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Ferrari 156

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Ferrari 156
Datei:Ferrari 156 Sharknose noBG.jpg
Replika (von 2017) des Wagen von
R. Rodriguez (von 1961)

Replika (von 2017) des Wagen von
R. Rodriguez (von 1961)

Konstrukteur: Italien Scuderia Ferrari
Designer: Carlo Chiti (Fahrwerk)
Mauro Forghieri (Motor)
Vorgänger: Ferrari Dino 246F1
Nachfolger: Ferrari 158
Technische Spezifikationen
Chassis: Gitterrohrrahmen
Motor: Ferrari V6 (65° oder 120°)
mit 1476 cm³
Länge: 4030 mm
Breite: 1400 mm
Höhe: 1000 mm
Radstand: 2320 mm
Gewicht: 420 kg
Reifen: Dunlop
Benzin: Shell
Statistik
Fahrer: Vereinigte Staaten Phil Hill
Deutschland Wolfgang von Trips
Vereinigte Staaten Richie Ginther
Italien Giancarlo Baghetti
MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Pedro Rodríguez
MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Ricardo Rodríguez
Italien Lorenzo Bandini
Belgien Olivier Gendebien
Belgien Willy Mairesse
Vereinigtes Konigreich John Surtees
Italien Ludovico Scarfiotti
Vereinigtes Konigreich Innes Ireland
Erster Start: Großer Preis von Monaco 1961
Starts Siege Poles SR
29 7 7 7
WM-Punkte: k. A. / tba
Podestplätze: k. A. / tba
Führungsrunden: k. A. / tba
Datei:Ferrari F1 156 Aero 1963 L Bandini noBG.jpg
Die, von Lorenzo Bandini 1964 eingesetzte, Weiterentwicklung Ferrari F1 156 Aero

Der Ferrari 156, Ferrari 156 F1, war ein Formel-1-Wagen, den die Scuderia Ferrari 1961 und 1962 baute und einsetzte. Er ist eins der bekanntesten Formel-Fahrzeuge der Motorsportgeschichte, der Rennwagen mit dem „Haifischmaul“ (Sharknose), mit dem der deutsche Rennfahrer Wolfgang Graf Berghe von Trips 1961 als Führender in der Weltmeisterschaft tödlich verunglückte.

Ebenfalls als 156 (manchmal auch als 156B, Ferrari 156/63 und ab 1964 156 Aero) wurde das Interimsmodell bezeichnet, das die Scuderia ab 1963 einsetzte, um die Zeit bis zum komplett neuentwickelten Ferrari 158 zu überbrücken.

Entwicklungsgeschichte und Technik[Bearbeiten]

Die Überlegenheit des Wagens ergab sich aus der Kraft seines 1,5-Liter-V6-Motors, der die Schwächen des Fahrgestells mehr als ausglich. Der 156 war der erste Ferrari mit einem Mittelmotor. Das Konzept für das Auto stammte von Carlo Chiti, der Motor wurde nach einem Entwurf von Mauro Forghieri gebaut, der in den nächsten 25 Jahren für die Ferrari-Rennmotoren verantwortlich war.

Der Motor war leicht und leistete bei knapp 1,5 Liter Hubraum 190 PS bei 9500/min. Das Aggregat war extrem tief im Fahrgestell eingebaut, was den Schwerpunkt des gesamten Wagens positiv beeinflusste. Chiti folgte bei seinem Ansatz der Linienführung des Ferrari 246P, allerdings war der 156 kürzer und das Fahrgestell basierte auf vier großen Rohrträgern. In der ersten Ausführung hatte der Motor einen Zylinderbankwinkel von 65°, im weiteren Verlauf der Bauzeit jedoch im Interesse eines noch tieferen Schwerpunkts einen Winkel von 120°. Außerdem kam dieser größere Winkel dem Einbau unterschiedlicher Vergaser und eventuell auch einer Einspritzanlage entgegen. Die 65°-Version hatte einen Hubraum von 1484 cm³ (Bohrung 73 mm, Hub 59,1 mm) gegenüber der 120°-Version mit auf 58,8 mm verringertem Hub und 1476,6 cm³. Die Verdichtung betrug 9,8 : 1. Der Motor hatte zwei von Ketten angetriebene obenliegende Nockenwellen je Zylinderreihe, zwei Weber-Dreifachvergaser 40 1F 3 C (120°-Version), einen Zündverteiler, aber zwei Zündspulen und zwei Zündkerzen pro Zylinder.<ref>N. Lauda, A. Jones, J. Ickx: Auto Elite. Deutsche Ausgabe: Motorbuch Verlag, Stuttgart 1987, ISBN 3-613-01170-0, S. 95.</ref>

