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Damp

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Damp COA.svg
Damp
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Damp hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 54° 35′ N, 9° 59′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01058040}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 35′ N, 9° 59′ O
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Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Schlei-Ostsee
Höhe: 18 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: Vorlage:Str replace (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahlen: 24351, 24398
Vorwahl: 04352
Kfz-Kennzeichen: Vorlage:Metadaten Kfz-Kennzeichen DE
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 040
Adresse der Amtsverwaltung: Holm 13
24340 Eckernförde
Website: www.amt-schlei-ostsee.de
Bürgermeisterin: Barbara Feyock (SPD)
Lage der Gemeinde Damp im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Datei:Damp in RD.png
Karte

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Damp ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Damp liegt unmittelbar am Küstenstreifen der Ostsee auf der Halbinsel Schwansen etwa 16 Kilometer nordöstlich von Eckernförde.<ref name="OSM">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref> Die Halbinsel ist eine Teillandschaft des Naturraums Schleswig-Holsteinisches Hügelland (Haupteinheit Nr. 70) zwischen der Eckernförder Bucht und der Schlei.

Ortsteile[Bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören das Dorf Vogelsang-Grünholz (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), daneben die Ortschaften Dorotheenthal, Fischleger (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), Hegenholz (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), Nieby (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), Pommerby, Schwastrum (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), das für die Gemeinde namenstiftende Gut sowie das direkt am Küstenstreifen liegende Ostseebad Damp.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Angrenzende Gemeindegebiete zu Damp sind:<ref name="OSM" />

Thumby Dörphof
Holzdorf Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Waabs

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Ehemaliger Bahnhof Damp-Vogelsang.jpg
Ehemaliger Bahnhof Vogelsang-Grünholz

Vom 26. Januar 1889 bis zum Sommer 1958 bestand im Ortsteil Vogelsang ein Bahnhof an der Strecke Eckernförde–Kappeln der Eckernförder Kreisbahn.

Die Gemeinde ging 1927 aus dem gleichnamigen Gutsbezirk hervor. Im Bereich des Gemeindegebietes wurde 1964 die Rote Maaß, ein alter Kultplatz mit einem Steinkreis, aufgespürt.

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hatte die SPD seit der Kommunalwahl 2003 sechs Sitze, die CDU hatte fünf und die Wählergemeinschaft ABD zwei.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 20. Dezember 2013 im Internet Archive)</ref> Bei den Kommunalwahlen 2008 und 2013 blieb die Sitzverteilung unverändert, es änderte sich lediglich die Bezeichnung der Wählergemeinschaft, die sich 2013 von Aktive Bürger Damp (ABD) in Wählergemeinschaft (ABD) umbenannte.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Bei der Kommunalwahl 2018 erzielte die CDU sechs Sitze, die SPD fünf Sitze und die ABD zwei Sitze. Barbara Feyock von der SPD löste den bisherigen Bürgermeister Horst Böttcher (ebenfalls SPD) ab.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Im Zuge des Ostseesturmhochwassers 2023 wurde entlang der Brandungszone im Gemeindegebiet bei einem Deichbruch der hierauf verlaufende Ostseeküsten-Radweg stark beschädigt.<ref>Jonas Bargmann: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Gut Damp[Bearbeiten]

Das Gut Damp liegt zwischen Vogelsang-Grünholz und dem Ostseebad Damp fast direkt an der K 61 im Hegenholz. Seine Ländereien gehörten im 15. Jahrhundert den Schleswiger Bischöfen. Erster in den Quellen erwähnter Pächter war 1438 ein Eler Schmidt. Er wurde verpflichtet, den Wald zu roden und ein Haus zu bauen, in dem er bischöfliche Jagdgäste beherbergen konnte. Der Name Damp erscheint zum ersten Mal in einer Verkaufsurkunde aus dem Jahr 1517.

