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Schkortitz

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Schkortitz
Große Kreisstadt Grimma
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(96)&title=Schkortitz 51° 13′ N, 12° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(96) 51° 12′ 42″ N, 12° 47′ 15″ O
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Höhe: 173 m
Fläche: 2,73 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Schkortitz, Kreisstadt Grimma. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: 96 (2025)<ref>Einwohner-Statistik. Stadt Grimma, abgerufen im Februar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1973
Eingemeindet nach: Höfgen
Postleitzahl: 04668
Vorwahl: 03437
Schkortitz (Sachsen)
Schkortitz (Sachsen)
Lage von Schkortitz in Sachsen
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Schkortitz ist ein zur Ortschaft Höfgen der Großen Kreisstadt Grimma gehöriger Ortsteil im sächsischen Landkreis Leipzig.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 133 kB) § 19. In: Webauftritt. Stadt Grimma, abgerufen im Februar 2026.</ref> Es wurde gemeinsam mit seinem Ortsteil Naundorf am 1. Juli 1973 nach Höfgen eingemeindet, mit dem es am 1. Januar 1994 zur Stadt Grimma kam.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage und Verkehr[Bearbeiten]

Datei:SchkortitzSW.JPG
Schkortitz von Südwesten

Schkortitz befindet sich rund sieben Kilometer südöstlich der Kernstadt von Grimma an der Kreisstraße 8330 zwischen Naundorf und Kaditzsch. Der durch den Ort fließende Tannickenbach mündet bei der Schiffmühle Höfgen in die Mulde. Südlich von Schkortitz befindet sich der Thümmlitzwald.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Kaditzsch Grechwitz Bröhsen
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Zeunitz
Höfgen Keiselwitz Naundorf

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:SchkortitzDGH.JPG
Dorfgemeinschaftshaus Schkortitz

Urkundlich wurde der Rundweiler Schkortitz 1276 das erste Mal als „Scortitz“ genannt. Weitere Nennungen waren:

  • 1277: Scurtitz
  • 1284: Schortytz
  • 1350: Scorticz
  • 1421: Czschortitz
  • 1529: Schortitz
  • 1590: Schkortitzsch
  • 1875: Schkortitz (Schkorditz)

Bis ins 16. Jahrhundert gehörte Schkortitz zum Besitz des Zisterzienserinnen-Klosters Nimbschen, welches infolge der Einführung der Reformation und der Säkularisation als geistliches Institut im Jahr 1536 aufgelöst wurde. Anschließend wurde der Wirtschaftsbetrieb und die dazugehörigen Besitzungen vorerst von dem Klosterverwalter fortgeführt, bis im Jahr 1542 der Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen (1525–1554) das Klostergut verpachtete. Als Teil des einstigen Besitzes des säkularisierten Klosters Nimbschen war Schkortitz zwischen 1550 und 1856 das östlichste Amtsdorf des kurfürstlich-sächsischen bzw. königlich-sächsischen Schulamts Grimma,<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 60 f.</ref> welches für die Verwaltung des Besitzes und der wirtschaftlichen Unterhaltung der Fürstenschule Grimma zuständig war. Das Schulamt Grimma wurde ab 1829 schrittweise mit dem Erbamt Grimma zusammengeführt. Bei den im 19. Jahrhundert im Königreich Sachsen durchgeführten Verwaltungsreformen wurden die Ämter aufgelöst. Dadurch kam Schkortitz im Jahr 1856 unter die Verwaltung des Gerichtsamts Grimma und 1875 an die neu gegründete Amtshauptmannschaft Grimma.<ref>Die Amtshauptmannschaft Grimma im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2025; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref>

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Naundorf eingegliedert.<ref>Naundorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Am 1. Januar 1952 kam Zeunitz hinzu, welches allerdings am 1. Januar 1968 nach Leipnitz umgegliedert wurde.<ref>Zeunitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Durch die zweite Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 wurde die Gemeinde Schkortitz dem Kreis Grimma im Bezirk Leipzig angegliedert. Am 1. Juli 1973 erfolgte die Eingemeindung von Schkortitz mit seinem Ortsteil Naundorf nach Höfgen.<ref>Schkortitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Kirchlich gehört Schkortitz seit jeher zu Höfgen. Als Teil der Gemeinde Höfgen kam Schkortitz im Jahr 1990 zum sächsischen Landkreis Grimma, der 1994 im Muldentalkreis bzw. 2008 im Landkreis Leipzig aufging.

Seit der Eingemeindung der Gemeinde Höfgen nach Grimma am 1. Januar 1994<ref>Höfgen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> bildet Schkortitz einen von vier Ortsteilen der Ortschaft Höfgen der Großen Kreisstadt Grimma. Zwischen 2009 und 2013 erfolgte die Umsetzung der Paltrockwindmühle vom Wurzener Ortsteil Roitzsch an den heutigen Standort nördlich von Schkortitz.<ref>Website der Roitzscher Paltrockwindmühle in Schkortitz</ref>

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahl<ref>Vgl. Schkortitz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref>
1548/51 15 besessene Mann, 1 Wüstung, 31 Inwohner, 21 1⁄2 Hufen
1764 16 besessene Mann, 6 Häusler, 21 1⁄2 Hufen
1834 224
1871 250
1890 278
Jahr Einwohnerzahl
1910 259
1925 243
1939 218
1946 304
1950Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 431
Jahr Einwohnerzahl
1964Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2 410
2007 110<ref>Landkreis Leipzig – Nahverkehrsplan. (PDF; 3,2 MB) Landkreis Leipzig, S. 10, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. November 2023.</ref>
2011 101<ref>Kleinräumiges Gemeindeblatt für Grimma, Stadt. (PDF; 1,8 MB) Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, September 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. Februar 2015.</ref>
2019 92<ref>Einwohner-Statistik. Stadt Grimma, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. September 2024; abgerufen im Februar 2026.</ref>

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1 
mit Naundorf

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2 
mit Naundorf und Zeunitz

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Die Paltrockwindmühle wurde zwischen 2009 und 2013 von Roitzsch nach Schkortitz umgesetzt.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Schkortitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende

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