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Gannerwinkel

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Gannerwinkel
Stadt Wittingen
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(116)&title=Gannerwinkel 52° 46′ N, 10° 41′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(116) 52° 46′ 0″ N, 10° 41′ 25″ O
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Höhe: 72 m
Fläche: 5,44 km²<ref name="Info">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Einwohnerzahlen und Flächen. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. Juli 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wittingen.eu In: Website Stadt Wittingen. Abgerufen am 12. August 2014 (PDF; 34 kB).</ref>
Einwohner: 116 (31. Dez. 2024)<ref name=Einwohner2024>Einwohnerstatistik der Stadt Wittingen per 31.12.2024. In: Stadt Wittingen (Hrsg.): Wittinger Stadtbote. Ausgabe 1/2025, 23. Januar 2025, S. 11 (wittich.de).</ref>
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 29378
Vorwahl: 05831
Datei:Stadt Wittingen Ortsteile Gannerwinkel.png
Karte
Lage von Gannerwinkel in Wittingen
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Gannerwinkel ist eine Ortschaft der Stadt Wittingen im niedersächsischen Landkreis Gifhorn.

Geographie und Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Datei:Gannerwinkel Wegweiser.jpg
Wegweiser in Gannerwinkel

Der Ort liegt nordwestlich des Kernbereichs von Wittingen, im äußersten Norden des Landkreises Gifhorn. Rund ein Kilometer nördlich von Gannerwinkel verläuft die Grenze zum Landkreis Uelzen.

Die 43,1 km lange Ise, die in Gifhorn in die Aller mündet, fließt südlich. Nordwestlich erstreckt sich das 834 ha große Naturschutzgebiet Schweimker Moor und Lüderbruch.

Gannerwinkel liegt abseits der großen Verkehrswege. Die Kreisstraße 16 führt von Gannerwinkel in östlicher Richtung bis zur Landesstraße 270 in Stöcken. Gemeindeverbindungsstraßen führen von Gannerwinkel aus im Süden nach Wollerstorf, im Westen über den Elbe-Seitenkanal nach Wentorf, und im Norden nach Langenbrügge in den Landkreis Uelzen.

Rund vier Kilometer südlich von Gannerwinkel verläuft die Bundesstraße 244, die von Gannerwinkel aus über Wollerstorf zu erreichen ist.

Linienbusse fahren von Gannerwinkel über Wollerstorf bis nach Wittingen.

Die Bahnstrecke Braunschweig–Wieren verläuft rund zwei Kilometer östlich von Gannerwinkel, der nahegelegene Bahnhof im Nachbardorf Stöcken wurde jedoch bereits 1981 stillgelegt. Heute befindet sich der nächstgelegene Bahnhof in Wittingen.

Der Elbe-Seitenkanal verläuft rund 1,5 Kilometer westlich von Gannerwinkel, er verfügt an der Kreuzung des Kanals mit der Bundesstraße 244 über einen Hafen.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Gannerwinkel Denkmal.jpg
Denkmal im Rundling

Gannerwinkel war ein Rundling, was noch heute erkennbar ist.

In der Franzosenzeit gehörte Gannerwinkel von 1810 bis 1813 zum Kanton Wittingen im Departement der Nieder-Elbe, ab 1811 Departement der Elbe, des Königreichs Westphalen.

Gannerwinkel gehörte zum Amt Knesebeck, das 1859 aufgehoben wurde. Die Gemeinden des ehemaligen Amtes Knesebeck wurden dem Amt Isenhagen zugefügt, aus dem 1885 der Kreis Isenhagen hervorging. 1932 wurde der Kreis Isenhagen wieder aufgelöst und dem Landkreis Gifhorn angeschlossen, zu dem Gannerwinkel seitdem gehört.

Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, wurden die zuvor selbständigen Gemeinden Gannerwinkel, Darrigsdorf, Erpensen, Glüsingen, Kakerbeck, Lüben, Rade, Stöcken, Suderwittingen und Wollerstorf in die Stadt Wittingen eingemeindet.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1910 1925 1933 1939 2008 2013 2017 2021 2024
Einwohner 116 119 130 108 140 117 120 123 116

<ref>Landkreis Isenhagen im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. Dezember 2022; abgerufen am 4. Februar 2026.</ref><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Nahverkehrsplan 2008 für den Großraum Braunschweig, C3.3.3 Teilnetz 12 Wittingen – Hankensbüttel, Strukturdaten Teilnetz 12: Wittingen - Hankensbüttel.</ref><ref name=Einwohner2024/>

Religion[Bearbeiten]

Gannerwinkel ist seit der Reformation protestantisch geprägt, verfügt jedoch über keine Kirche.

Evangelisch-lutherische Einwohner gehören zur Kirchengemeinde Wittingen-Ohrdorf mit der St.-Stephanus-Kirche in Wittingen, Katholiken gehören zur Pfarrei Wittingen mit der St.-Marien-Kirche in Wittingen.

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat und Bürgermeister[Bearbeiten]

Auf kommunaler Ebene wird die Ortschaft Gannerwinkel vom Rat der Stadt Wittingen vertreten. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Ortsvorsteher[Bearbeiten]

Ortsvorsteher ist Christian Alpers.<ref>Ortsvorsteher. In: wittingen.eu. Stadt Wittingen, abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref>

Wappen[Bearbeiten]

Der Entwurf des Kommunalwappens von Gannerwinkel stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der zahlreiche Wappen in der Region Hannover erschaffen hat.<ref name="Wappen I">Landkreis Hannover (Hrsg.): Wappenbuch des Landkreises Hannover: 100 Jahre Landkreis Hannover. Selbstverlag, Hannover 1985, OCLC 256065728 (543 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 28. Februar 2022]).</ref> Das Wappen wurde am 8. Juni 1963 vom Rat beschlossen und die Genehmigung wurde am 7. August desselben Jahres durch den lüneburgischen Regierungspräsidenten erteilt.<ref name="Wappen II" />

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Gannerwinkel]] Blasonierung: „In Rot ein steigernder, golden bewehrter, silberner Ganter.“<ref name="Wappen II">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3926701595 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
Wappenbegründung: Das redende Wappen weist auf den am 1. März 1974 eingemeindeten Wittinger Stadtteil Gannerwinkel hin. Der Ganter ist zwar neben dem Adler nicht das häufigste Wappentier, aber er ist in seinem Bereich keineswegs weniger mutig als der König der Lüfte. Somit nahm ihn die Gemeinde in ihr Wappen auf.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Gannerwinkel ist landwirtschaftlich geprägt. Die Poststelle Gannerwinkel wurde geschlossen, in Gannerwinkel steht nur noch ein Postbriefkasten zur Verfügung.

Die einzige Gaststätte ist das Gasthaus Schulze.<ref>Gasthaus Schulze. @1@2Vorlage:Toter Link/www.gasthaus-schulze.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) Gasthaus Schulze, abgerufen am 7. Juli 2023.</ref> Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs sind in Gannerwinkel nicht vorhanden.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Datei:Gannerwinkel Feuerwehr.jpg
Feuerwehrhaus

Die Freiwillige Feuerwehr Gannerwinkel verfügt über ein Feuerwehrhaus. Den Kindern steht ein Spielplatz zur Verfügung.

Die Straßen in Gannerwinkel tragen keine Straßennamen, die rund 30 Wohnhäuser von Gannerwinkel sind nummeriert. Dazu kommen noch die 24 Häuser der zu Gannerwinkel gehörenden Siedlung Am Mühlenberg, die sich knapp ein Kilometer nordöstlich der Ortslage von Gannerwinkel befindet.

Die Verstorbenen aus Gannerwinkel werden auf dem Friedhof im Nachbardorf Stöcken bestattet, der sich an der Straße nach Gannerwinkel befindet.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Gannerwinkel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende