März 2000 in der Werkzeugabteilung der alten Fabrik, eines der ältesten Gebäude des Fabrikkomplexes von Pontedera, eingeweiht.<ref name="PM">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> In diesen historischen Bereich verlagerte das Unternehmen Anfang der 1920er Jahre seine Produktion. Im April 2018 wurde das Piaggio-Museum erweitert. Das Museum hat nun eine Fläche von 5000 m² und mehr als 250 Ausstellungsstücke. Es ist das größte und umfassendste italienische Museum, das Zweirädern gewidmet ist.<ref name="PM" />
Neben dem Ausstellungsraum, der den permanenten Sammlungen gewidmet ist, verfügt das Piaggio-Museum auch über 340 m² Raum für Wechselausstellungen, die es dem Museum ermöglichen, sein kulturelles Angebot zu variieren, von Kunst über Technologie bis hin zu wissenschaftlicher Enthüllung und Mode. Im Laufe der Jahre fanden hier Ausstellungen, Veranstaltungen und Werke von verschiedensten Künstlern der modernen und zeitgenössischen Kunst statt. Im Jahr 2003 wurden das Piaggio-Museum und das Historische Archiv während der Verleihung des Preises für Wirtschaft und Kultur 2003 als bestes Museum und bestes Geschäftsarchiv in Italien ausgezeichnet.<ref name="PM" />
Piaggio Aero Industries[Bearbeiten]
Piaggio Fast Forward[Bearbeiten]
Das 2015 gegründete und in Boston angesiedelte Tochterunternehmen Piaggio Fast Forward soll sich der Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte widmen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Als erste Produkte wurde 2017 die zweirädrigen Transportfahrzeuge Gita und Kilo vorgestellt,<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Piaggio Group, 3. Februar 2017 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> die ihren vorauslaufenden Haltern selbst-navigierend folgen oder für autonome Transportlieferungen eingesetzt werden können.<ref>Claudia Fromme: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 8. Februar 2020 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Das kleinere beider Fahrzeugmodelle ist mittlerweile für Endverbraucher käuflich zu erwerben oder zu leasen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Piaggio Fast Forward ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Website der Piaggio & C. S.p.A. (italienisch, englisch)
- Piaggio Deutschland
- Piaggio Österreich
- Piaggio Schweiz
- Piaggio Commercial
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Vorlage:Klappleiste/Anfang 50 cm³ (max. 125 cm³): Piaggio Sfera | Piaggio Quartz | Piaggio Zip | Piaggio Typhoon | Piaggio NRG | Piaggio Fly | Piaggio Liberty
ab 125 cm³: Piaggio Skipper | Piaggio Hexagon | Piaggio Carnaby | Piaggio Beverly | Piaggio MP3 | Piaggio Medley
X-Reihe: Piaggio X7 | Piaggio X8 | Piaggio X9 | Piaggio X10
Motorengenerationen: Leader | Quasar | Lem | Hi-PER 2 | Hi-PER 4 | Master | Purejet Engine Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Wideframe: Vespa 98 | Vespa 125 | Vespa 150 GS
Smallframe: Vespa 50 | Vespa 90 | Vespa 125 Primavera | Vespa 125 ET3 | Vespa PK
Largeframe: Vespa 125 (1957) | Vespa 150 | Vespa 150 TAP | 150 Sprint | 160 GS | 180 Rally | 200 Rally | 125 GT | PX | T5 | Cosa
Automatik: Vespa ET | Vespa GTS | Vespa LX | Vespa 946 | Vespa Primavera
Motoren: Hi-PER 2 | Hi-PER 4 | Leader | Quasar | Lem | iGet Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Aktuelle Marken: Abarth | Alfa Romeo | Birba | Casalini | Cirelli | Covini | Dallara | DR | EMC | Estrima | Evo | Ferrari | Fiat | Giotti | Ich-X | Italcar | Italdesign | Lamborghini | Lancia | Maserati | Pagani | Pambuffetti | Piaggio | Pininfarina | Sportequipe | Tazzari | Tiger | XEV
Ehemalige Marken: ACAM | ACM | Aermacchi | Aguzzoli | Albanesi | ALCA | All Cars | ASA | ATL | Atomo | ATS | Auto Mirage | Autobianchi | Autozodiaco | B. Engineering | Baldi | Bandini | Benelli | Bertone | Biagini | Bizzarrini | BMA | Bugatti | Burgert | Ciemme | CIMEM | Cisitalia | Cizeta | Cizeta-Moroder | De Tomaso | Delta | Dino | Ducati | Embo | Ennezeta | Ermini | FAAM | Ferves | FIAM | FIM | Fimer | Fioretti | Fissore (1971–1982) | Fissore (1993–1999) | Fontauto | Ford | Fornasari | Fusi | Galassi | Ghia | Giannini | Giaur | Gilco | Grecav | Grignani | Ickx | IMP | Innocenti | Intermeccanica | Iso | Isotta Fraschini | Iveco | Lambro | Lawil | Leone | Leontina | LMX | Lombardi | Martin Motors | Mazzanti | Mi-Val | Micro-Vett | Modulo | Momo | Moretti | MV Agusta | Nardi | Nardi & Danese | Nembo (1965–1967) | Nembo (1970–1971) | OPES | Orsa | OSCA | OSI | Otas | Panther | Pasquali | Pasquini | Patriarca | Pennacchio | PGE | Puma | Qvale | Rayton Fissore | Romanazzi | SAMAS | Savio | Scoiattolo | Serenissima | Siata | Sibona-Basano | SILA | Sirex | Siva | Stanga | Stanguellini | Strale | Taraschi | Thomassima | Totem | Town Life | Urbanina | Vignale | Volpe | Volugrafo | Willam | Zagato | Zanella
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Italienische Motorradmarken
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Börsennotiertes Unternehmen
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline
- Piaggio
- Motorradhersteller
- Motorrollerhersteller
- Lkw-Hersteller (Italien)
- Pkw-Hersteller (Italien)
- Unternehmen (Toskana)
- Unternehmensgründung 1884
- Flugzeughersteller (Italien)
- Pontedera
- Ehemaliger Eisenbahnhersteller