Loose
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||||
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| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |||||
| Kreis: | Rendsburg-Eckernförde | |||||
| Amt: | Schlei-Ostsee | |||||
| Höhe: | 23 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km² | |||||
| Einwohner: | Vorlage:Str replace (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | QUELLE}}</ref> | ||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 24366 | |||||
| Vorwahl: | 04358 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | Vorlage:Metadaten Kfz-Kennzeichen DE | |||||
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 58 099 | |||||
| Adresse der Amtsverwaltung: | Holm 13 24340 Eckernförde | |||||
| Website: | www.amt-schlei-ostsee.de | |||||
| Bürgermeister: | Gerhard Feige (CDU) | |||||
| Lage der Gemeinde Loose im Kreis Rendsburg-Eckernförde | ||||||
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Loose (dänisch: Lose) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.
Geografie und Verkehr[Bearbeiten]
Loose liegt etwa 8 km nordöstlich von Eckernförde auf der Halbinsel Schwansen. Die Schwansenstraße (Bundesstraße 203) von Eckernförde nach Kappeln durchquert das Gemeindegebiet in Nord-Süd-Richtung und teilt das Dorf in die Ortsteile Loosau im Westen und Loose (Dorfstraße) im Osten. Außerdem liegen die Ortschaften Grünthal (Grøndal), Ilewitt (Ileved), Kasmarkhof, Kommherut, Lüttrott (Lillerød), Mohrbergmühle, Rosahl, Tolsrüh (Thorsrye) sowie die Gutshöfe Kasmark mit Kasmarkholz (Kasmarkholt), Charlotten-, Erichs- und Osterhof im Gemeindegebiet.
Durch die Ortschaft verläuft die Kollholmer Au (Koseler Au), die auch streckenweise die Gemeindegrenze zu Barkelsby flankiert.
Geschichte[Bearbeiten]
Das Dorf Loose wurde erstmals 1339 als in uilla Losæ erwähnt. Der Ortsname leitet sich entweder vom mittelniederdeutschen lose (≈ Wasserlösung, Abzugsgraben), von der altdänischen Entsprechung zu altenglisch hlose (≈ Schweinestall, Schuppen)<ref>Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Auflage, Neumünster 1992, S. 436</ref> oder von Lo (altn. laukr ≈ Lauch, auch Meeresrand) und -sø (altn. sær ≈ die See) ab<ref>Johannes Kok: Det danske folkesprog i Sønderjylland, Band 2, København 1867, S. 258</ref>. Loose war eine im ausgehenden Mittelalter zum Rittergut Saxtorf (heute Gemeinde Rieseby) gehörende Siedlung, die 1865, nachdem das Herzogtum Schleswig von Dänemark an Preußen gefallen war, zur eigenständigen Gemeinde wurde. Die o. a. Gutshöfe sowie Ilewitt waren ursprünglich Meierhöfe von Saxtorf. 1,6 Kilometer nordöstlich des Ortes befindet sich das Großsteingrab Loose.
Mit der Ämterreform 1970 wurde Gemeinde Loose, welche das damalige Amt Rieseby verließ, dem bestehenden Amt Windeby angegliedert.
Politik[Bearbeiten]
Gemeindevertretung[Bearbeiten]
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Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt elf Sitze vergeben. Die CDU erhielt sechs Sitze, die Wählervereinigung Loose erhielt vier Sitze und die SPD erhielt einen Sitz.
Wappen[Bearbeiten]
Blasonierung: „In Gold unter blauem Wellenschildhaupt und über blauem Wellenschildfuß eine rote Rose mit grünen Kelchblättern zwischen zwei grünen Eichenblättern.“<ref>Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein</ref>
Die heraldische Rose illustriert die Mittellage des Ortes auf der Halbinsel Schwansen zwischen den Wassern. Entsprechend steht das Wellenschildhaupt für die Schlei und der Wellenschildfuß für die Ostsee. Die Eichenblätter zu beiden Seiten der Rose weisen auf den riesigen Eichenwald (der Isarnhoe) hin, der die Gegend einst bedeckte, und vertreten zugleich die beiden Ortsteile Loose und Loosau.
Wirtschaft[Bearbeiten]
Neben der Bürgerbegegnungsstätte in der einstigen Molkerei bietet ein Gäste- und Tagungshaus im ehemaligen Dorfkrug Lindenhof kulturellen Veranstaltungen Raum. Außer einer Zimmerei und zwei Dachdeckerbetrieben ist die dörfliche Wirtschaft jedoch, abgesehen von der Tankstelle an der Schwansenstraße, weitestgehend zum Erliegen gekommen.
Soziale Einrichtung[Bearbeiten]
In der Gemeinde befindet sich ein Kindergarten, eine Bürgerbegegnungsstätte und ein Sportverein. Wegen der rücklaufenden Anzahl von Schülern werden die Schüler der ehemaligen Grundschule Loose seit Sommer 2006 in diejenige von Barkelsby geschickt.
Kapelle[Bearbeiten]
Die zur Kirchengemeinde Rieseby gehörende Kapelle Loose, die 1964 im Rahmen des Kapellenbauprogramms gebaut worden war, wurde im September 2020 entwidmet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Amtsblatt 4/2020 der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland</ref> 2021 wurden die Wände instand gesetzt und der hölzerne, mit Holzschindeln gedeckte Turm renoviert. 2023 wurde der Bau abgerissen.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Christian Kock (1867–1949), Lehrer und Heimatforscher
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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- Schwansen
- Ersterwähnung 1339