Maltitz (Groitzsch)
Maltitz Stadt Groitzsch
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(28)&title=Maltitz 51° 6′ N, 12° 18′ O
{{#coordinates:51,098043|12,297115|primary
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| Fläche: | 2,08 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Maltitz, Stadt Groitzsch. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 28 (2016)<ref>Landkreis Leipzig – Kleinstdörfer Dorfprofile. (PDF; 3,1 MB) Landkreis Leipzig, S. 65, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2024; abgerufen am 15. April 2024. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 13 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Oktober 1948 | |||||
| Eingemeindet nach: | Michelwitz | |||||
| Postleitzahl: | 04539 | |||||
| Vorwahl: | 034296 | |||||
Lage von Maltitz in Sachsen
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Maltitz ist ein Ortsteil der Ortschaft Auligk der Stadt Groitzsch im sächsischen Landkreis Leipzig.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 155 kB) § 16. In: Webauftritt. Stadt Groitzsch, abgerufen im März 2026.</ref> Der Ort wurde 1948 nach Michelwitz eingemeindet. Mit diesem kam er im Jahr 1973 nach Auligk und 1996 zur Stadt Groitzsch.
Geografie[Bearbeiten]
Maltitz liegt in der Leipziger Tieflandsbucht 7,5 Kilometer südlich von Groitzsch. 1,5 Kilometer südwestlich des Orts befindet sich das Dreiländereck zwischen Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, an dessen Standort sich seit 2007 ein Dreiherrenstein befand, welcher allerdings im März 2024 von unbekannten Personen zerstört wurde. Auf dem Gelände des Dreiländerecks befindet sich das ehemalige Glaswerk Maltitz, wovon Maltitz standortbedingt der Namensgeber ist. Nordöstlich von Maltitz befindet sich der Groitzscher See, der im Restloch des stillgelegten Tagebaus Groitzscher Dreieck entstand.
Nachbarorte sind die ebenfalls zum sächsischen Groitzsch gehörigen Ortsteile Michelwitz im Norden und Hemmendorf im Osten, das zur thüringischen Stadt Lucka gehörige Prößdorf im Südosten und das zur Gemeinde Elsteraue in Sachsen-Anhalt gehörige Langendorf im Westen.
Geschichte[Bearbeiten]
Maltitz wurde im Jahr 1140 erstmals als „Machtic“, um 1441/42 als „Malticz“ erwähnt. Von der Ortsform ist Maltitz ein slawischer Rundling. Der Ort lag zu dieser Zeit im Gebiet der Grafschaft Groitzsch (castrum Groitzsch), die 1460 mit dem Geleitsamt Pegau zum Amt Pegau vereinigt wurde. Seitdem lag Maltitz bis 1856 im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Pegau.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 62 f.</ref> Ab 1856 gehörte der Ort zum Gerichtsamt Pegau und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Borna.<ref>Die Amtshauptmannschaft Borna im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2023; abgerufen am 18. Juli 2025.</ref>
Am 1. Oktober 1948 erfolgte die Eingemeindung nach Michelwitz,<ref>Maltitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> mit dem der Ort 1952 zum Kreis Borna im Bezirk Leipzig kam. Michelwitz mit seinen drei Ortsteilen wiederum wurde am 1. Juli 1973 nach Auligk eingemeindet.<ref>Michelwitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Als Ortsteil von Auligk wurde Maltitz im Jahr 1990 dem sächsischen Landkreis Borna und 1994 dem Landkreis Leipziger Land zugeordnet. Durch die am 1. Januar 1996 erfolgte Eingemeindung von Auligk nach Groitzsch<ref>Auligk im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> wurde Maltitz ein Ortsteil der Stadt Groitzsch.
Weblinks[Bearbeiten]
- Maltitz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Stadtgebiet & Ortsteile. In: Webauftritt der Stadt Groitzsch.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
• Großpriesligk 4 • Wischstauden 1 • Großwischstauden • Kleinwischstauden 1 3
Audigast 6 • Kobschütz • Schnaudertrebnitz 4 5
Auligk 4 • Hemmendorf 4 11 • Langenhain • Oellschütz 4 12 13 • Cöllnitz 4 15 • Nöthnitz 4 7 8
Berndorf 4 • Gatzen • Kleinprießligk • Löbnitz-Bennewitz (1895 vereinigt) • Saasdorf 4 6 • Methewitz • Michelwitz 4 7 • Kleinhermsdorf • Nehmitz 4 10 • Hohendorf 4 12
Großstolpen 4 • Obertitz 4 16 17
Käferhain • Zschagast • Schleenhain • Leipen • Droßdorf 18 • Pödelwitz • Droßkau 4 16 • Altengroitzsch • Brösen 18 • Maltitz • Pautzsch 4 7 9 • Kleinstolpen 4 14
1 1974~.. –1996 zu Berndorf 2 seit 1948 3 1948–1966 zu Droßkau 4 seit 1935 5 1933–1948 zu Wischstauden vereinigt
6 1948–1996 zu Auligk 7 1973–1996 zu Auligk 8 1948–1973 zu Michelwitz
9 1934~.. 10 Wüstung, durch Bergbau devastiert 11 1957~.. 12 1948–1974 zu Hohendorf 13 1948~.. 14 seit 1996 15 1948–1996 zu Audigast 16 1948–1973 zu Methewitz 17 1966~.. –1996 zu Großstolpen
18 1935~..
