Unterbaimbach
Unterbaimbach Kreisfreie Stadt Schwabach
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(24)&title=Unterbaimbach 49° 21′ N, 11° 0′ O
{{#coordinates:49,357777777778|10,999166666667|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Unterbaimbach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 341–352 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 24 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91126 | |||||
| Vorwahl: | 09122 | |||||
Unterbaimbach (fränkisch: Undabahmba<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 8. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „úndɒbāmbɒ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Schwabach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Unterbaimbach liegt in der Gemarkung Wolkersdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Januar 2025.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Durch den Weiler fließt der Baimbach, ein rechter Zufluss des Zwieselbachs. Im Norden liegt das „Wirtsfeld“, im Osten der „Heroldsberg“ und der „Hörmannsberg“. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberbaimbach (0,5 km westlich) bzw. nach Wolkersdorf zur Kreisstraße SC 1 (1,3 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 21. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
1414 wurde der Ort als „Nydernbaynbach“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Bedeutung des Ortsnamens ist unklar.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 8.</ref> Im markgräflichen Salbuch von 1434 sind für „Nidernpemmbach“ lediglich ein Gefälle von jährlich zwei Vogthühnern verzeichnet, die von 2 Gütlein und 1 Hofstatt bezogen wurden. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Schwabach aus. 1623 unterstanden 2 Anwesen dem brandenburg-ansbachischen Spital Schwabach. Auch in den Oberamtsbeschreibungen von Johann Georg Vetter des Jahres 1732 wurden diese zwei Anwesen erwähnt.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 244.</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus zwei Halbhöfen und einem Gemeindehirtenhaus.<ref name="E425">F. Eigler: Schwabach, S. 425.</ref> 1802 gab es im Ort weiterhin 2 Anwesen.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 617.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Schwabach. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 Unterbaimbach dem Steuerdistrikt Dietersdorf (II. Sektion) und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Dietersdorf zugeordnet. Am 14. Oktober 1959 wurde die Gemeinde nach Wolkersdorf umbenannt. Am 1. Juli 1972 wurde Unterbaimbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Schwabach eingegliedert.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 469.</ref><ref>Schwabach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 22. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Georg (Dietersdorf) gepfarrt.<ref name="E425"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Heilige Familie (Nürnberg) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Nürnberg Katzwang-Reichelsdorf. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 4. Juni 2023.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Unterbaimbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 617 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6, S. 425, 469.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Willi Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962). Ein Heimatbuch. Schwabach 1964, DNB 984880232, OCLC 632541189, S. 651.
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Unterbaimbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Unterbaimbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Dietersdorf | Forsthof | Limbach | Nasbach | Oberbaimbach | Obermainbach | Penzendorf | Raubershof | Schaftnach | Schwabach | Schwarzach | Uigenau | Unterbaimbach | Unterreichenbach | Wolkersdorf
Sonstige Wohnplätze: Eichwasen | Heroldsberg | Oberes Dorf | Penzendorfsiedlung | Rennmühle | Rohrersmühle | Rößleinsmühle | Siedlung Pfaffensteig | Vogelherd
Wüstungen: Wasenmeisterei | Ziegelhütte auf dem Eichwasen | Ziegelhütte auf dem Ostanger | Ziegelhütte am Reichenbacherweg