Oellschütz
Oellschütz Stadt Groitzsch
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(25)&title=Oellsch%C3%BCtz 51° 7′ N, 12° 20′ O
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| Fläche: | 1,54 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Oellschütz, Stadt Groitzsch. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 25 (2016)<ref>Landkreis Leipzig – Kleinstdörfer Dorfprofile. (PDF; 3,1 MB) Landkreis Leipzig, S. 75, abgerufen am 15. April 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 16 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1948 | |||||
| Eingemeindet nach: | Hohendorf | |||||
| Postleitzahl: | 04539 | |||||
| Vorwahl: | 034492 | |||||
Lage von Oellschütz in Sachsen
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Oellschütz ist ein Ortsteil der Ortschaft Berndorf der Stadt Groitzsch im sächsischen Landkreis Leipzig.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 155 kB) § 16. In: Webauftritt. Stadt Groitzsch, abgerufen im März 2026.</ref> Der Ort wurde 1948 nach Michelwitz eingemeindet. Der Ort wurde 1948 nach Hohendorf und mit diesem 1974 nach Berndorf und 1996 in die Stadt Groitzsch eingemeindet.
Geografie[Bearbeiten]
Oellschütz befindet sich in der Leipziger Tieflandsbucht, sechs Kilometer südöstlich von Groitzsch. Der Ort liegt am Ostufer der Schnauder inmitten des Landschaftsschutzgebietes Schnauderaue. Oellschütz befindet sich im Mitteldeutschen Braunkohlerevier zwischen den zum Tagebau Vereinigtes Schleenhain gehörigen Abbaufeldern Schleenhain im Osten und Groitzscher Dreieck im Westen. Im Südwesten liegt der Groitzscher See.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Rundweiler Oellschütz wurde 1312 als „Olsicz“ erwähnt. Der Ort lag bis 1856 wie der Nachbarort Langenhain im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Pegau.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 62 f.</ref> Die Gerichtsbarkeit über Oellschütz lag um 1551 beim Rittergut Löbnitz und 1606 bzw. 1764 beim Rittergut Mausitz. Ab 1856 gehörte der Ort zum Gerichtsamt Pegau und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Borna.<ref>Die Amtshauptmannschaft Borna im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2023; abgerufen am 18. Juli 2025.</ref>
Am 1. Januar 1948 erfolgte die Eingemeindung nach Hohendorf.<ref>Oellschütz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Mit dem Ort kam Oellschütz im Jahr 1952 zum Kreis Borna im Bezirk Leipzig und am 1. Januar 1974 zu Berndorf.<ref>Hohendorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Die Lage von Oellschütz im Mitteldeutschen Braunkohlerevier wirkte sich in Zeiten der DDR negativ auf den Ort aus. Während der Tagebau Schleenhain (1949–1991) im Osten des Orts vorbei zog, lag der westliche Nachbarort Langenhain im geplanten Abbaugebiet des 1974 aufgeschlossenen Tagebaus Groitzscher Dreieck. Durch die mit der Deutschen Wiedervereinigung 1989/90 einhergehende wirtschaftliche Veränderung blieb der Nachbarort durch die vorzeitige schnelle Stilllegung des Tagebaus Groitzscher Dreieck zum 20. Dezember 1991 von der Abbaggerung verschont.
Als Ortsteil von Berndorf kam Oellschütz im Jahr 1990 zum sächsischen Landkreis Borna und 1994 zum Landkreis Leipziger Land. Durch die am 1. Januar 1996 erfolgte Eingemeindung von Berndorf nach Groitzsch<ref>Berndorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> wurde Oellschütz ein Ortsteil der Stadt Groitzsch.
Das Gebiet westlich des Nachbarorts Langenhain soll ab 2030 als „Abbaufeld Groitzscher Dreieck“ des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain wieder aufgefahren werden.
Verkehr[Bearbeiten]
Oellschütz ist mit der Kreisstraße 7951 mit den Städten Groitzsch und der bereits in Thüringen liegenden Stadt Lucka verbunden. Diese Kreisstraße bildet einen Straßenkorridor in Nord-Süd-Richtung in der Schnauderaue zwischen den ehemaligen Tagebauen Schleenhain und Groitzscher Dreieck. Im Norden mündet sie bei Großstolpen in die Bundesstraße 176 ein, welche wiederum ein Ost-West-Korridor durch den Tagebau Vereinigtes Schleenhain ist.
Weblinks[Bearbeiten]
- Oellschütz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Stadtgebiet & Ortsteile. In: Webauftritt der Stadt Groitzsch.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
• Großpriesligk 4 • Wischstauden 1 • Großwischstauden • Kleinwischstauden 1 3
Audigast 6 • Kobschütz • Schnaudertrebnitz 4 5
Auligk 4 • Hemmendorf 4 11 • Langenhain • Oellschütz 4 12 13 • Cöllnitz 4 15 • Nöthnitz 4 7 8
Berndorf 4 • Gatzen • Kleinprießligk • Löbnitz-Bennewitz (1895 vereinigt) • Saasdorf 4 6 • Methewitz • Michelwitz 4 7 • Kleinhermsdorf • Nehmitz 4 10 • Hohendorf 4 12
Großstolpen 4 • Obertitz 4 16 17
Käferhain • Zschagast • Schleenhain • Leipen • Droßdorf 18 • Pödelwitz • Droßkau 4 16 • Altengroitzsch • Brösen 18 • Maltitz • Pautzsch 4 7 9 • Kleinstolpen 4 14
1 1974~.. –1996 zu Berndorf 2 seit 1948 3 1948–1966 zu Droßkau 4 seit 1935 5 1933–1948 zu Wischstauden vereinigt
6 1948–1996 zu Auligk 7 1973–1996 zu Auligk 8 1948–1973 zu Michelwitz
9 1934~.. 10 Wüstung, durch Bergbau devastiert 11 1957~.. 12 1948–1974 zu Hohendorf 13 1948~.. 14 seit 1996 15 1948–1996 zu Audigast 16 1948–1973 zu Methewitz 17 1966~.. –1996 zu Großstolpen
18 1935~..
