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Sartorius (Unternehmen)

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Sartorius AG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Sartorius-Logo-2020.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0007165607 (St.), DE0007165631 (Vz.)
Gründung 1870
Sitz Göttingen, Deutschland
Leitung
  • Vorstand: Michael Grosse (Vors.), Florian Funck, René Fáber, Alexandra Gatzemeyer.
  • Aufsichtsrat: Lothar Kappich, (Vors.)
Mitarbeiterzahl 14.042 (2025)<ref name="GB2025">Sartorius Konzern Geschäftsbericht 2025. Sartorius AG, 16. Februar 2025, abgerufen am 16. Februar 2025.</ref>
Umsatz 3,54 Mrd. Euro (2025)<ref name="GB2025" />
Branche Bioprozesstechnologie, Labortechnologie
Website www.sartorius.com
Stand: 31. Dezember 2025
Datei:Sartorius Campus 2024.jpg
Sartorius Campus, Hauptsitz der Sartorius AG in Göttingen

Die Sartorius AG ist ein internationaler, börsennotierter Pharma- und Laborzulieferer mit Hauptsitz in Göttingen. Das im Jahr 1870 gegründete Unternehmen hat Niederlassungen in mehr als 60 Ländern.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Sartorius-Werke 1941 200 RM.jpg
Aktie über 200 RM der Sartorius-Werke AG vom Juli 1941

Anfänge als feinmechanische Werkstatt[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1870 gründete Florenz Sartorius (1846–1925) in Göttingen die feinmechanische Werkstatt F. Sartorius. Zuvor hatte er seine Ausbildung beim Göttinger Universitätsmechaniker Apel erhalten und war anschließend auf Wanderschaft gegangen. Die Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens war eine neu konstruierte kurzarmige Analysenwaage unter Verwendung des damals neuartigen Leichtmetalls Aluminium. Diese wurde auch ins Ausland verkauft.<ref>Hartmut Berghoff, Christian Kleinschmidt, Stephan H. Lindner, Luitgard Marschall: Sartorius 1870–2020. Piper, München 2021, ISBN 978-3-492-07130-7, S. 167–173.</ref><ref>Otto Berendsen: Die mechanischen Werkstätten der Stadt Göttingen. Ihre Geschichte und ihre gegenwärtige Einrichtung. Denkschrift herausgegeben bei Gelegenheit der im Jahr 1900 zu Paris stattfindenden Weltausstellung von den vereinigten Mechanikern Göttingens. F.E. Haag, Melle in Hannover 1900.</ref>

Zur Nutzung von Wasserkraft wurde 1892 ein Zweigbetrieb in Rauschenwasser bei Bovenden, nördlich von Göttingen, eröffnet.<ref>Hans R. Jenemann: Die Göttinger Präzisionsmechanik und die Fertigung feiner Waagen. In: Göttinger Jahrbuch. Band 1988, S. 213 f., Fußnote 150.</ref><ref>Hartmut Berghoff, Christian Kleinschmidt, Stephan H. Lindner, Luitgard Marschall: Sartorius 1870–2020. Piper, München 2021, ISBN 978-3-492-07130-7, S. 178.</ref> 1898 zog das Unternehmen in ein neues Fabrikgebäude an der Weender Landstraße. Damit entwickelte sich der zuvor kleine Handwerksbetrieb erkennbar zu einem Industrieunternehmen, dessen Fertigungstiefe alle wichtigen Metall- und Holzbearbeitungstechniken sowie einen eigenen Werkzeugbau umfasste.<ref>Hartmut Berghoff, Christian Kleinschmidt, Stephan H. Lindner, Luitgard Marschall: Sartorius 1870–2020. Piper, München 2021, ISBN 978-3-492-07130-7, S. 19, 176.</ref> 1905 fertigte das Unternehmen seine 10.000. Analysenwaage.<ref>Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Mechanik und Optik. In: Heft 20. Deutsche Gesellschaft für Mechanik und Optik, 15. Oktober 1905, S. 198, abgerufen am 8. Juli 2026.</ref>