Hinter dem Motor war ein Fünfgang-Schaltgetriebe Ferrari Type 543/C eingebaut (1962 ein Sechsganggetriebe).<ref>Ultimate Carpage. Abgerufen am 13. August 2022.</ref>

Renngeschichte[Bearbeiten]

Saisons 1961 und 1962 mit dem „Sharknose“[Bearbeiten]

Der Wagen war von Beginn an voll konkurrenzfähig. 1961 wurde das Team der Scuderia nur dreimal geschlagen. Giancarlo Baghetti gewann den Gran Premio di Siracusa, der nicht zur Weltmeisterschaft zählte, und seinen ersten Weltmeisterschaftslauf, den Großen Preis von Frankreich. Allerdings war der Wagen bei diesen beiden Rennen offiziell von der FISA gemeldet. Beim Großen Preis von Deutschland bzw. Großen Preis von Europa am 6. August 1961 waren die Ferraris die Favoriten; mit vier Wagen war das Team am Start: Wolfgang Graf Berghe von Trips, Phil Hill und Richie Ginther jeweils mit dem 120°-Motor, Willy Mairesse mit dem 65°-Aggregat. Phil Hill fuhr Trainingsbestzeit, von Trips unterbot mit 8:59,9 Minuten als Erster in einem Rennen die 9-Minuten-Grenze auf dem Nürburgring, Phil Hill fuhr wenig später mit 8:57,8 Minuten neuen Rundenrekord. Doch schon in der ersten Runde des Rennens hatte Stirling Moss im wesentlich schwächeren Lotus die Führung übernommen und gewann mit 21,4 Sekunden Vorsprung vor von Trips; Phil Hill wurde Dritter.<ref>Thora Hornung: 50 Jahre Nürburgring. Görres-Verlag, Koblenz 1977.</ref>

Im Titelduell mit Phil Hill verunglückte Wolfgang Graf Berghe von Trips beim Großen Preis von Italien in Monza tödlich. Hill wurde Weltmeister und fuhr damit den ersten Fahrertitel für Ferrari seit 1958 ein. Auch die Konstrukteursweltmeisterschaft ging an Ferrari.

In der Winterpause 1961/1962 verließ mit Carlo Chiti ein wichtiger Manager und Ingenieur die Scuderia. Die Weiterentwicklung des 156 geriet ins Stocken. Der Wagen war mit dem V6-Motor den britischen Teams mit ihren V8-Aggregaten inzwischen unterlegen. 1962 konnte kein Weltmeisterschaftslauf gewonnen werden, es reichte nur für zwei Siege bei Rennen, die nicht zur Weltmeisterschaft zählten.

Die Jahre 1963 und 1964 mit dem „156B“ und dem „156 Aero“[Bearbeiten]

Der Wagen für 1963 war eine Weiterentwicklung des 156 und nur eine Zwischenlösung. Forghieri, der bei dieser Entwicklungsstufe auch die Arbeit am Fahrwerk übernommen hatte, entwickelte einen leichteren Gitterrohrrahmen und eine neue Hinterradaufhängung. Es war eine Konstruktion aus oberen und unteren Querlenkern mit doppelten Zugstreben. Durch eine neue Kraftstoffeinspritzung wurde die Leistung des Motors auf 200 PS erhöht. Gegen Ende des Jahres wurde der Wagen komplett umgebaut. Jetzt wurde der Motor als tragendes Element in ein Halbmonocoque eingebaut, das eigentlich für den neuen V8-Motor aufgebaut worden war. Dieses Monocoque wurde auch 1964 für den Ferrari 158 verwendet. Der Wagen bekam die Bezeichnung 156 Aero und wurde 1964 noch teilweise eingesetzt.

