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Austin K5

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Austin K5
Datei:Austin k5 W&P2011.JPG

Austin K5

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 2 Mann
Länge 5,99 m
Breite 2,21 m
Höhe 3,02 m
Masse 6,7 t
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung keine
Hauptbewaffnung keine / 6-pdr (als Portee)
Sekundärbewaffnung keine
Beweglichkeit
Antrieb 6-Zylinder-Ottomotor 3.995 cm³ (Austin)
85 hp (63 kW) bei 2.900/min
Federung Blattfedern
Geschwindigkeit 38 mi/h (61 km/h)
Leistung/Gewicht 9,5 kW/t
Reichweite ca. 400 km

Der Austin K5 war ein mittlerer, geländegängiger britischer Militärlastwagen, in der 3-Tonnen-Klasse der von Austin Motor Cie. gebaut wurde und im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Die Allrad-Fahrzeuge dieser Klasse wurden von allen britischen Herstellern gefertigt und wurden für verschiedene Aufgaben mit unterschiedlichen Aufbauten versehen.

Entwicklung[Bearbeiten]

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs hatte man in Großbritannien Nutzfahrzeugen mit 4x4-Allradantrieb keine weitere Aufmerksamkeit geschenkt und es wurden von den britischen Streitkräften keine Aufträge an die Industrie vergeben. In den Vereinigten Staaten hatte man die Fahrzeugklasse weiterentwickelt und insbesondere die FWD Corporation stellte auch zu Beginn des Zweiten Weltkrieges immer noch solche Fahrzeuge her. Als der Krieg begann, wurden Fahrzeug von FWD, in dieser Klasse der SU-COE, von der britischen Armee im Rahmen der Lend-Lease-Vereinbarungen übernommen.<ref>Georgano WW2 MV S. 27 ff.</ref>

Zwar hatten britische Hersteller, wie Commer, Karrier, Guy Motors und Garner einige Prototypen von zweiachsigen Allradfahrzeugen entwickelt und tatsächlich gab es im Oktober 1938 in Nordwales einen Vergleichstest durch das War Department (Kriegsministerium). Dieser Vergleichstest hat scheinbar das Interesse der Entwicklungsabteilung von Vauxhall geweckt. Es gab bereits regelmäßige Kontakte mit dem War Office (Rüstungsbüro) und der Fertigungsbeginn des Bedford MW 15-cwt stand kurz bevor. Bei einem Treffen am 23. Dezember 1938 stellte Vauxhall den Entwurf eines 4x4-Lkw vor und erhielt vom War Office eine positive Rückmeldung, wenn auch noch kein Auftrag erteilt wurde.<ref>Georgano WW2 MV S. 27 ff.</ref>

Die nächsten Monate verliefen ohne weitere Entscheidungen, doch am 12. September 1939, neun Tage nach Ausbruch des Krieges, besuchte eine Delegation des War Office das Vauxhall-Werk und bat darum ohne weitere Verzögerung die Entwicklung eines 4x4-Lkw voranzutreiben. Zwei Wochen später erhielt Vauxhall die Bezugsberechtigung für jegliches Material, welches erforderlich war, um neue Prototypen zu fertigen. Am 1. Februar 1940 war der erste Prototyp fertig und innerhalb von vier Wochen wurden zwei weitere Fahrzeuge fertiggestellt. Eine harte Erprobung erfolgte vor dem ersten Auftrag über 4.272 Fahrzeuge. Das Fahrzeug war der Bedford QL.<ref>Georgano WW2 MV S. 27 ff.</ref>

Mit diesem Fahrzeug war der Maßstab und der grundsätzliche Entwurf festgelegt. Alle anderen Unternehmen hatten sich daran zu orientieren.

Austin entwarf basierend auf dem Bedford QL den eigenen Typen K5.