Das heutige Herrenhaus wurde 1595 bis 1597 als zweigeschossiger Zentralbau mit vier Ecktürmen errichtet und bereits während der Bauzeit verändert; Anfang des 18. Jahrhunderts kam noch ein Anbau hinzu. Der auf einer künstlichen Insel errichtete Herrensitz hat eine zehn Meter hohe Eingangshalle, in der eine doppelte Freitreppe auf eine umlaufende Galerie führt. Von ihr ist gegenüber der Treppe eine mächtige Orgel aus dem Jahre 1699 zugänglich. Der Renaissancebau wird seit Ende des 19. Jahrhunderts von der Familie der Grafen Reventlow bewohnt. Das Herrenhaus ist mit figurenreichen Stuckarbeiten aus der Zeit um 1700 ausgestattet.

Im Jahre 1640 wurden unter Otto Rantzau Gerstenscheune und großes Kuhhaus errichtet (möglicherweise könnte auch das Torhaus schon in diesem Jahr erbaut worden sein, dazu gibt es keine klaren Angaben), 1721 bis 1723 unter den Ahlefeldts die übrigen Fachwerkscheunen. Im Kuhhaus wird heute ein gleichnamiges Restaurant betrieben. Das Gut mit Herrenhaus diente vielfach als Filmkulisse, etwa für Teile der ARD-Serie Onkel Bräsig. Es war mitunter auch in der ZDF-Serie Der Landarzt zu sehen. Im Torhaus gab es einen Kunsthandel. Der ursprüngliche Barockgarten wurde Anfang des 19. Jahrhunderts in einen Landschaftsgarten umgestaltet.

Ostseebad Damp[Bearbeiten]

Datei:Ostseeklinik Damp.jpg
Ostseeklinik

Am 5. Dezember 1968 entschied sich die Gemeinde für die Planung eines Ferienzentrums unter dem damals futuristischen Namen Damp 2000. Mitte der 1980er Jahre wurde es in Ostseebad Damp umbenannt. Im Jahr 2011 gab es eine erneute Namensänderung in Ostsee Resort Damp.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (Eigenschreibweise)Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ostsee resort damp GmbH, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 9. November 2014;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref>

Während der Bauphase wurde das ursprüngliche Konzept einer rein touristischen Nutzung aller Häuser um einen klinischen Teil erweitert. Es entstanden die Ostseeklinik Damp (1974) und die Kurklinik, spätere Reha-Klinik (1974/1975). Als Ausbildungsstätten kamen das Lehrinstitut für Physikalische Therapie und Sportmedizin (1982) und die staatlich anerkannte Krankenpflegeschule (1983) hinzu.<ref>Kurt Voigt, Karl Seemann: Chronik Damp. Damp 1994.</ref>

Im Jahre 1990 wurde das Aqua Tropicana eröffnet, ein tropisches Meerwasserschwimmbad mit Saunalandschaft und Wellnessangeboten. Im Jahre 1997 kam ein fun & sport center hinzu. In Damp befindet sich ein Yachthafen mit 14 Stegen und 365 Bootsliegeplätzen. Im Jahre 2012 wurde das Aqua Tropicana geschlossen. Ein neues Erlebnisbad (Entdeckerbad) wurde im Juli 2014 eröffnet.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Gemeindewahl Damp 2023
 %
50
40
30
20
10
0
36,6 %
(+0,8 %p)
14,7 %
(n. k.)
6,3 %
(n. k.)
42,5 %
(−3,1 %p)
20182023
Datei:Bürgerbüro Vogelsang.jpg
Bürgerbüro Vogelsang-Grünholz des Amtes Schlei-Ostsee

Bei der Kommunalwahl 2023 waren 13 Sitze in der Gemeindevertretung zu vergeben. Von diesen erhielten Kandidaten der CDU fünf Sitze, von der SPD fünf, von den GRÜNEN zwei und von der Wählergemeinschaft ABD einen.<ref>Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein: Gemeindewahlen, abgerufen am 10. Juli 2023</ref>

Bürgermeisterin[Bearbeiten]

Ehrenamtliche Bürgermeisterin in der Wahlperiode ab 2023 ist Barbara Feyock (SPD).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau ein Sportsegelboot mit rot-silbernem Rumpf, silbernen Segeln und rotem Wimpel, in den Oberecken begleitet von einem linksgewendeten goldenen Ritterhelm mit geöffnetem Visier rechts und einer goldenen Weizenähre links.“<ref>Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein</ref>