Die Konstruktion des 1964 vorgestellten Nachfolgers Ferrari 158 war für die Scuderia neuartig, denn es war der erste Ferrari mit V8-Motor und der erste mit einem Halbmonocoque, dessen mittragende Beplankung noch mit Rohren nach Art eines Gitterrahmens versteift war.

Ein Siegerwagen war der 156 aber nicht mehr; 1963 war Ferrari dem Lotus 25 mit Jim Clark völlig unterlegen. Erst mit dem Nachfolger, dem 158, wendete sich das Blatt wieder und die Scuderia gewann 1964 sowohl die Fahrer- als auch die Konstrukteursweltmeisterschaft. Einen letzten Erfolg konnte der 156 Aero mit Lorenzo Bandini am Steuer nochmal mit dem Sieg beim Großen Preis von Österreich 1964 verzeichnen.

Fahrer des Ferrari 156[Bearbeiten]

Der 156 wurde von Spitzenfahrern seiner Zeit pilotiert. Neben Baghetti, Hill und von Trips fuhren Lorenzo Bandini, Olivier Gendebien, Richie Ginther, Innes Ireland (an ihn wurde 1962 ein 156 für ein Rennen verliehen)<ref>Innes Ireland und Ferrari</ref>, Willy Mairesse, Pedro Rodríguez, Ricardo Rodríguez, Ludovico Scarfiotti und John Surtees diesen Spitzenwagen.

Ein Replikat des 156 ist im Museo Nazionale dell’Automobile in Turin ausgestellt.<ref>FERRARI MOD. 156 F1. www.museoauto.com, abgerufen am 11. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Replikate anstelle von Originalen[Bearbeiten]

Nachdem die Saison 1962 für Ferrari nicht den erwarteten Erfolg gebracht hatte, ließ Enzo Ferrari die Wagen verschrotten. Teile des Typs 156 wurden im Ferrari für 1963 verwandt, sodass einige Motoren, Getriebe und Kleinteile überdauerten. Keiner der neun Ferrari 156 F1 von 1961/62 ist erhalten. Wie es heißt, wurden die Fahrzeuge geschreddert und auf dem Werksgelände einbetoniert.<ref>Jörg-Thomas Födisch: Historischer Rennsport. Abgerufen am 13. August 2022.</ref>

1995 ließ der Musiker Chris Rea für den von ihm geschriebenen Film La Passione über Erinnerungen an Wolfgang Graf Berghe von Trips einen 156 Sharknose nachbauen. In rund 2000 Arbeitsstunden fertigte der Oldtimer-Restaurator Paul Harvey den Wagen nach alten Konstruktionszeichnungen und Fotos, mit einem Dino-206-Motor und einem Hewland-Getriebe. Im Dezember 2000 ersteigerte der niederländische Rennfahrer John Bosch den Wagen und zeigte ihn 2001 beim Festival of Speed in Goodwood, gefahren von Phil Hill, der 1961 mit dem Ferrari 156 Weltmeister geworden war. Einige Zeit später fand Bosch einen Originalmotor und ein Originalgetriebe, die er von Terry Hoyle Race Engineers einbauen ließ.<ref>Steve Havelock: Auf Spurensuche. In: Curbs, Heft 50, Medien Bonn GmbH, 2022, S. 95 u. 96.</ref>

In den Jahren 2003 bis 2009 ließ der Belgier Jan Biekens ein Replikat des gelben Ferrari herstellen, den Olivier Gendebien unter anderem in Spa-Francorchamps fuhr. Projektleiter war Mike Mark, der unzählige Zeichnungen anfertigte und kleinste Teile wie Schrauben neu konstruierte. Hilfreich war eine Originalzeichnung vom 29. November 1960, nach der Pete Watts den Rohrrahmen und der Spengler Gary Yates über einem Holzgerippe die Karosserie anfertigte. Borrani konnte originalgetreue Räder liefern, da das Formular mit den Fertigungsnummern von 1961 noch vorhanden war. Nach etlichen Auftritten bei Oldtimerveranstaltungen steht der Wagen seit 2011 im „Museo Ferrari“ in Maranello, allerdings nicht mehr in der belgischen Rennfarbe Gelb, sondern in Ferrari-Rot.<ref>Jan Biekens: Von Gelb auf Rot. In: Curbs, Heft 50, Medien Bonn GmbH, 2022, S. 98–101.</ref>