Technische Eigenschaften und Produktion[Bearbeiten]

Der K5 verwendete den noch vor dem Krieg für die zivilen Lkw von Austin entwickelten 85-hp-Sechszylinder-Motor mit 3.995 cm³ Hubraum. Auch in den Vorkriegs-Pkw Sheerline und Princess wurde dieser Motor mit hängenden Ventilen eingesetzt. Weiters hatte der K5 einen hydraulischen Bremskraftverstärker der auf alle Räder wirkte. Die Handbremse allerdings wirkte mechanisch auf die Hinterräder Das Vierganggetriebe hatte 4 Vorwärtsgänge und 1 Rückwärtsgang. Die Tanks fassten jeweils 16 gal (72,7 dm³).<ref>Jane BMV S. 36.</ref>

Die Aufbauten waren unterschiedlich, insbesondere gab es drei Grundtypen bei der Fahrerkabine. Die geschlossene und Softtop-Variante sowie die Halbkabine. Während zu Beginn des Krieges häufig noch die geschlossenen Kabinen produziert wurden, ging man im weiteren Verlauf dazu über, knappe Rohstoffe wie Metall einzusparen, so das eher Softtop-Fahrzeuge gebaut wurden.

Der häufigste Typ für den hinteren Aufbau war die normale Pritschenversion, welche in Holz oder in Stahl ausgeführt sein konnte.

Von 1941 an wurden insgesamt 12.280 Fahrzeuge dieses Typs gefertigt, was ihn zum zweithäufigsten britischen Fahrzeug dieser Klasse machte.

Nach dem Krieg hielt die britische Armee ihre K5 noch bis Ende der 1950er-Jahre im Bestand.

Varianten[Bearbeiten]

  • Gun Portee – Wie auch der Bedford QL wurde der K5 mit offenem Führerhaus und Aufbau und einem darauf aufgesetzten, nach vorne feuerenden QF-6-Pfünder-Panzerabwehrgeschütz als „Portee“ während der Kämpfe in Nordafrika eingesetzt. Hierbei wurde oberhalb des Kühlers ein horizontales Blechschild montiert, welches die Auswirkung eines Schuss auf das Fahrzeug verringern sollte. Nach dem Ende der Kampfhandlungen in Nordafrika, wurden die Fahrzeuge zu normalen Pritschenfahrzeugen zurückgebaut.
  • Sonderaufbauten (Koffer) – Einige Fahrgestelle wurden für Fahrzeuge mit Spezialaufgaben genutzt. Häufig waren für Wireless (Funk), Office (Schreibstube), Recording (Aufnahme/Film) und Observation (Beobachtung) angepasste feste und geschlossene Aufbauten.

Literatur[Bearbeiten]

  • G.N. Georgano: World War Two Military Vehicles Transport & Halftracks. Reprint Auflage. Osprey, London 1995, ISBN 1-85532-406-7, S. 208.
  • David E. Jane: World War Two British Military Transport. Reprint Auflage. Ryton Publications, Retford,Nottinghamshire 1994, ISBN 1-898135-02-9, S. 49.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Austin K5 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Leichte Panzer

Light Tank Mk I • Light Tank Mk II • Light Tank Mk III • Light Tank Mk III • Light Tank Mk V • Light Tank Mk VI • Light Tank Mk VII Tetrarch • Light Tank Mk VIII Harry Hopkins • Vickers Mk E • M3 Stuart (US) • M5 Stuart IV (US) • M22 Locust (US) • M24 Chaffee (US)

Mittlere Panzer

Vickers Medium Mark II • Cruiser Tank Mk I • Cruiser Tank Mk II • Cruiser Tank Mk III • Cruiser Tank Mk IV • Cruiser Tank Mk V Covenanter • Cruiser Tank Mk VI Crusader • Cruiser Mk VII Cavalier • Cruiser Mk VIII Centaur/Cromwell • Cruiser Mk VIII Challenger • Cruiser Tank A34 Comet • Centurion • M3 Lee/Grant (US) • M4 Sherman (US) • Sherman Firefly

