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Monoiodsilan

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Strukturformel
Strukturformel von Monoiodsilan
Keile zur Verdeutlichung der Geometrie
Allgemeines
Name Monoiodsilan
Andere Namen

Iodsilan

Summenformel SiH3I
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band I, Ferdinand Enke, Stuttgart 1975, ISBN 3-432-02328-6, S. 686.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 6327219
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 158,01 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig<ref name="brauer" />

Dichte

1,99 g·cm−3<ref name="brauer" />

Schmelzpunkt

−56,4 °C<ref name="brauer" />

Siedepunkt

45,4 °C<ref name="brauer" />

Dampfdruck

1330 Pa (−44 °C)<ref name="W. Dietze, E. Doering, M. Schulz, P. Glasow, W. Langheinrich, A. Ludsteck, H. Mader, A. Mühlbauer, W.v. Münch, H. Runge, L. Schleicher, M. Schnöller, E. Sirtl, E. Uden, W. Zulehner">W. Dietze, E. Doering, M. Schulz, P. Glasow, W. Langheinrich, A. Ludsteck, H. Mader, A. Mühlbauer, W.v. Münch, H. Runge, L. Schleicher, M. Schnöller, E. Sirtl, E. Uden, W. Zulehner: Technology of Si, Ge, and SiC / Technologie Von Si, Ge und SiC. Springer Science & Business Media, 1983, ISBN 978-3-540-11474-1, S. 325 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Löslichkeit

Zersetzung in Wasser<ref name="Jean d’Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik">Jean d’Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik: Taschenbuch für Chemiker und Physiker. Springer DE, 1998, ISBN 3-642-58842-5, S. 730 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Brechungsindex

1,5703 (20 °C)<ref name="brauer" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Monoiodsilan ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Silane.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Monoiodsilan kann durch Reaktion von Phenylsilan oder Chlorphenylsilan mit Iodwasserstoff gewonnen werden.<ref name="brauer" />

<math>\mathrm{ClC_6H_4SiH_3 + HI \longrightarrow C_6 H_5 Cl + SiH_3I}</math>

Sie entsteht ebenfalls als Beiprodukt bei der Herstellung von Siliciumtetraiodid aus Monosilan und Iodwasserstoff bei 80 °C und erhöhtem Druck in Gegenwart von Aluminium(III)-chlorid als Katalysator.<ref name="brauer" /> Diese Methode kann auch zur Herstellung methylierter Iodsilane verwendet werden.<ref name="Duward F. Shriver">Duward F. Shriver: Inorganic Syntheses. John Wiley & Sons, 2009, ISBN 0-470-13285-X, S. 268 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Monoiodsilan ist eine farblose, an der Luft stark rauchende Flüssigkeit<ref name="brauer" />, die sich bei Kontakt mit Wasser zersetzt. Sie besitzt im festen Zustand eine monokline Kristallstruktur mit der Raumgruppe P21/c (Raumgruppen-Nr. 14)Vorlage:Raumgruppe/14.<ref name="Jean d’Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Monofluorsilan | Difluorsilan | Trifluorsilan | Tetrafluorsilan

Monochlorsilan | Dichlorsilan | Trichlorsilan | Tetrachlorsilan

Monobromsilan | Dibromsilan | Tribromsilan | Tetrabromsilan

Monoiodsilan | Diiodsilan | Triiodsilan | Tetraiodsilan
Vorlage:Klappleiste/Ende