Die möglicherweise aufwendigsten Replikate ließ Jason Stuart Wright von 2013 bis 2017 bei Setford and Company herstellen, mit der Nr. 2 den Ferrari 156 von Phil Hill und mit der Nr. 8 den Wagen von Ricardo Rodríguez, wie sie 1961 in Monza am Start waren. Wright legte Wert darauf, dass die Fahrzeuge wie damals aufgebaut wurden, unter anderem mit der Gasschweißmethode wie 50 oder 60 Jahre früher.<ref>Jason Stuart Wright: Legende „Sharknose“. In: Curbs, Heft 50, Medien Bonn GmbH, 2022, S. 104–107.</ref>

Komplette Ergebnisse des Ferrari 156 in der Formel-1-Weltmeisterschaft[Bearbeiten]

Der Ferrari 156 wurde neben der Scuderia auch noch von anderen Teams eingesetzt. Untenstehende Tabelle listet sämtliche Ergebnisse die mit diesem Typ erzielt wurden auf.

Jahr Team Fahrer Rennen Punkte WCC
1961 Scuderia Ferrari [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974).svg Datei:Flag of Italy (1946–2003).svg Datei:Flag of the U.S..svg 40 (52) 1.
Vereinigte Staaten Richie Ginther 2 5 3 15 3 8 DNF DNA
Vereinigte Staaten Phil Hill 3 2 1 9 2 3 1 DNA
Deutschland Wolfgang von Trips 4 1 2 DNF 1 2 DNF
Belgien Olivier Gendebien 4
Belgien Willy Mairesse DNF DNF
MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Ricardo Rodríguez DNF
MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Pedro Rodríguez DNA
FISA Italien Giancarlo Baghetti 1
Scuderia Sant’Ambroeus DNF DNF
1962 Scuderia Ferrari [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974).svg Datei:Flag of Italy (1946–2003).svg Datei:Flag of the USA.svg Datei:Flag of South Africa (1928–1994, dark version).svg 18 6.
Vereinigte Staaten Phil Hill 3 2 3 DNA DNF DNF 11
Italien Giancarlo Baghetti 4 DNF DNA 10 5 DNA
MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Ricardo Rodríguez DNF DNS 4 DNA DNA 6 14
Italien Lorenzo Bandini 3 DNA DNF 8 DNA
Belgien Willy Mairesse 7 Ret 4 DNA
1963 Scuderia Ferrari [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974).svg Datei:Flag of Italy (1946–2003).svg Datei:Flag of the USA.svg Datei:Flag of Mexico (1934-1968).svg Datei:Flag of South Africa (1928–1994, dark version).svg 26 4.
Belgien Willy Mairesse DNF DNF DNF
Vereinigtes Konigreich John Surtees 4 DNF 3 DNF 2 1 DNF 9 DSQ DNF
Italien Ludovico Scarfiotti DNA 6 DNS
Italien Lorenzo Bandini DNF 5 DNF 5
1964 Scuderia Ferrari [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974).svg Datei:Flag of Italy (1946–2003).svg Datei:Flag of the U.S..svg Datei:Flag of Mexico (1934-1968).svg 45 (49) 1.
Italien Lorenzo Bandini 10 5 3 1
Italien Ludovico Scarfiotti 9
North American Racing Team MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Pedro Rodríguez 6
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold – Sieg
Silber – 2. Platz
Bronze – 3. Platz
Grün – Platzierung in den Punkten
Blau – Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
1/2/3/4/5/6/7/8 Punktplatzierung im Sprint-/Qualifikationsrennen
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Technische Daten[Bearbeiten]