1906 nahm der Gründer seine drei Söhne Wilhelm (1872–1937), Erich (1876–1947) und Julius (1878–1918) als Teilhaber in das Unternehmen auf. Dafür wandelte er das Unternehmen in eine offene Handelsgesellschaft um. 1914 erfolgte ein erneuter Wechsel zu einer Aktiengesellschaft: der Sartorius-Werke AG. Im Ersten Weltkrieg wurden auch militärische Geräte hergestellt, wie feinere Teile von Artilleriegeschossen sowie Munitions- und Proviantwagen.<ref>Hartmut Berghoff, Christian Kleinschmidt, Stephan H. Lindner, Luitgard Marschall: Sartorius 1870–2020. Piper, München 2021, ISBN 978-3-492-07130-7, S. 20, 23, 26.</ref>

Datei:Göttingen Stadtfriedhof Grab Sartorius Familie.jpg
Grabstätte der Familie Sartorius auf dem Stadtfriedhof Göttingen; Florenz (1846–1925), Wilhelm (1872–1937) und Erich Sartorius (1876–1947) sind hier begraben.<ref>zur Familie Sartorius insgesamt siehe Alexander Engel: Sartorius. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 22. Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de).</ref>

Beginn der Membranfilterentwicklung[Bearbeiten]

1927 gründete Wilhelm Sartorius mit anderen Industriellen und dem Chemie-Nobelpreisträger Richard Zsigmondy die Membranfiltergesellschaft mbH zur Forschung und Entwicklung von Membranfiltern, basierend auf den Forschungsarbeiten von Zsigmondy und Wilhelm Bachmann. 1938 wurde die Gesellschaft von der Sartorius-Werke AG übernommen.<ref>Hartmut Berghoff, Christian Kleinschmidt, Stephan H. Lindner, Luitgard Marschall: Sartorius 1870–2020. Piper, München 2021, ISBN 978-3-492-07130-7, S. 208 ff., 228 ff.</ref> Die Membranfilter sind ein wichtiger Bestandteil des späteren Bioprozessgeschäfts.<ref name="GB2025"/>

Sartorius im Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Nach dem Tod von Wilhelm Sartorius 1937 übernahm Erich Sartorius die Leitung des Unternehmens. Er war bereits am 1. Mai 1933 Mitglied der NSDAP geworden (Mitgliedsnummer 3.124.680) und fungierte als Blockleiter einer Göttinger Ortsgruppe der NSDAP.<ref name="MGrie" details="19">Manfred Grieger: Sartorius im Nationalsozialismus. Generationswechsel im Familienunternehmen zwischen Weltwirtschaftskrise und Entnazifizierung. Wallstein, Göttingen 2019, ISBN 978-3-8353-4378-8 (google.de [abgerufen am 22. Mai 2020]).</ref> Während des Zweiten Weltkrieges profitierte Sartorius von der weitgehenden Umstellung auf Rüstungsindustrie. In einem eigens dafür errichteten Werk wurden Abwurfwaffen- und Zubehörteile für die Luftwaffe produziert.<ref name="VZim" details="122">Volker Zimmermann: Leiden verwehrt Vergessen. Zwangsarbeiter in Göttingen und ihre medizinische Versorgung in den Universitätskliniken. Wallstein, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0152-8 (google.de [abgerufen am 22. Mai 2020]).</ref> Dabei kamen bis Kriegsende zahlreiche Zwangsarbeiter zum Einsatz.<ref>Stadtarchiv Göttingen NS-Zwangsarbeiter Sartorius-Werke AG. Abgerufen am 22. Mai 2020.</ref>

Nachkriegszeit und einsetzende Globalisierung[Bearbeiten]

