Methewitz
Methewitz Stadt Groitzsch
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(34)&title=Methewitz 51° 7′ N, 12° 17′ O
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| Fläche: | 2,02 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Methewitz, Stadt Groitzsch. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 34 (2016)<ref>Landkreis Leipzig – Kleinstdörfer Dorfprofile. (PDF; 3,1 MB) Landkreis Leipzig, S. 67, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2024; abgerufen am 15. April 2024. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 17 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1973 | |||||
| Eingemeindet nach: | Auligk | |||||
| Postleitzahl: | 04539 | |||||
| Vorwahl: | 034296 | |||||
Lage von Methewitz in Sachsen
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Methewitz ist ein Ortsteil der Ortschaft Auligk der Stadt Groitzsch im sächsischen Landkreis Leipzig.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 155 kB) § 16. In: Webauftritt. Stadt Groitzsch, abgerufen im März 2026.</ref> Der Ort wurde 1973 nach Auligk eingemeindet und kam mit diesem im Jahr 1996 zur Stadt Groitzsch.
Geografie[Bearbeiten]
Methewitz liegt in der Leipziger Tieflandsbucht fünf Kilometer südlich von Groitzsch. Im Osten befindet sich der Groitzscher See, der im stillgelegten Südteil des Tagebaus Groitzscher Dreieck entstand. Im nördlichen Teil soll die Braunkohleförderung als Teil des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain ab 2030 wieder aufgenommen werden. Nachbarorte sind die ebenfalls zum sächsischen Groitzsch gehörigen Ortsteile Nöthnitz im Norden und Michelwitz im Süden.
Geschichte[Bearbeiten]
Methewitz wurde im Jahr 1484 als „Metewicz“ erwähnt. Der Ortsname ist slawischen Ursprungs, der Wortstamm „Meta“/„Metati“ hat die Bedeutung „Werfer“. Methewitz lag bis 1856 im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Pegau.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 62 f.</ref> Die Gerichtsbarkeit über Methewitz lag beim Rittergut Löbnitz, kirchlich ist der Ort bis heute nach Michelwitz eingepfarrt. Ab 1856 gehörte der Ort zum Gerichtsamt Pegau und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Borna.<ref>Die Amtshauptmannschaft Borna im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2023; abgerufen am 18. Juli 2025.</ref>
Seit 1879 hatte Methewitz im östlichen Nachbarort Käferhain Anschluss an die 1874 eröffnete Bahnstrecke Gaschwitz–Meuselwitz. Am 1. Oktober 1948 erfolgte die Eingemeindung der Nachbarorte Nöthnitz und Käferhain nach Methewitz. 1952 kam die Gemeinde Methewitz mit ihren zwei Ortsteilen zum Kreis Borna im Bezirk Leipzig. Die Eingemeindung von Methewitz nach Auligk erfolgte am 1. Juli 1973.<ref>Methewitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Der östlich von Methewitz gelegene Ortsteil Käferhain musste 1985/86 dem Tagebau Groitzscher Dreieck (1974–1991) weichen. Die Bahnstrecke Gaschwitz–Meuselwitz war auf dem Abschnitt Groitzsch–Lucka (Kr Altenburg) bereits im Jahr 1976 eingestellt worden.
Als Ortsteil von Auligk wurde Methewitz im Jahr 1990 dem sächsischen Landkreis Borna und 1994 dem Landkreis Leipziger Land zugeordnet. Durch die am 1. Januar 1996 erfolgte Eingemeindung von Auligk nach Groitzsch<ref>Auligk im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> wurde Methewitz ein Ortsteil der Stadt Groitzsch.
Eingemeindungen[Bearbeiten]
| Ehemalige Gemeinde | Datum | Anmerkung |
|---|---|---|
| Käferhain | 1. Oktober 1948 | Eingemeindung nach Methewitz, 1985–1986 durch Braunkohlentagebau Groitzscher Dreieck beseitigt |
| Methewitz | 1. Juli 1973 | Eingemeindung nach Auligk, mit diesem am 1. Januar 1996 zu Groitzsch |
| Nöthnitz | 1. Oktober 1948 | Eingemeindung nach Methewitz |
Weblinks[Bearbeiten]
- Methewitz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Stadtgebiet & Ortsteile. In: Webauftritt der Stadt Groitzsch.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
• Großpriesligk 4 • Wischstauden 1 • Großwischstauden • Kleinwischstauden 1 3
Audigast 6 • Kobschütz • Schnaudertrebnitz 4 5
Auligk 4 • Hemmendorf 4 11 • Langenhain • Oellschütz 4 12 13 • Cöllnitz 4 15 • Nöthnitz 4 7 8
Berndorf 4 • Gatzen • Kleinprießligk • Löbnitz-Bennewitz (1895 vereinigt) • Saasdorf 4 6 • Methewitz • Michelwitz 4 7 • Kleinhermsdorf • Nehmitz 4 10 • Hohendorf 4 12
Großstolpen 4 • Obertitz 4 16 17
Käferhain • Zschagast • Schleenhain • Leipen • Droßdorf 18 • Pödelwitz • Droßkau 4 16 • Altengroitzsch • Brösen 18 • Maltitz • Pautzsch 4 7 9 • Kleinstolpen 4 14
1 1974~.. –1996 zu Berndorf 2 seit 1948 3 1948–1966 zu Droßkau 4 seit 1935 5 1933–1948 zu Wischstauden vereinigt
6 1948–1996 zu Auligk 7 1973–1996 zu Auligk 8 1948–1973 zu Michelwitz
9 1934~.. 10 Wüstung, durch Bergbau devastiert 11 1957~.. 12 1948–1974 zu Hohendorf 13 1948~.. 14 seit 1996 15 1948–1996 zu Audigast 16 1948–1973 zu Methewitz 17 1966~.. –1996 zu Großstolpen
18 1935~..
