Raubershof
Raubershof Kreisfreie Stadt Schwabach
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(18)&title=Raubershof 49° 21′ N, 11° 1′ O
{{#coordinates:49,353333333333|11,018611111111|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Raubershof | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 351 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 18 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91126 | |||||
| Vorwahl: | 0911 | |||||
Raubershof (fränkisch: Raweaschhuf<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 58. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „rāwɘšhūf“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Schwabach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Raubershof liegt in der Gemarkung Wolkersdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Januar 2025.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Nördlich des Weilers grenzt das Flurgebiet „Bäckenfeld“ an, im Westen das Waldgebiet „Waldspitz“. Ein Anliegerweg führt zur Bundesstraße 2 bei Wolkersdorf (0,3 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 21. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
1623 wurde der Ort als „Rewbßdorf“ erstmals urkundlich erwähnt.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 58 = F. Eigler: Schwabach, S. 296.</ref> Das Bestimmungswort ist Rauber, der Familienname des Siedlungsgründers.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 58.</ref>
1732 gab es laut den Oberamtsbeschreibungen von Johann Georg Vetter in Raubershof 1 Anwesen, der den Nürnberger Eigenherrn von Fürer als Grundherrn hatte.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 297.</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Raubershof zur Realgemeinde Wolkersdorf. Der Raubershof bestand weiterhin nur aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Schwabach aus. Der Ganzhof hatte weiterhin den Nürnberger Eigenherrn von Fürer als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt Raubershof die Hausnummer 28 des Ortes Wolkersdorf.<ref name="E415">F. Eigler: Schwabach, S. 415.</ref> 1802 gab es im Ort weiterhin 1 Anwesen.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 431.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Schwabach. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 Raubershof dem Steuerdistrikt Dietersdorf (II. Sektion) und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Dietersdorf zugeordnet. Am 14. Oktober 1959 wurde die Gemeinde nach Wolkersdorf umbenannt. Am 1. Juli 1972 wurde Raubershof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Schwabach eingegliedert.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 469.</ref><ref>Schwabach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 22. April 2025.</ref>
In Raubershof war der Krautanbau von großer Bedeutung.<ref>W. Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach, S. 651.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Georg (Dietersdorf) gepfarrt.<ref name="E415"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Heilige Familie (Nürnberg) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Nürnberg Katzwang-Reichelsdorf. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 4. Juni 2023.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Raubershof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 431 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Willi Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962). Ein Heimatbuch. Schwabach 1964, DNB 984880232, OCLC 632541189, S. 651.
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Raubershof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Raubershof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Dietersdorf | Forsthof | Limbach | Nasbach | Oberbaimbach | Obermainbach | Penzendorf | Raubershof | Schaftnach | Schwabach | Schwarzach | Uigenau | Unterbaimbach | Unterreichenbach | Wolkersdorf
Sonstige Wohnplätze: Eichwasen | Heroldsberg | Oberes Dorf | Penzendorfsiedlung | Rennmühle | Rohrersmühle | Rößleinsmühle | Siedlung Pfaffensteig | Vogelherd
Wüstungen: Wasenmeisterei | Ziegelhütte auf dem Eichwasen | Ziegelhütte auf dem Ostanger | Ziegelhütte am Reichenbacherweg