1947 starb Erich Sartorius. Die Geschäftsführung übernahm sein Sohn Horst Sartorius (1910–1998).<ref>Vgl. Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1049.</ref> 1948 begann Sartorius mit der industriellen Gleitlagerfertigung. Laut der im Unternehmen überlieferten Darstellung erfolgte dies auf Empfehlung des Chemikers und Nobelpreisträgers Otto Hahn, der auch Präsident der Max-Planck-Gesellschaft in Göttingen war.<ref>Hartmut Berghoff, Christian Kleinschmidt, Stephan H. Lindner, Luitgard Marschall: Sartorius 1870–2020. Piper, München 2021, ISBN 978-3-492-07130-7, S. 186. Dieser Zusammenhang lässt sich zwar nicht eindeutig belegen, wird von Luitgard Marschall und Stephan Lindner jedoch aufgrund der räumlichen und gesellschaftlichen Nähe von Sartorius und Hahn in Göttingen als plausibel angesehen.</ref> Der größte Geschäftsbereich blieb weiterhin die Wägetechnik. 1958 stellte Sartorius die Analysenwaage mit der Nummer 100.000 her.<ref>Hartmut Berghoff, Christian Kleinschmidt, Stephan H. Lindner, Luitgard Marschall: Sartorius 1870–2020. Piper, München 2021, ISBN 978-3-492-07130-7, S. 190.</ref>

Zu Beginn der 1960er Jahre begann das Unternehmen mit der automatischen Herstellung von synthetischen Membranfiltern. Die handwerkliche Herstellung war an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Abnehmer waren die Getränke- und Lebensmittelindustrie, Labore, Gesundheits- und Untersuchungsämter sowie Kliniken. Diese nutzten die Filter für bakteriologische, chemische und technische Zwecke.<ref>Hartmut Berghoff, Christian Kleinschmidt, Stephan H. Lindner, Luitgard Marschall: Sartorius 1870–2020. Piper, München 2021, ISBN 978-3-492-07130-7, S. 228 f.</ref>

Von 1967 bis 1978 firmierte das Unternehmen als Sartorius-Werke GmbH, von 1978 bis 1990 als Sartorius GmbH. Mitte der 1970er Jahre wandelte sich die Wägetechnik von der Mechanik zur Elektronik. Das Membranfiltergeschäft war stark gewachsen und hatte sich als zweites Standbein etabliert.<ref>Sartorius Unternehmensgeschichte 1969–1989. In: Sartorius. Abgerufen am 15. Juli 2026.</ref>

In den 1970er-Jahren gründete Sartorius mehrere Vertriebsniederlassungen in Europa und den USA. In den 1980er-Jahren folgten Tochtergesellschaften in Asien<ref>Caetano Franz, Christian Kleinschmidt: Balancing Opportunities and Risks. A Case Study of Sartorius’ Approach to the Chinese Market, 1945–1995. In: Security Strategies in International Business History: German Companies in Asia in the 20th Century. Marie Huber, Shakila Yacob, Christian Kleinschmidt, 2025, S. 201–223, abgerufen am 15. Juli 2026.</ref> sowie der erste Produktionsstandort außerhalb Deutschlands in Puerto Rico.<ref>Sprungbrett für den US-Markt. Das Beispiel Sartorius und die Sonderwirtschaftszone Puerto Rico. In: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte. Band 67, Nr. 1, 2022, S. 1–20.</ref>

Börsengang und weitere Entwicklung[Bearbeiten]

1990 ging das Unternehmen als Sartorius AG an die Börse.<ref>Sartorius geht an die Börse. In: Hamburger Abendblatt. 7. Juni 1990.</ref>

Sartorius übernahm 2000 B. Braun Biotech International (BBI), einen Hersteller von Fermentern (Bioreaktoren) und Zellkultursystemen, von B. Braun Melsungen.<ref>Sartorius erwirbt B.Braun Biotech International. GSC Research, abgerufen am 25. Oktober 2024.</ref> Diese Akquisition wurde später vom Wirtschaftshistoriker Hartmut Berghoff als „Schlüsselakquisition“ bewertet. In der Folge verlagerte sich der Schwerpunkt der Expansionspolitik des Unternehmens auf die Biotechnologie.<ref>Hartmut Berghoff, Christian Kleinschmidt, Stephan H. Lindner, Luitgard Marschall: Sartorius 1870–2020. Piper, München 2021, ISBN 978-3-492-07130-7, S. 92.</ref>

