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Zschoppach

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Zschoppach
Große Kreisstadt Grimma
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(197)&title=Zschoppach 51° 13′ N, 12° 53′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(197) 51° 12′ 53″ N, 12° 53′ 14″ O
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Fläche: 2,61 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Zschoppach, Kreisstadt Grimma. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref>
Einwohner: 197 (2025)<ref>Einwohner-Statistik. Stadt Grimma, abgerufen im Februar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1994
Eingemeindet nach: Thümmlitzwalde
Postleitzahl: 04668
Vorwahl: 034386
Lage von Zschoppach in Sachsen
Datei:20100413025MDR Zschoppach (Grimma) Ev Dorfkirche.jpg
Kirche Zschoppach

Zschoppach ist ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Grimma im sächsischen Landkreis Leipzig. Gleichzeitig ist er der Name der Ortschaft Zschoppach. Die Ortschaft besteht aus den Ortsteilen Zschoppach selbst, Draschwitz, Nauberg, Ostrau und Poischwitz. Als Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung hat sie gemäß ihrer Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 133 kB) § 19. In: Webauftritt. Stadt Grimma, abgerufen im Februar 2026.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Bereits um das Jahr 1266 wurde der Ort unter dem Namen Scobpuch erwähnt. Weitere Namen waren Zschoppoch, Schoppoch (1353) sowie Czschoppach (1420/1421), Zschoppach (1495) und Tschoppach (1529). Seit 1791 hat der Ort seinen heutigen Namen. Um 1260 wird der Pfarrer Theodericus plebanus de Scobpuch genannt als Zeuge für den Bischof von Meißen bei der Umpfarrung von Commichau nach Collmen.<ref>Originalurkunde SHStA Dresden: 10001, Ältere Urkunden, Nr. 594. Druck bei Schöttgen, Codex Diplomaticus Monasterii Buch, als Nr. 54.</ref> 1499 schenkte Pfarrer Sebastian Schumann von Zschoppach dem Kloster Buch und der Kirche St. Matthäi Leisnig 700 rheinische Gulden für die Errichtung eines neuen Altars.<ref>Originalurkunde SHStA Dresden: 10001, Ältere Urkunden, Nr. 9304, 9319. Druck bei Schöttgen, Codex Diplomaticus Monasterii Buch, als Nr. 276, 277.</ref> Zschoppach besaß also bereits vor 1830 eine Kirche, die jedoch abgerissen wurde. Der erste Gottesdienst in der heutigen Kirche wurde 1830 gefeiert. Diese hat zwei Emporen und eine Orgel mit 22 Registern. Im Jahr 1993 wurde die ursprünglich mechanische Uhr durch eine Funkuhr ersetzt.

Datei:20100413030MDR Zschoppach (Grimma) Ev Dorfkirche.jpg
Kirche Zschoppach

Am 1. April 1937 wurden Ostrau und Poischwitz eingemeindet, zum 1. Juli 1950 folgten Draschwitz und Nauberg. Am 1. März 1994 schlossen sich die damals selbstständigen Gemeinden Böhlen, Dürrweitzschen, Leipnitz, Ragewitz und Zschoppach zur Gemeinde Thümmlitzwalde zusammen.<ref name=Statistisches-Landesamt-Sachsen>Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gebietsänderungen</ref> Diese wiederum wurde am 1. Januar 2011 in die Stadt Grimma eingemeindet, womit Zschoppach seither ein Gemeindeteil von dieser ist.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahl<ref>Vgl. Zschoppach im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref>
1548/51 16 besessene Mann, 21 Inwohner, 25 3⁄4 Hufen
1764 16 besessene Mann, 5 Häusler, 25 1⁄2 Hufen
1834 231
1871 314
1890 250
Jahr Einwohnerzahl
1910 300
1925 287
1939Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 385
1946Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 554
1950Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2 1112
Jahr Einwohnerzahl
1964Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2 787
1990Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2 595
2011 221<ref>Kleinräumiges Gemeindeblatt für Grimma, Stadt. (PDF; 1,8 MB) Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, September 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. Februar 2015.</ref>

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1 
mit Ostrau und Poischwitz

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2 
mit Ostrau, Poischwitz, Draschwitz und Nauberg

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

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  • die klassizistische Saalkirche wurde zwischen 1829 und 1830 errichtet
  • um 1920 wurde das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges errichtet

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Zschoppach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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