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Peunting

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Peunting
Gemeinde Burgthann
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(45)&title=Peunting 49° 21′ N, 11° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(45) 49° 20′ 53″ N, 11° 21′ 10″ O
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Höhe: 442 m ü. NHN
Einwohner: 45 (25. Mai 1987)<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 343 (Digitalisat).</ref>
Postleitzahl: 90559
Vorwahl: 09183
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Peunting ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Burgthann im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Peunting liegt in der Gemarkung Dörlbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. November 2024.</ref>

Lage[Bearbeiten]

Das Dorf liegt auf freier Flur. Im Südosten steigt das Gelände zum Peuntinger Holz an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schwarzenbach (0,7 km nordwestlich) bzw. zur Staatsstraße 2401 (1,3 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Anders als bei vielen „ing-Orten“ erfolgte die Gründung des Dorfes nicht im Rahmen der Bajuwarischen Landnahme, vielmehr ist der Ortsname mit einem eingezäunten Hof (Beunde = eingehegter Besitz) zu erklären.<ref name=":0">Hans Wedel: Burgthann - Geschichte, Geschichten und Notizen aus den Dörfern der Großgemeinde. Hrsg.: im Selbstverlag. Druckerei Carl Hessel GmbH, Feucht 1982, S. 187 ff.</ref>

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1339. Vier Jahre später, also in 1343, befindet sich der Ort in Händen eines „Chunrat von Ponting“. 1360 kommt „Peunting(en)“ unter die Lehenshoheit des Nürnberger Burggrafen Albrecht.<ref name=":0" />

Als Folge des Landshuter Erbfolgekriegs wurde das Amt Altdorf im Jahre 1504 von der Freien Reichsstadt Nürnberg erobert und der Stadt Nürnberg mit dem „Kölner Schiedsspruch“ des Jahres 1505 durch Kaiser Maximilian I. auch rechtlich zugesprochen.<ref>Altdorfs Geschichte / Altdorfer Zeitreise / Teil 11. In: Website. der Stadt Altdorf, abgerufen am 10. Juni 2026.</ref> Hierüber kam auch Peunting unter Nürnberger Herrschaft.<ref name=":0" />

1806 erfolgte die Angliederung an das Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikten von 1808 und 1818 wurde Peunting dem Steuerdistrikt Rasch und der Ruralgemeinde Dörlbach zugewiesen.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 21 (Digitalisat).</ref>

1927 wird der Ort elektrifiziert. Im Jahre 1958 wird Peunting an die Wasserversorgung des Zweckverbandes „Schwarzenbach-Dörlbach“ angeschlossen.<ref name=":0" />

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1972 die Gemeinde Dörlbach – und damit auch Peunting – nach Burgthann eingegliedert.<ref>Burgthann > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 7. November 2024.</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1824 1850 1871 1925 1950 1970 1987
Einwohnerzahl 41 39 50 46 61 32 45

Quellen: 1824–1850<ref name=":0" /> / 1871–1987<ref>Einwohnerzahlen. In: bavarikon. Onlineportal des Freistaats Bayern, abgerufen am 10. Juni 2026.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Peunting (Burgthann) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

<references />

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