Obertitz
Obertitz Stadt Groitzsch
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(46)&title=Obertitz 51° 8′ N, 12° 19′ O
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| Fläche: | 2 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Obertitz, Stadt Groitzsch. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 46 (2016)<ref>Landkreis Leipzig – Kleinstdörfer Dorfprofile. (PDF; 3,1 MB) Landkreis Leipzig, S. 73, abgerufen am 15. April 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 23 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Oktober 1948 | |||||
| Eingemeindet nach: | Droßkau | |||||
| Postleitzahl: | 04539 | |||||
| Vorwahl: | 034296 | |||||
Lage von Obertitz in Sachsen
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Obertitz ist ein Ortsteil der Ortschaft Großstolpen der Stadt Groitzsch im sächsischen Landkreis Leipzig.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 155 kB) § 16. In: Webauftritt. Stadt Groitzsch, abgerufen im März 2026.</ref> Der Ort wurde 1948 nach Droßkau eingemeindet und 1966 mit diesem nach Großstolpen. Großstolpen mit seinen Ortsteilen kam wiederum im Jahr 1996 zur Stadt Groitzsch.
Geografie[Bearbeiten]
Obertitz liegt in der Leipziger Tieflandsbucht südöstlich von Groitzsch. Nördlich des Orts verläuft die Bundesstraße 176, im Osten liegt die Aue der Schnauder. Das Gebiet südlich von Obertitz wurde zwischen 1974 und 1991 durch den zum Mitteldeutschen Braunkohlerevier gehörigen Tagebau Groitzscher Dreieck zerstört. In dem Restloch entstand der Groitzscher See.
Geschichte[Bearbeiten]
Das Sackgassendorf Obertitz wurde 1548 erstmals urkundlich erwähnt und besteht aus mehreren typisch ländlichen Drei-Seiten-Höfen mit Fachwerkwänden. Der Ort, dessen Name slawischen Ursprungs ist, lag um 1378 im Gebiet der Grafschaft Groitzsch, die 1460 mit dem Geleitsamt Pegau zum Amt Pegau vereinigt wurde. Seitdem lag Obertitz bis 1856 im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Pegau.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 62 f.</ref> Die Gerichtsbarkeit über den Ort lag um 1551 anteilig beim Kloster Pegau und beim Rittergut Löbnitz, um 1606 und 1764 beim Rittergut Mausitz. Ab 1856 gehörte der Ort zum Gerichtsamt Pegau und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Borna.<ref>Die Amtshauptmannschaft Borna im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2023; abgerufen am 18. Juli 2025.</ref>
Am 1. Oktober 1948 wurde Obertitz nach Droßkau eingemeindet,<ref>Obertitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> mit dem der Ort im Jahr 1952 dem Kreis Borna im Bezirk Leipzig zugeordnet wurde. Die Gemeinde Droßkau mit ihren zwei Ortsteilen wurde am 1. April 1966 nach Großstolpen eingemeindet.<ref>Großstolpen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Die Gemeinde Großstolpen gehörte seit 1990 zum sächsischen Landkreis Borna, der 1994 im Landkreis Leipziger Land aufging. Durch die am 1. Januar 1996 erfolgte Eingemeindung von Großstolpen nach Groitzsch<ref>Obertitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> wurde Obertitz ein Ortsteil der Stadt Groitzsch.
Zwischen 1974 und 1991 zerstörte der Tagebau Groitzscher Dreieck den Bereich südlich von Obertitz. Danach entstand aus dem Restloch der Groitzscher See. Das nördlich des Sees verbliebene Abbaufeld sollte ab 2030 als „Abbaufeld Groitzscher Dreieck“ des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain wieder aufgefahren werden.<ref>Pressemitteilung der LMBV vom 4. November 2008, abgerufen am 27. Juli 2016</ref> Dabei wurde die Ortslage Obertitz als „Vorbehaltsgebiet“ ausgewiesen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Presseinformationen der MIBRAG, abgerufen am 27. Juli 2016 ( vom 27. Juli 2016 im Internet Archive)</ref> Im Januar 2021 erklärte die MIBRAG, das „Abbaufeld Groitzscher Dreieck“ und die Ortslage Obertitz nicht mehr in Anspruch nehmen zu wollen.<ref>Pödelwitz bleibt! MIBRAG verzichtet auf Inanspruchnahme der Abbaugebiete Pödelwitz und Groitzscher Dreieck. Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, 11. Januar 2021, abgerufen am 4. Februar 2021.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Obertitz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Stadtgebiet & Ortsteile. In: Webauftritt der Stadt Groitzsch.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
• Großpriesligk 4 • Wischstauden 1 • Großwischstauden • Kleinwischstauden 1 3
Audigast 6 • Kobschütz • Schnaudertrebnitz 4 5
Auligk 4 • Hemmendorf 4 11 • Langenhain • Oellschütz 4 12 13 • Cöllnitz 4 15 • Nöthnitz 4 7 8
Berndorf 4 • Gatzen • Kleinprießligk • Löbnitz-Bennewitz (1895 vereinigt) • Saasdorf 4 6 • Methewitz • Michelwitz 4 7 • Kleinhermsdorf • Nehmitz 4 10 • Hohendorf 4 12
Großstolpen 4 • Obertitz 4 16 17
Käferhain • Zschagast • Schleenhain • Leipen • Droßdorf 18 • Pödelwitz • Droßkau 4 16 • Altengroitzsch • Brösen 18 • Maltitz • Pautzsch 4 7 9 • Kleinstolpen 4 14
1 1974~.. –1996 zu Berndorf 2 seit 1948 3 1948–1966 zu Droßkau 4 seit 1935 5 1933–1948 zu Wischstauden vereinigt
6 1948–1996 zu Auligk 7 1973–1996 zu Auligk 8 1948–1973 zu Michelwitz
9 1934~.. 10 Wüstung, durch Bergbau devastiert 11 1957~.. 12 1948–1974 zu Hohendorf 13 1948~.. 14 seit 1996 15 1948–1996 zu Audigast 16 1948–1973 zu Methewitz 17 1966~.. –1996 zu Großstolpen
18 1935~..