Kenngrößen 156 F1 „Sharknose“<ref>1961 - 1962 Ferrari 156 F1 'Sharknose' Specifications. Abgerufen am 20. Juni 2026.</ref> 156 „Aero“<ref>1963 - 1964 Ferrari 156 F1 'Aero' Specifications. Abgerufen am 20. Juni 2026.</ref>
Motor:  Tipo 188 65º V6 / Mittelmotor, längs eingebaut / Block und Zylinderkopf aus Leichtmetall Dino Tipo 156 120º V6 / Mittelmotor, längs eingebaut / Block und Zylinderkopf aus Leichtmetall
Hubraum:  1496 cm³ 1476 cm³
Bohrung × Hub:  81,0 × 48,2 mm 73,0 × 58,8 mm
Verdichtung:  9.8:1 k. A.
Max. Leistung bei / min:  200 PS / 149 kW bei 10.500/min 200 PS / 149 kW bei 10.600/min
Leistung pro Liter 134 PS / Liter 136 PS / Liter
Ventilsteuerung:  DOHC (Zwei obenliegende Nockenwellenpro Zylinderbank), 2 Ventile pro Zylinder DOHC (Zwei obenliegende Nockenwellen pro Zylinderbank), 2 Ventile pro Zylinder
Gemischaufbereitung:  Saugmotor / 3 Weber-Vergaser 42-DCN Saugmotor / Bosch fuel injection
Getriebe:  Ferrari Typ 543/C, 5-Gang-Schaltgetriebe Ferrari-6-Gang-Schaltgetriebe
Antrieb: Hinterradantrieb Hinterradantrieb
Radaufhängung vorn:  Doppelquerlenker, Schraubenfedern mit Koni-Dämpfern, Stabilisator Doppelquerlenker, Feder-Dämpfer-Einheiten, Stabilisator
Radaufhängung hinten:  Doppelquerlenker, Schraubenfedern mit Koni-Dämpfern, Stabilisator untere Querlenker, obere Lenker, doppelte Längslenker, Feder-Dämpfer-Einheiten, Stabilisator
Lenkung: Zahnstangenlenkung Zahnstangenlenkung
Bremsen:  Hydraulische Scheibenbremsen rundum, hinten innenliegend montiert Hydraulische innenbelüftete Scheibenbremsen rundum
Fahrgestell & Karosserie:  Gitterrohrrahmen mit Aluminiumkarosserie Aluminium-Halbmonocoque mit mittragendem Motor
Radstand:  230 cm 238 cm
Spurweite (v/h): 1260 mm / 1260 mm 1380 mm / 1340 mm
Gewicht:  460 kg 465 kg
Leistungsgewicht: 0,43 PS / kg 0,43 PS / kg
Höchstgeschwindigkeit:  240 km/h k. A.
gebaute Exemplare: 1961: 5 / 1962: 3 4 (1963 / 1964)

Literatur[Bearbeiten]

  • Ed McDonough: Ferrari 156 Sharknose. Sutton Publishing, Stroud 2001, ISBN 0-7509-2731-3.
  • Jörg-Thomas Födisch u. Rainer Roßbach (Verfasser), Bernhard Cahier (Fotos): Sharknose V6. Ferrari 156, Ferrari 246SP & Ferrari 196S, McKlein Publishing, Köln 2019, ISBN 978-3-947156-24-5.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ferrari 156 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Ferrari.com Informationen zum Ferrari 156 F1. Abgerufen am 18. Mai 2020 (en).
  • Ferrariclub Riga „Ferrari 156 F1 “Sharknose” – the scrapped car“ Ausführliche Informationen mit sehr vielen zeitgenössischen Original- und Detailaufnahmen (englisch)
  • Ultimatecarpage.com Artikel, Bilder und technische Informationen. Abgerufen am 18. Mai 2020 (en).
  • YouTube: 1961 Ferrari 156 F1 'Sharknose' Video von zwei „perfekt aufgebauten Repilicas“ (65° & 120° 1.5L V6) Sound - Warm Up & Beschleunigung.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Frontmotor-Rennsportwagen: 118LM | 121LM | 125C | 125S | 159S | 166 MM | 166 S | 166 Spyder Corsa | 195S Spider | 195 Sport Touring Berlinetta Le Mans | 212 MM | Testa Rossa | 225S | 250MM | 250 Monza | 250S | 250TRI | 250 GT SWB Breadvan | 250 GT Berlinetta LWB | 250 GT Berlinetta SWB | 250 GTO | 275 GTB/4 NART Spyder | 290MM | 290S | 312 S | 315 Sport | 330 GTO | 330LM GTO | 330LMB | 330TRI | 335S | 340MM | 340 Mexico | 365 GT 2+2 NART Spyder | 365 GTB/4 Competizione | 375MM | 375 Plus | 375 Plus Pinin Farina Cabriolet | 376S | 410 S | 412 S | 446S | 500 Mondial | 500 TR | 500TRC | 625LM Spider Touring | 625TF | 735S Spider | 750 Monza | 857S | 860 Monza