Infanterieunterstützungspanzer

Infantry Tank Mk I Matilda • Infantry Tank Mk II Matilda • Infantry Tank Mk III Valentine • Infantry Tank Mk IV Churchill • Infantry Tank (A38) Valiant (P-Typ) • Infantry Tank (A43) Black Prince (P-Typ) • Heavy Tank TOG (P-Typ) • A39 Heavy Assault Tank "Tortoise" (P-Typ)

Gepanzerte Truppentransporter

Carden-Loyd-Tankette • Bren Carrier • Scout Carrier • Universal Carrier • Loyd Carrier • Ram Kangaroo (CAN) • Terrapin Mk I • M3 (US)

Panzerspähwagen

Standard Beaverette • Rolls-Royce Armoured Car • Lanchester 6x4 Armoured Car • Humber LRC • AEC Armoured Car • Coventry Armoured Car • Daimler Dingo • Daimler Armoured Car • Guy Armoured Car • Humber Armoured Car • Marmon-Herrington Armoured Car • Morris CS9 • T18 Boarhound (US)

Panzerjäger und Jagdpanzer

AEC Mk I Deacon • Archer SP 17pdr • Achilles SP 17pdr • M10 Wolverine (US)

Panzerartillerie und Selbstfahrlafetten

Bishop SP 25pdr • Sexton SP 25pdr • Priest SP 105mm (US)

Artillerie-Zugmaschinen

AEC Matador MAT • Albion CX22S • Albion FT15N • CMP FAT • Guy Quad Ant • Morris CDSW • Morris C8 FAT • Scammell Pioneer

Lastkraftwagen

Austin K2 • Austin K5 • Bedford MW • Bedford OY • Bedford QL • CMP Class Trucks • Commer Q2 • Fordson WOT • Guy Ant • Karrier K6 • Leyland Hippo • Leyland Lynx • Leyland Retriever • Mack EH • Mack NM • Morris PU • Morris CS8 • Morris C9 • Thornycroft Nubian • Thornycroft Tartar • DUKW

Schwerlasttransporter

Diamond T Tank Transporter • M19 Tank Transporter • Mack EXBX • Scammell Pioneer Semi-Trailer

mil. PKW / Nutzfahrzeuge / Motorräder

Ford Fordor • Humber Super Snipe 1938 • Humber FWD • James ML • Matchless G3/L • Tilly • Willys MB (US) • Welbike • Royal Enfield WD/RE

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1906–1947: 7 | Big 7 | 8 | 10 | 10/4 | 12 | 12/4 | 12/6 | 12/14 | 14 | 15 | 15/20 | 15.9 | 16 | 18 | 18/24 | 20 | 25/30 | 28 | 30 | 40 | 50 | 60

1947–1994: 1100 | 1300 | 1800 | 2200 | 18-22 | 3-litre | A30 | A35 | A40 | A50 | A55 | A60 | A70 | A90 | A95 | A99 | A105 | A110 | A125 | A135 | Allegro | Ambassador | America | Apache | Atlantic | Balanza | Cambridge | de Luxe | Devon | Dorset | Freeway | Hampshire | Hereford | Kimberley | Lancer | Maestro | Maxi | Metro | Metropolitan | Mini | Mini Cooper | Mini Moke | Montego | Princess | Sheerline | Tasman | Victoria | Westminster | Windsor

Taxis: FX2 | FX3 | FX4 | TX1

Nutz- und Militärfahrzeuge: 7 Van | 10 Van/Pick-up | 12 Pickup | 16/18 Commerzial | 45 | 101 Mark | 152 | 301 | 1000/1500kg Van | A30 Van | A35 Van | A40 Van | A40 Pickup | Ant | Champ | FE | FG K100 | FJ | FV | Gipsy | Half Ton Van | J2 | J4 | 250 JU | K2 | K2/Y | K3 | K5 | K8 | K9 | Loadstar | Mini Pickup | Mini Van | S200 | S203/403/503 | S303/403/503 | S404 | Sherpa | WE

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