2007 legte Sartorius seine Biotechnologiesparte mit dem französischen Biotech-Unternehmen Stedim Biosystems S.A., spezialisiert auf Einwegtechnologien für biopharmazeutische Anwendungen, zusammen. Das kombinierte Unternehmen Sartorius Stedim Biotech ist an der Pariser Börse notiert.<ref>Elisabeth Dostert Göttingen: Die Kraft von Alt und Neu. In: sueddeutsche.de. 23. August 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 14. Dezember 2018]).</ref>

In den 2010er Jahren wurde der Konzern umfangreich umgebaut. Zwischen 2011 und 2020 tätigte Sartorius 14 Akquisitionen von Firmen, die in den Bereichen Einweg-Bioreaktoren, Bioanalytik, Zellkulturmedien und Chromatographie tätig waren, darunter auch Life-Science-Geschäfte der Danaher Corporation in 2020.<ref>Sartorius schließt Teilübernahme von Danaher ab. Abgerufen am 7. Januar 2022.</ref><ref>Hartmut Berghoff, Christian Kleinschmidt, Stephan H. Lindner, Luitgard Marschall: Sartorius 1870–2020. Piper, München 2021, ISBN 978-3-492-07130-7, S. 109–113.</ref> Im Dezember 2014 verkaufte Sartorius seinen Geschäftsbereich der industriellen Wägetechnik (heute: Minebea Intec), an das japanische Unternehmen Minebea. Damit konzentrierte sich Sartorius fortan auf die Kerngeschäfte Bioprozess und Labor.<ref>Hartmut Berghoff, Christian Kleinschmidt, Stephan H. Lindner, Luitgard Marschall: Sartorius 1870–2020. Piper, München 2021, ISBN 978-3-492-07130-7, S. 152.</ref>

Am 17. September 2021 wurde das Unternehmen in den DAX aufgenommen, dem es bis zum 3. September 2025 angehörte.<ref>pohlmann.k: Sartorius und Symrise: Zwei Südniedersachsen neu im Dax. In: NW IHK. 6. September 2021, abgerufen am 5. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>GEA Group und Scout24 SE steigen aus dem MDAX in den DAX auf. tagesschau.de: Porsche AG fliegt aus dem DAX</ref> Seit 2012 ist Sartorius zudem im Technologiewerteindex TecDAX gelistet.<ref name="sartorius.de" /><ref>Sartorius rückt auf: Centrotherm fliegt aus dem TecDax, Handelsblatt am 5. Juni 2012.</ref>

Zwischen 2021 und 2023 übernahm Sartorius eine Reihe von Unternehmen aus dem Bereich Zell- und Gentherapien. 2021 erwarb Sartorius CellGenix, einen Hersteller von Reagenzien.<ref>Sartorius stärkt mit Übernahme der Mehrheit an CellGenix Produktportfolio für Zell- und Gentherapien. Abgerufen am 7. Januar 2022.</ref> 2022 folgte die Übernahme von Albumedix für 415 Millionen britische Pfund (etwa 490 Millionen Euro). Albumedix bietet Lösungen auf Basis rekombinanten Albumins an.<ref>Sartorius-Aktie verliert: Sartorius gibt Übernahme des englischen Biopharmazeutika-Spezialisten Albumedix bekannt. In: finanzen.ch. 9. August 2022, abgerufen am 9. August 2022.</ref><ref>Sartorius to acquire Albumedix, strengthening its portfolio of innovative advanced therapy solutions. Abgerufen am 9. August 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2023 übernahm Sartorius Polyplus, einen Entwickler von viralen Vektoren.<ref>Handelsblatt. Abgerufen am 16. Februar 2024.</ref>

Seit dem 1. Juli 2025 ist Michael Grosse Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG. Er übernahm die Position von Joachim Kreuzburg, der das Unternehmen seit 2003 geführt hatte.<ref>Sartorius: Dr. Joachim Kreuzburg übergibt an Dr. Michael Grosse. In: nw-ihk.de. 1. Juli 2025, abgerufen am 2. Juli 2025.</ref>

