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Largario

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Largario
Datei:GW-TI-Largario.png
Wappen von Largario
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton Tessin[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Bleniow
Kreis: Kreis Acquarossa
Gemeinde: Acquarossai2
Postleitzahl: 6724
frühere BFS-Nr.: 5037
Koordinaten: 715378 / 150269Koordinaten: 46° 29′ 38″ N, 8° 56′ 30″ O; CH1903: 715378 / 150269
 {{#coordinates:46,4938|8,94155|primary
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  }}
Höhe: 847 m ü. M.
Höhenbereich: 627–1144 m ü. M.
Fläche: 1,25 km²
Einwohner: 27 (31. Dezember 2003)
Einwohnerdichte: 22 Einw. pro km²
Website: www.acquarossa.ch
Datei:Largario July 2018.jpg
Largario
Largario
Karte
Largario (Schweiz)
Largario (Schweiz)
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Datei:Karte Gemeinde Largario 2003.png
Gemeindestand vor der Fusion am 4. April 2004
Datei:Largario.jpg
Largario

Largario (lombardisch Larzei Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.[larˈdzei]<ref name="lsg" />) ist eine Fraktion der politischen Gemeinde Acquarossa im Schweizer Kanton Tessin. Sie bildete bis 2004 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Datei:ETH-BIB-Dangio, Aquila, Largario-LBS H1-015916.tif
Luftbild von Werner Friedli (1953)

Das Dorf liegt am rechten Ufer des Brenno und am Fuss der Punta di Larescia (2272 m ü. M.), 20 km nördlich von Biasca.

Geschichte[Bearbeiten]

Eine erste urkundliche Erwähnung findet das Dorf im Jahre 1207 als de Largario. Der Ortsname ist eine Ableitung von lateinisch larix ‚Lerche‘.<ref name="lsg" />

Im 12. Jahrhundert gehörte sie zur Nachbarschaft (vicinanza generale) von Olivone, Campo und Largario, die noch heute eine einzige Bürgergemeinde bilden. Largario wurde wahrscheinlich um 1300 zur selbstständigen Pfarrei. Die 1283 erwähnte Kirche Santi Pietro e Paolo wurde 1765–1767 umgebaut.<ref name="HLS" />

Binnen- und Auswanderung führten im 19. und 20. Jahrhundert zu einem beträchtlichen Bevölkerungsrückgang. Um 2000 war die Hälfte der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft tätig, die Hälfte arbeitete ausserhalb Largarios. Von 1969 bis zur Eingemeindung war ein vom Staatsrat ernannter geschäftsführender Gemeindesekretär für die Gemeindeverwaltung verantwortlich. Im Jahr 2000 wurde die Bürgergemeinde von Olivone, Campo und Largario für ihren Einsatz bei der Waldpflege mit dem Binding-Preis geehrt.<ref name="HLS" />

Auf den 4. April 2004 schloss sich Largario mit Castro, Corzoneso, Dongio, Leontica, Lottigna, Marolta, Ponto Valentino und Prugiasco zur neu gebildeten Gemeinde Acquarossa zusammen. Die bisherige Ortsbürgergemeinde Olivone, Campo und Largario blieb auch nach der Fusion der Einwohnergemeinden bestehen.<ref>Patriziato generale di Olivone, Campo e Largerio. In: www4.ti.ch/fileadmin/DI/DI_DI/SEL/Patriziati. Abgerufen am 29. Juli 2024 (italienisch; mit Landkarte).</ref>

Bevölkerung[Bearbeiten]

Vorlage:ChartDirektEW 1980 war Largario einwohnermässig die kleinste Gemeinde der Schweiz, 1990 die kleinste Gemeinde im Kanton Tessin.<ref name="HLS" />

Verkehr[Bearbeiten]

Leontica liegt an der Strasse Corzoneso–Acquarossa, die in Corzoneso und Acquarossa von der Lukmanierpassstrasse abzweigt. Im öffentlichen Verkehr wird Leontica von der Buslinie 62.133 Acquarossa–Leontica der Autolinee Bleniesi erschlossen.<ref>Offizielles Kursbuch, Fahrplanjahr 2025. In: öv-info.ch</ref>

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.<ref>Largario (Acquarossa). In: Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung ISOS. Bundesamt für Kultur BAK, 2008, abgerufen am 14. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

  • Pfarrkirche Santi Pietro und Paolo<ref name="Martinoli">Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 104–105.</ref>
  • Oratorium San Rocco mit Fresko Madonna mit Kind und Heilige Rocco und Sebastiano (XVI. Jahrhundert) im Innenraum.<ref name="Martinoli" />

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Largario – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive>

<ref name="HLS">Sonia Fiorini: Largario. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref>
<ref name="lsg">Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 508.</ref>

</references>

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Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein