Nasbach
Nasbach Kreisfreie Stadt Schwabach
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(243)&title=Nasbach 49° 20′ N, 11° 1′ O
{{#coordinates:49,341111111111|11,024444444444|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Nasbach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 342–351 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 243 (31. Dez. 2020)<ref name="Einwo2021">Stadt Schwabach – Statistisches Jahrbuch 2021. (PDF; 13,7 MB) S. 15, abgerufen am 20. September 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91126 | |||||
| Vorwahl: | 09122 | |||||
Nasbach bei Schwabach, Mai 2021
| ||||||
Nasbach (fränkisch: Aschba<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 70. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „ášbɒ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Schwabach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Nasbach liegt in der Gemarkung Penzendorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Januar 2025.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Das Dorf liegt nordöstlich des Schwabacher Gewerbegebietes. Nordöstlich von Nasbach liegen die Flurgebiete „Kuhweihergraben“ und „Reuth“. Die Bundesstraße 2 führt nach Schwabach (1,3 km südlich) bzw. nach Wolkersdorf (3,5 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 21. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
1286 wurde der Ort als „Naspach“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des ursprünglichen Gewässernamens ist die Espe und bezeichnete also einen mit Espen bestandenen Bach.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 70.</ref> Im markgräflichen Salbuch von 1434 sind für „Naspach“ 4 Güter und 2 Seldengüter verzeichnet, die dem Amt Schwabach vogtbar waren, jedoch Fremdherren unterstanden.<ref name="E244">F. Eigler: Schwabach, S. 244.</ref> 1557 wurden für das Kloster Ebrach 3 Höfe als Grundbesitz aufgelistet.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 315.</ref> 1623 gab es 8 Anwesen, wovon 4 das Kloster Ebrach als Grundherrn hatten und 4 die Reichsstadt Nürnberg. 1732 gab es laut den Oberamtsbeschreibungen von Johann Georg Vetter für Nasbach weiterhin 8 Anwesen. Die nürnbergischen Anwesen wurden genauer spezifiziert: 3 Anwesen unterstanden dem Reichen Almosen, 1 Anwesen dem St. Klara-Klosteramt.<ref name="E244"/> Auch gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Nasbach 8 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Schwabach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Schwabach. Grundherren waren die Reichsstadt Nürnberg (St. Klara-Klosteramt: 1 Ganzhof; Landesalmosenamt: 2 Halbhöfe, 1 Köblergut) und das Amt Katzwang des Klosters Ebrach (1 Ganzhof, 3 Halbhöfe).<ref name="E407">F. Eigler: Schwabach, S. 407.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Schwabach. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 Nasbach dem Steuerdistrikt Katzwang (II. Sektion) und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Penzendorf zugeordnet.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 478 f.</ref> Am 1. Januar 1956 wurde Nasbach nach Schwabach eingegliedert.<ref>Schwabach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 22. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich teils nach Katzwang gepfarrt (ebrachische Untertanen), teils nach Schwabach (nürnbergische Untertanen).<ref name="E407"/> Seit Mitte des 19. Jahrhunderts sind alle Lutheraner nach Schwabach gepfarrt.<ref name="OV 1861"/> Die Katholiken sind nach St. Sebald (Schwabach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Katholische Pfarrei St. Sebald, Schwabach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 27. Mai 2023.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Naßbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 721 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Nasbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 846 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Nasbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Nasbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Dietersdorf | Forsthof | Limbach | Nasbach | Oberbaimbach | Obermainbach | Penzendorf | Raubershof | Schaftnach | Schwabach | Schwarzach | Uigenau | Unterbaimbach | Unterreichenbach | Wolkersdorf
Sonstige Wohnplätze: Eichwasen | Heroldsberg | Oberes Dorf | Penzendorfsiedlung | Rennmühle | Rohrersmühle | Rößleinsmühle | Siedlung Pfaffensteig | Vogelherd
Wüstungen: Wasenmeisterei | Ziegelhütte auf dem Eichwasen | Ziegelhütte auf dem Ostanger | Ziegelhütte am Reichenbacherweg