Mittelmotor-Rennsportwagen: 212E Montagna | 250LM | 250P | 275P | 275P2 | 330P | 330P2 | 330P3 | 330P4 | 312P | 312PB | 333SP | 499P | 412 CanAm | 412P | 512S/M | 612 CanAm | 712 CanAm

GT-Rennsportwagen: 512 BB | 550 GTS Maranello | 575 GTC | F430 GT | F430 GTC | F430 GT2 | F40 LM | 458 Italia GTC | 458 Italia GT2 | 458 Italia GT3 | 488 GTE | 488 GT3 | 296 GT3

Super-Sportwagen: 288 GTO | FXX | FXX K

Dino: Dino 156F2 | Dino 166 F2 | Dino 166P | Dino 196S | Dino 196SP | Dino 206P | Dino 206S | Dino 246 | Dino 246F1 | Dino 246S | Dino 246SP | Dino 246 Tasman | Dino 248SP | Dino 296S | Dino 268SP

Frontmotor-Monoposti: 125GP | 125F1 | 212F1 | 275F1 | 340F1 | 375F1 | 553 Sqaulo | 555 Supersqualo | 625F1 | D50 | 801

Mittelmotor-Monoposti: 156 | 158F1 | 1512F1 | 312F1 | 312B | 312B2 | 312B3 | 312T | 312T2 | 312T3 | 312T4 | 312T5 | 126C | 126CK | 126C2/C2B | 126C3 | 126C4 | 156/85 | F1/86 | F1/87 | F1-87/88C | 640 | 641 | 642 | 643 | F92A | F93A | 412T1 | 412T2 | F310 | F310B | F300 | F399 | F1-2000 | F1-2001 | F1-2002 | F1-2003-GA | F2004 | F2005 | 248 F1 | F2007 | F2008 | F60 | F10 | 150º Italia | F2012 | F138 | F14 T | SF15-T | SF16-H | SF70H | SF71H | SF90 | SF1000 | SF21 | F1-75 | SF-23 | SF-24 | SF-25

Formel-2-Wagen: 166F2 | Dino 166 F2 | 212F2 | 500 | 553F2 Squalo | Dino 156F2

Andere Monoposti: Auto Avio Costruzioni | Lancia D50 | 166FL | 375 Indianapolis | 326MI | 412MI | 637

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1950–1960: 125 | 125 F1 | 275F1 | 340F1 | 375F1 | 553 Squalo | 625F1 | 555 Supersqualo | D50 | 801 | Dino 246F1 | 156

1961–1970: Dino 246F1 | 156 | 158 | 1512 | 246 Tasman | 312F1 | 312B

1971–1980: 312B | 312B2 | 312B3 | 312T | 312T2 | 312T3 | 312T4 | 312T5

1981–1990: 126CK | 126C2 | 126C2B | 126C3 | 126C4 | 156/85 | F1/86 | F1/87 | F1-87/88C | 640 | 641

1991–2000: 642 | 643 | F92A | F92AT | F93A | 412T1 | 412T1B | 412T2 | F310 | F310B | F300 | F399 | F1-2000

2001–2010: F2001 | F2002 | F2003-GA | F2004 | F2004M | F2005 | 248 F1 | F2007 | F2008 | F60 | F10

2011–2020: 150º Italia | F2012 | F138 | F14 T | SF15-T | SF16-H | SF70H | SF71H | SF90 | SF1000

seit 2021: SF21 | F1-75 | SF-23 | SF-24 | SF-25 | SF-26

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