Westhaid
Westhaid Gemeinde Burgthann
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(37)&title=Westhaid 49° 22′ N, 11° 20′ O
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| Höhe: | 445 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 37 (25. Mai 1987)<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 343 (Digitalisat).</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90559 | |||||
| Vorwahl: | 09183 | |||||
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Westhaid ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Burgthann im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Peunting liegt in der Gemarkung Dörlbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. November 2024.</ref>
Lage[Bearbeiten]
Der Weiler liegt am Heinzelberg (453 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Burgthann zur Staatsstraße 2401 (1,3 km südwestlich) bzw. nach Dörlbach ebenfalls zur St 2401 (1,5 km südöstlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Schwarzenbach zur St 2401 (1,3 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Eine erste Besiedelung des Gebiets um Westhaid wird durch Funde der späten Bronze- und Urnenfelderzeit in der unmittelbar südöstlich an den Weiler anschließenden Flur Aulach belegt.<ref>Bodendenkmal Bronzezeit. In: BayernAtlas / Bauen und Planen / Denkmaldaten / Bodendenkmal. Kartenviewer des Freistaats Bayern, abgerufen am 11. Juni 2026.</ref> Eine Siedlung der Hallstattzeit wurde durch fünf, in der Flur Windau befindliche Hügelgräber nachgewiesen, die im Jahre 1871 beim Bau des "Kriegerdenkmals Dörlbacher Au" vom Altdorfer Seminarlehrer Johann Böhm freigelegt wurden.<ref name=":0" /><ref>Bodendenkmal Grabhügel. In: BayernAtlas / Ordner Bauen und Planen / Bodendenkmal. Kartenviewer des Freistaats Bayern, abgerufen am 11. Juni 2026.</ref>
Die urkundliche Ersterwähnung des Weilers ist auf das Jahr 1339 datiert. In einer schriftlichen Quelle des Jahres 1361 wurde die Ortschaft als "Westhaiden" vermerkt. Mit einer Urkunde der Adeligen Hermann von Freudenberg, Albrecht von Egloffstein zu Reicheneck und Hanns von Sparneck zu dem Stein wurde der Verkauf eines Hofes zu "Westhaide" an den Altdorfer Bürger Ulrich Daum vertraglich geregelt.<ref name=":0">Hans Wedel: Burgthann - Geschichte, Geschichten und Notizen aus den Dörfern der Großgemeinde. Hrsg.: im Selbstverlag. Druckerei Carl Hessel GmbH, Feucht 1982, S. 190 ff.</ref>
Im Jahre 1797 bestand Westhaid aus 7 Anwesen, die hochgerichtlich dem Pflegamt Altdorf zugeordnet waren. Bezeichnend ist, dass dieser Anspruch der Altdorfer vom Oberamt Burgthann vehement bestritten wurde.<ref name=":0" />
Im Jahre 1806 wurde Westhaid Teil des neu gegründeten Königreichs Bayern. Mit den Gemeindeedikten von 1808 und 1818 wurde Westhaid dem Steuerdistrikt Rasch und der Ruralgemeinde Dörlbach zugewiesen.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 21 (Digitalisat).</ref>
1927 wird der Ort elektrifiziert. Finanziert wird dies durch den Verkauf von rd. 200 Eichenstämmen, die im Jahre 1856 auf dem Weidegebiet Windau gepflanzt worden waren.<ref name=":0" />
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1972 die Gemeinde Dörbach – und damit auch Westhaid – nach Burgthann eingemeindet.<ref>Burgthann > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 7. November 2024.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | 1824 | 1850 | 1871 | 1925 | 1950 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohnerzahl | 56 | 49 | 65 | 44 | 59 | 36 | 37 |
Quellen: 1824–1850<ref name=":0" /> / 1871–1987<ref>Einwohnerzahlen. In: bavarikon. Onlineportal des Freistaats Bayern, abgerufen am 10. Juni 2026.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Westhaid. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 202 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Westhaid in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Westhaid im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Bachmühle | Burgthann | Dörlbach | Ezelsdorf | Großvoggenhof | Grub | Heinleinshof | Mimberg | Oberferrieden | Osterhof | Pattenhofen | Peunting | Rübleinshof | Schwarzenbach | Steinbach | Unterferrieden | Westhaid