Uigenau
Uigenau Kreisfreie Stadt Schwabach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(281)&title=Uigenau 49° 19′ N, 11° 1′ O
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dim=10000 | globe= | name=Uigenau | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 363–376 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 281 (31. Dez. 2020)<ref name="Einwo2020">Stadt Schwabach – Statistisches Jahrbuch 2021. (PDF; 13,7 MB) S. 15, abgerufen am 20. September 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91126 | |||||
| Vorwahl: | 09122 | |||||
Uigenau (fränkisch: Ingau<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 71. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „íŋau“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Schwabach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Uigenau liegt in der Gemarkung Schwabach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Januar 2025.</ref>
Geographische Lage[Bearbeiten]
Uigenau bildet mit Forsthof im Osten und Schwabach im Norden eine geschlossene Siedlung. Unmittelbar im südlich verläuft die Bundesautobahn 6, dahinter liegt das Flurgebiet „Weinberg“. Die Staatsstraße 2224 führt nach Schwabach zur Bundesstraße 466 (1,4 km nördlich) bzw. nach Obermainbach (1,2 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur B 466 (1,2 km westlich) in der Nähe des Gewerbeparks West und der Anschlussstelle 55 der A 6.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 21. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
1251 wurde der Ort als „Ugenowe“ erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="E224"/> Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist Ugo, der Personenname des Siedlungsgründers.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 71.</ref> Uigenau bestand ursprünglich aus 5 Ganzhöfen.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 245.</ref> Im Urbar der Burggrafschaft Nürnberg des Jahres 1410 war für „Vegenaw“ nur ein Hof verzeichnet. Die übrigen Höfe unterstanden Fremdherren. In der Nachfolge der Burggrafen kam der Ort an das Fürstentum Ansbach. Im Salbuch von 1434 wurden neben dem einen Hof, der dem Kastenamt Schwabach unterstand, noch 2 fremdherrische Seldengüter aufgelistet. 1530 gab es einen Hof und 5 fremdherrische Seldengüter. Zwei von diesen Gütern unterstanden 1623 dann dem Spital Schwabach bzw. der Frauentraut’schen Stiftung in Schwabach.<ref name="E224">F. Eigler: Schwabach, S. 224 f.</ref> 1732 gehörte laut den Oberamtsbeschreibungen von Johann Georg Vetter zur Realgemeinde Uigenau der Forsthof.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 232.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Uigenau 8 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Schwabach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Schwabach. Grundherren waren das Fürstentum Ansbach (Kastenamt Schwabach: 1 Viertelhof, 1 Köblergut; Spital Schwabach: 1 Ganzhof, 1 Halbhof; Frauentraut’sche Stiftung: 2 Halbhöfe) und Nürnberger Eigenherren (von Grundherr: 1 Viertelhof; von Nützel: 1 Halbhof).<ref name="E425">F. Eigler: Schwabach, S. 425.</ref> 1802 gab es im Ort 7 Anwesen, wovon 5 dem Kammeramt Schwabach unterstanden und 2 nürnbergisch waren.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 606.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 Uigenau dem Steuerdistrikt Kammerstein und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Kammerstein zugeordnet.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 475.</ref> Am 15. November 1924 wurde Uigenau nach Schwabach umgegliedert.<ref name="OV 1925"/><ref>Schwabach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 22. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
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Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Willibald (Büchenbach) gepfarrt,<ref name="E425"/> seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Stadtkirche St. Johannes und St. Martin (Schwabach) zuständig.<ref name="OV 1861"/> Die Katholiken sind nach St. Sebald (Schwabach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Katholische Pfarrei St. Sebald, Schwabach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 28. Mai 2023.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Ugenau. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 606 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Uigenau in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Uigenau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
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Dietersdorf | Forsthof | Limbach | Nasbach | Oberbaimbach | Obermainbach | Penzendorf | Raubershof | Schaftnach | Schwabach | Schwarzach | Uigenau | Unterbaimbach | Unterreichenbach | Wolkersdorf
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