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Molfsee

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Wappen Deutschlandkarte
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Molfsee
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Molfsee hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 54° 16′ N, 10° 4′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|01058107}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 54° 16′ N, 10° 4′ O
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Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Eidertal
Höhe: 24 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
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Postleitzahl: 24113
Vorwahlen: 0431, 04347
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 107
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Mielkendorfer Weg 2
24113 Molfsee
Website: www.molfsee.de
Bürgermeister: Timo Boss (parteilos)
Lage der Gemeinde Molfsee im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Datei:Molfsee in RD.png
Karte

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Molfsee ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Zu Bekanntheit gelangt die Gemeinde vor allem durch das gleichnamige Freilichtmuseum des Landes Schleswig-Holstein am Ort.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Molfsee liegt am oberen Flusslauf der Eider, die zugleich die östliche und nördliche Gemeindegrenze abbildet.<ref name="OSM">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref> Naturräumlich wird sie zur Haupteinheit des Ostholsteinischen Hügel- und Seenlandes (NW) gerechnet, eines Abschnitts der Schleswig-Holsteinischen Hügelländer. Im Bereich des Ortsteils Molfsee finden sich mit dem Molfsee und dem Rammsee zwei der namengebenden Seen; der Schulensee liegt an der nördlichen Gemeindegrenze und wird von der Eider durchflossen.

Ortsteile[Bearbeiten]

Molfsee besteht aus den drei Ortsteilen Molfsee, Rammsee und Schulensee.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Molfsee wird umringt von der Stadt Kiel im Norden sowie den Gemeinden Flintbek im Süden, Rumohr im Westen und Mielkendorf im Nordwesten.<ref name="OSM" />

Geschichte[Bearbeiten]

Molfsee wurde 1238 erstmals urkundlich in einer Urkunde des Grafen Adolph IV. von Holstein erwähnt. Es bestand anfangs aus zwölf Hufen, wurde jedoch im Laufe des 14. Jahrhunderts durch die Pest auf sieben Hufen reduziert. Ebenfalls in dieser Zeit ist das Dorf Schulendorf im Gebiet des heutigen Ortsteils Schulensee aufgegeben worden. Anfang des 15. Jahrhunderts wurden Molfsee und einige weitere Dörfer von Marquard von Knoop an das Kloster Bordesholm verkauft.

Auf dem Gebiet des eingegangenen Schulendorfs wurde dann vom Kloster aus das Gut Schulenhof gegründet, das mehrere Jahrhunderte Bestand hatte. In den 1920er Jahren wurden die Ländereien des Gutes parzelliert und dort die Villenstadt Schulensee angelegt. Das Gutshaus wurde 1938 abgerissen. Das Gelände wurde später von der evangelischen Stadtmission Kiel erworben; das dort über mehrere Jahrzehnte betriebene Seniorenheim stand einige Jahre leer und wurde 2014 abgebrochen. Auf dem Grundstück ist inzwischen eine Eigentumswohnanlage entstanden.

Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung Molfsees war die Eröffnung der Altona-Kieler Chaussee, die 1832 nahe dem Ort durchs Gemeindegebiet gebaut wurde. Der Mittelpunkt des Ortes verlagerte sich in der Folgezeit mehr und mehr von der alten Dorfstraße auf die neue Chaussee.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Bevölkerung erst durch Flüchtlinge, dann durch das Wirtschaftswachstum rasant an. Vor allem in den Ortsteilen Schulensee und Rammsee setzte starke Bautätigkeit ein. Da die neuen Ortsteile ohne Siedlungslücke in die Stadt Kiel übergehen und wenig Gemeinsamkeiten mit dem landwirtschaftlich geprägten Molfsee hatten, gab es in den 1970er Jahren Überlegungen, die Ortsteile oder auch den ganzen Ort nach Kiel einzugemeinden.

Proteste, die 2008 in Molfsee begannen, führten dazu, dass Deutschland erst 2023 großflächig auf Google Street View fotografiert wurde.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Bis zu seiner Auflösung zum 1. Juni 2023 führte die Gemeinde die Verwaltungsgeschäfte des gleichnamigen Amtes.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

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Wahlbeteiligung: 60,9 Prozent
 %
40
30
20
10
0
35,5 %
25,5 %
17,1 %
11,5 %
9,7 %
0,7 %
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Unabhängige Wählergemeinschaft Molfsee
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Schalla

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt 21 Sitze vergeben. Die CDU erhielt acht Sitze, die Grünen fünf Sitze, die SPD vier Sitze und die FDP und die Unabhängige Wählergemeinschaft Molfsee je zwei Sitze.

Bürgervorsteher ist Hans Cordts.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister von Molfsee ist Timo Boss (parteilos). Bei der Wahl vom 8. November 2020 wurde er mit 57,01 % der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ndr.de, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün ein schrägrechter, gewellter silberner Drillingsbalken, begleitet oben von einer nach links fliegenden silbernen Möwe, unten von drei silbernen Erlenblättern.“<ref>Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein</ref>

Datei:Torhaus des Freilichtmuseums in Molfsee (SH).jpg
Torhaus des Freilichtmuseums im Ortsteil Rammsee

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Molfsee stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Bekannt ist die Gemeinde für das 1965 eröffnete Freilichtmuseum Molfsee – Landesmuseum für Volkskunde, das im Ortsteil Rammsee liegt. Hier lassen sich Bauwerke aus verschiedenen Jahrhunderten bewundern; außerdem finden hier häufig Märkte oder andere Veranstaltungen statt. Es ist das größte Freilichtmuseum in Schleswig-Holstein. Zu den bekanntesten Objekten zählen die Haubarge.

Die 1959 vom Architekten Otto Andersen entworfene, auf einem Hügel im Ortsteil Schulensee erbaute Thomaskirche steht heute unter Denkmalschutz.

Im Gemeindearchiv sind ca. 450 Schulwandbilder aus den Jahren 1890 bis 1975 zu sehen.

Sport[Bearbeiten]

Die Sportvereinigung Eidertal Molfsee ist mit ca. 3000 Mitgliedern in zwölf Abteilungen der größte Sportverein Molfsees.

Individualverkehr

Die Gemeinde Molfsee liegt an der schleswig-holsteinischen Landesstraße 318 unmittelbar am südlichen Stadtrand von Kiel. Sie zweigt im Bereich der Nachbarstadt von der Bundesstraße 404 in westlicher Richtung nach den Ortschaften Bordesholm und Neumünster ab.<ref name="OSM" />

Literatur[Bearbeiten]

  • Hartmut Hildebrandt: Chronik von Molfsee 1238–1988. Hrsg.: Gemeinde Molfsee. Molfsee 1988.

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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