Oberbaimbach
Oberbaimbach Kreisfreie Stadt Schwabach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(151)&title=Oberbaimbach 49° 21′ N, 11° 0′ O
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| Höhe: | 347–370 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 151 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91126 | |||||
| Vorwahl: | 09122 | |||||
Oberbaimbach (fränkisch: Ohwabahmba<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 7. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „ōwɒbāmbɒ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Schwabach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Oberbaimbach liegt in der Gemarkung Wolkersdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Januar 2025.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Durch das Dorf fließt der Baimbach, ein rechter Zufluss des Zwieselbachs. Im Südwesten liegt das Waldgebiet „Am Holzweiher“, 0,5 km nördlich das „St. Peterholz“ und 0,75 km südöstlich das Waldgebiet „Ochsenschlag“. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Unterbaimbach (0,5 km westlich) bzw. zur Staatsstraße 2409 (0,7 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 21. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Um 1200 wurde der Ort als „Baynbach“ erstmals urkundlich erwähnt, 1300 als „Paimbach“, 1396 als „Beinbach“, 1403 als „Baynbach“ und 1415 als „Obernpeimbach“.<ref>W. Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach, S. 651.
Nach E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 7 = F. Eigler: Schwabach, S. 244, Erstnennung im Jahr 1415.</ref> Die Bedeutung des Ortsnamens ist unklar.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 8.</ref> Im markgräflichen Salbuch von 1434 sind für „Obernpemmbach“ lediglich ein Gefälle von jährlich einem Vogthuhn verzeichnet. Die 4 Güter und das Seldengut unterstanden Fremdherren. Erst 1623 unterstand 1 Anwesen dem brandenburg-ansbachischen Spital Schwabach. Daneben gab es noch 3 weitere Anwesen, die nürnbergisch waren. 1732 gab es laut den Oberamtsbeschreibungen von Johann Georg Vetter in Oberbaimbach 9 Anwesen, von denen 2 Anwesen dem Spital Schwabach unterstanden, 1 Anwesen dem Bürgermeister und Rat zu Schwabach, 1 Anwesen dem Reichen Almosen der Reichsstadt Nürnberg, 5 Anwesen Nürnberger Eigenherren (von Harsdorf: 2, von Pömer: 1, von Tucher: 1, von Förster: 1).<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 244.</ref>
Auch gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Oberbaimbach 9 Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Schwabach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Schwabach. Grundherren waren das Fürstentum Ansbach (Stadtrichteramt Schwabach: 1 Gütlein; Spital Schwabach: 2 Ganzhöfe), das Nürnberger Landesalmosenamt (1 Ganzhof) und Nürnberger Eigenherren (von Harsdorf: 2 Halbhöfe; von Pömer: 1 Viertelhof; von Tucher: 1 Halbhof; von Örtel: 1 Gütlein).<ref name="E408">F. Eigler: Schwabach, S. 408.</ref> 1802 gab es im Ort weiterhin 9 Anwesen mit der gleichen grundherrschaftlichen Aufteilung.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 156.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Schwabach. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 Oberbaimbach dem Steuerdistrikt Dietersdorf (II. Sektion) und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Dietersdorf zugeordnet. Am 14. Oktober 1959 wurde die Gemeinde in Wolkersdorf umbenannt. Am 1. Juli 1972 wurde Oberbaimbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Schwabach umgegliedert.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 469.</ref><ref>Schwabach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 22. April 2025.</ref>
Baudenkmäler[Bearbeiten]
- Haus Nr. 3: ehemaliges Wohnstallhaus mit Scheune<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Schwabach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 4: Wohnstallhaus mit Scheune<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
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Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Georg (Dietersdorf) gepfarrt.<ref name="E408"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Heilige Familie (Nürnberg) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Nürnberg Katzwang-Reichelsdorf. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 4. Juni 2023.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Oberbaimbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 156 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Willi Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962). Ein Heimatbuch. Schwabach 1964, DNB 984880232, OCLC 632541189, S. 651.
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Oberbaimbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Oberbaimbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
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Dietersdorf | Forsthof | Limbach | Nasbach | Oberbaimbach | Obermainbach | Penzendorf | Raubershof | Schaftnach | Schwabach | Schwarzach | Uigenau | Unterbaimbach | Unterreichenbach | Wolkersdorf
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