Partnergemeinden[Bearbeiten]

Seit 1990 ist Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern eine Partnergemeinde von Damp.<ref>Eintrag über die Partnergemeinde Lubmin auf der Homepage des Amtes Schlei-Ostsee Abgerufen am 7. April 2019, 20:48</ref>

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten]

Die 1912 gebaute Albatros, das Schwesterschiff der Alexandra vom Flensburger Hafen, liegt heute in Damp auf dem Sandstrand im Trockenen. Das ehemals dort untergebrachte Museum wurde inzwischen geschlossen. Der Bug des Schiffes wird nun für ein Live Escape Game genutzt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Das Gebiet des Ostseebads Damp gehört zur Ev.-Luth. Kirchengemeinde Karby. In Damp gab es ab Mitte der 1970er Jahre eine evangelisch-lutherische Kirche, genannt „Die Insel“. 2014 ließ der Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde das Kirchenzentrum „Die Insel“ entwidmen und verkaufte das sanierungsbedürftige Gebäude dann 2018.<ref>Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde: Kirchenkreis verkauft „Die Insel“ in Damp, 23.11.2018</ref> 2020 wurde das Gebäude vom Käufer abgerissen.<ref>Keine „Insel“ mehr: Ehemalige Kirche in Damp abgerissen. In: SHZ, 5. Februar 2020</ref>

Datei:St.-Elisabeth-Kirche Damp, Schleswig-Holstein (1).jpg
St. Elisabeth in Damp

Von 1983 bis 1984 wurde in Damp die katholische Kirche St. Elisabeth nach Entwürfen von Werner Feldsien errichtet. Die Kirche ist Teil eines Gemeindezentrums und bietet 180 Sitzplätze. Der vielfach geschachtelte Baukörper ist mit roten Ziegelsteinen verblendet und weist einen rechteckigen Turm mit flacher Kupferhaube auf. Die Kirche wurde am 23. Juni 1984 geweiht und gehört heute zur Pfarrei Stella Maris mit Hauptsitz in Flensburg.<ref>Kirche St. Elisabeth in Damp auf der Website der Pfarrei Stella Maris (Abgerufen im Oktober 2024)</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Am westlichen Rand des Gemeindegebietes führt die hier im Allgemeinen als Schwansenstraße bezeichnete Bundesstraße 203 von Eckernförde in Richtung Kappeln. An der beim Dorf Vogelsang-Grünholz gelegenen höhenfrei gestalteten Anschlussstelle besteht Anschluss an die in den Ortsteil des Ostseebades führende Kreisstraße 61 als auch an die über die Dörfer der Region nach Eckernförde führende schleswig-holsteinische Landesstraße 26.<ref name="OSM" />

Rettungsstation der DGzRS[Bearbeiten]

Seit 1971 hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger eine Rettungsstation im großen Yachthafen von Damp. Dazu liegt an der Hafensüdseite ein Seenotrettungsboot.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Ferdinand Schramm (1889–1964), Politiker und Reichshandwerksmeister
  • Arthur Nikolaus Witt (1890–1964), Lehrer, niederdeutscher Schriftsteller und Heimatforscher
  • Jörg Haasters (1940), Orthopäde, ehem. ärztlicher Direktor der Ostsee- und Rehaklinik Damp
  • Heiko Gauert (* 1949), Autor und Pädagoge, sein Hauptbetätigungsfeld ist die plattdeutsche Sprache; lebt in Damp.
  • Thomas Wessinghage (* 1952), Leichtathlet und Arzt, ehem. ärztlicher Direktor der Rehaklinik Damp

Literatur[Bearbeiten]

  • Henning v. Rumohr: Schlösser und Herrenhäuser im Herzogtum Schleswig. neubearb. von Cai Asmus v. Rumohr, Verlag Weidlich, Würzburg 1987, 3. Auflage, ISBN 3-8035-1302-2, S. 216.
  • Deert Lafrenz: Gutshöfe und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2015, 2. Auflage, ISBN 978-3-86568-971-9, S. 122.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive />

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