Unternehmensprofil[Bearbeiten]

Sartorius ist ein Technologieanbieter für die biopharmazeutische Forschung und Industrie.<ref>Sartorius. In: Handelsblatt. Abgerufen am 7. August 2025.</ref> Das Unternehmen ist in zwei Geschäftsbereiche unterteilt:

  • Bioprocess Solutions ist auf die Herstellung von Biopharmaka ausgerichtet und umfasst unter anderem die Bereiche Filtration, Fluidmanagement, Fermentation und Membranchromatografie.
  • Lab Products & Services zielt auf die Forschung und Entwicklung. Dazu gehören insbesondere bioanalytische Instrumente, Laborwaagen, Pipetten und Verbrauchsmaterialien.

Sartorius hat Standorte in mehr als 60 Ländern. Wichtige Produktionsstätten befinden sich unter anderem in Göttingen, Aubagne, Yauco, Bangalore und Peking.<ref name="GB2025" />

Konzern-Kennzahlen[Bearbeiten]

in EUR 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Umsatz Mio. 1.405 1.566 1.827 2.336 3.449 4.175 3.396 3.380
Ergebnis v. St. Mio. 198,6 270,7 303,2 446,7 668,4 1.181,7 392,4 945,3
Mitarbeiter 7.501 8.125 9.016 10.637 13.832 15.942 14.614 13.528

Aktien und Anteilseigner[Bearbeiten]

Das gezeichnete Kapital der Sartorius AG setzt sich aus Stamm- und Vorzugsaktien zusammen.<ref>Aktien | Sartorius AG. Abgerufen am 7. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Vorzugsaktie wird seit dem 18. Juni 2012 im deutschen Technologiewerteindex TecDAX gehandelt<ref name="sartorius.de">Sartorius wird in den TecDAX aufgenommen, 6. Juni 2012.</ref> und seit dem 24. September 2018 zusätzlich im MDAX.<ref>Changes in the indices. (PDF) Deutsche Börse, 5. September 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2018; abgerufen am 5. September 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Zuge einer Indexreform<ref>tagesschau.de: Leitindex wächst auf 40 Titel – So sieht der neue DAX aus. Abgerufen am 6. September 2021.</ref> wurde das Unternehmen zum 20. September 2021 in den DAX aufgenommen<ref>DAX mit zehn neuen Mitgliedern. Gruppe Deutsche Börse, abgerufen am 6. September 2021.</ref> und verblieb dort bis zum erneuten Wechsel in den MDAX im September 2025.<ref>Indexüberprüfung: Porsche AG fliegt aus dem DAX. In: tagesschau.de. Abgerufen am 1. Oktober 2025.</ref>

Anteil an den
Stammaktien
(37,44 Mio. Stück)
Anteilseigner
50,3 % Erbengemeinschaft nach Horst Sartorius
(Karin (* 1942) – Christine (* 1944))
vertreten durch den Testamentsvollstrecker Lothar Kappich
bis Mitte 2028 treuhänderisch verwaltet
34,7 % Bio-Rad Laboratories, Inc., Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
08,6 % von der Sartorius AG selbst gehalten
06,4 % Streubesitz

(Stand: Dezember 2024)

Anfang 2022 hat die Erbengemeinschaft einen Anteil von 56,7 % der etwas mehr als 50 % der im Besitz der Erbengemeinschaft befindlichen Stammaktien an den Finanzinvestor Armira/LifeScience Holding verkauft. Wegen der bis Mitte 2028 laufenden Testamentsvollstreckung kann der Kauf erst zu diesem Zeitpunkt abgewickelt werden. Parallel dazu hat Karin Sartorius-Herbst ihren Anteil an Stammaktien innerhalb der Erbengemeinschaft erhöht.<ref>Aled Griffiths: Armira kauft mit Hengeler Anteile an Sartorius-Erbengemeinschaft. In: juve.de. 23. März 2022, abgerufen am 18. Juli 2026.</ref>

