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Nöthnitz (Groitzsch)

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Nöthnitz
Stadt Groitzsch
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(64)&title=N%C3%B6thnitz 51° 8′ N, 12° 17′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(64) 51° 7′ 42″ N, 12° 17′ 7″ O
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Höhe: 157 m
Fläche: 1,5 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Nöthnitz, Stadt Groitzsch. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref>
Einwohner: 64 (2016)<ref>Landkreis Leipzig – Kleinstdörfer Dorfprofile. (PDF; 3,1 MB) Landkreis Leipzig, S. 71, abgerufen am 15. April 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Oktober 1948
Eingemeindet nach: Methewitz
Postleitzahl: 04539
Vorwahl: 034296
Nöthnitz (Sachsen)
Nöthnitz (Sachsen)
Lage von Nöthnitz in Sachsen

Nöthnitz ist ein Ortsteil der Ortschaft Auligk der Stadt Groitzsch im sächsischen Landkreis Leipzig.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 155 kB) § 16. In: Webauftritt. Stadt Groitzsch, abgerufen im März 2026.</ref> Der Ort wurde 1948 nach Methewitz eingemeindet. Mit diesem kam er im Jahr 1973 nach Auligk und 1996 zur Stadt Groitzsch.

Geografie[Bearbeiten]

Nöthnitz liegt in der Leipziger Tieflandsbucht 3,5 Kilometer südlich von Groitzsch. Östlich des Orts liegt das „Abbaufeld Groitzscher Dreieck“, das als Teil des Tagebaus Vereinigtes Schleenhain ab 2030 der Braunkohleförderung dienen soll. Nöthnitz liegt im Zentrum des durch Eingemeindung weit ausgedehnten Stadtgebiets von Groitzsch. Direkter Nachbarort ist das zwei Kilometer südlich gelegene Methewitz.

Geschichte[Bearbeiten]

Nöthnitz wurde im Jahr 1349 urkundlich als „Nutenicz“ erwähnt. Der Ortsname ist slawischen Ursprungs. Der Ort gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Pegau.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 62 f.</ref> Die Grundherrschaft über Nöthnitz lag beim Rittergut Löbnitz, dessen Grundbesitz auch als „Löbnitzer Pflege“ bezeichnet wurde. Nöthnitz war ein Vorwerk des Ritterguts Löbnitz. Ab 1856 gehörte der Ort zum Gerichtsamt Pegau und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Borna.<ref>Die Amtshauptmannschaft Borna im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2023; abgerufen am 18. Juli 2025.</ref>

Am 1. Oktober 1948 erfolgte die Eingemeindung nach Methewitz,<ref>Nöthnitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> mit dem der Ort 1952 zum Kreis Borna im Bezirk Leipzig kam. Methewitz mit seinen zwei Ortsteilen wiederum wurde am 1. Juli 1973 nach Auligk eingemeindet.<ref>Methewitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Als Ortsteil von Auligk wurde Nöthnitz im Jahr 1990 dem sächsischen Landkreis Borna und 1994 dem Landkreis Leipziger Land zugeordnet. Durch die am 1. Januar 1996 erfolgte Eingemeindung von Auligk nach Groitzsch<ref>Auligk im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> wurde Nöthnitz ein Ortsteil der Stadt Groitzsch.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

• Großpriesligk 4 • Wischstauden 1 • Großwischstauden • Kleinwischstauden 1 3

Audigast 6 • Kobschütz • Schnaudertrebnitz 4 5

Auligk 4 • Hemmendorf 4 11 • Langenhain • Oellschütz 4 12 13 • Cöllnitz 4 15 • Nöthnitz 4 7 8

Berndorf 4 • Gatzen • Kleinprießligk • Löbnitz-Bennewitz (1895 vereinigt) • Saasdorf 4 6 • Methewitz • Michelwitz 4 7 • Kleinhermsdorf • Nehmitz 4 10 • Hohendorf 4 12

Großstolpen 4 • Obertitz 4 16 17

Käferhain • Zschagast • Schleenhain • Leipen • Droßdorf 18 • Pödelwitz • Droßkau 4 16 • Altengroitzsch • Brösen 18 • Maltitz • Pautzsch 4 7 9 • Kleinstolpen 4 14

1 1974~.. –1996 zu Berndorf   2 seit 1948   3 1948–1966 zu Droßkau   4 seit 1935   5 1933–1948 zu Wischstauden vereinigt

6 1948–1996 zu Auligk   7 1973–1996 zu Auligk   8 1948–1973 zu Michelwitz

9 1934~..   10 Wüstung, durch Bergbau devastiert   11 1957~..   12 1948–1974 zu Hohendorf   13 1948~..   14 seit 1996   15 1948–1996 zu Audigast   16 1948–1973 zu Methewitz   17 1966~.. –1996 zu Großstolpen

18 1935~..

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