Anteil an den
Vorzugsaktien
(37,44 Mio. Stück)
Anteilseigner
25,6 % Bio-Rad Laboratories, Inc.
08,7 % von der Sartorius AG selbst gehalten
65,7 % Streubesitz

Sartorius-Gebäude in Göttingen[Bearbeiten]

Datei:Goettingen - Sartorius-Quartier ueber Weender Landstrasse 2024b.jpg
Das Sartorius-Quartier an der Weender Landstraße, zentral im Bild in rotem Backstein ältere Gebäudeteile nach Sanierung und Umbau, in hellem Stein Neubauten (Mai 2024)

2001 wurde im Industriegebiet Grone am nordwestlichen Stadtrand Göttingens ein neues Werk in Betrieb genommen.

2007 eröffnete Sartorius in Göttingen auch ein neues Chemie-Produktionsgebäude.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Sartorius erweitert in Göttingen. (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive) In: Faktor-Magazin 24. Juli 2006.</ref> Am Stammsitz in Göttingen weihte Sartorius bald ein neues Membrangebäude ein, 2013 wurde ein neues Produktionsgebäude zur Spritzgussfertigung von Kunststoffteilen in Göttingen eröffnet. Am Göttinger Siekanger eröffnete Sartorius 2014 zusammen mit seinem Partner Zufall Logistics das neue Logistikzentrum in einem ehemaligen Industriequartier. Von hier aus erfolgt sowohl der weltweite Versand der Labor- und Prozesstechnologieprodukte als auch die Produktionsversorgung aller Göttinger Sartorius Standorte. Das als Sartorius-Quartier vermarktete Gelände erhielt im Jahr 2022 neue Fassaden sowohl für den markanten Turm als auch für die benachbarte Sheddach-Halle durch die Berliner Firma Fittkau Metallgestaltung.<ref>Aktuele: Sartorius-Quartier in Göttingen, abgerufen am 18. Februar 2024.</ref>

Sartorius weltweit[Bearbeiten]

2007 weihte Sartorius neue Werke in Peking ein<ref name="Chemie">Sartorius weiht neues Werk in China ein: Verdoppelung der Produktionskapazitäten, Chemie.de am 14. September 2007.</ref> im gleichen Jahr wurde in Shanghai die neue Asien-Vertriebszentrale der Sartorius Gruppe in Betrieb genommen, von der aus sämtliche Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten für China sowie für die gesamte Region Asien gesteuert werden.<ref name="Geschichte2001">Sartorius Unternehmensgeschichte 2001–heute. auf sartorius.de.</ref><ref>Sartorius: Neue Produktionshalle für die Kunststoffverarbeitung KunststoffWeb am 19. Juni 2013.</ref> Neben einem neuen Werk in Arvada, USA, eröffnete Sartorius im Jahr 2009 den Sartorius India Campus in Bengaluru.<ref name="Geschichte2001" /><ref>Sartorius eröffnet neues Werk, HNA am 30. Oktober 2009.</ref> Außerdem erweiterte das Unternehmen sein Filterwerk in Yauco, Puerto Rico und eröffnete ein neues Werk für die Produktion von Bioreaktoren in Guxhagen.<ref name="Geschichte2001" /><ref>Sartorius weiht neue Membrananlage ein, Process am 16. April 2012.</ref><ref>Sartorius Officially Opens New Filter and Aseptic Bag Production Facility in Puerto Rico, Pharmaceutical Technology am 27. Juni 2012.</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Von Melsungen nach Guxhagen: Sartorius weiht Produktionsstätte für Bioreaktoren ein (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive), Prozesstechnik Online am 19. September 2012.</ref> Ebenso weihte Sartorius 2014 in Shanghai ein neues Applikationszentrum mit Laboren und Anlagen für Produkttests, -demos und Trainings ein.<ref name="Geschichte2001" /><ref>Neues Logistikzentrum am Siekanger eingeweiht. Goettingen.de am 11. Juli 2014.</ref><ref>Sartorius Opens New Application Center in Shanghai. BioProcess International am 30. Oktober 2014.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Sartorius AG – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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