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Air Cargo Germany

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Air Cargo Germany
Logo der Air Cargo Germany
Boeing 747-400F der Air Cargo Germany
IATA-Code: 6U<ref name="Our Fleet">Webseite von ACG: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Our Fleet (Memento vom 25. September 2010 im Internet Archive)</ref>
ICAO-Code: ACX
Rufzeichen: LOADMASTER
Gründung: 2008
Betrieb eingestellt: 2013
Sitz: Frankfurt-Hahn, Deutschland Deutschland
Drehkreuz: * Frankfurt
Heimatflughafen: Frankfurt-Hahn<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.ACG Air Cargo Germany Gets Off The Blocks (Memento vom 20. April 2013 im Internet Archive)</ref>
Unternehmensform: GmbH
Leitung: Michael Schaecher, Thomas Homering
Mitarbeiterzahl: zuletzt ca. 120<ref name="Kredit">airliners.de – Drohender Kreditausfall durch Air Cargo Germany immer größer, 13. Mai 2013</ref>
Flottenstärke: 4
Ziele: International
Website: acg.aero
Air Cargo Germany hat den Betrieb 2013 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

ACG Air Cargo Germany GmbH, kurz ACG, war eine deutsche Frachtfluggesellschaft mit Sitz und Basis auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Fluggesellschaft wurde im Juni 2008 von Michael Bock als Mehrheitsgesellschafter gegründet. Michael Bock war vorher mehr als 20 Jahre bei LTU als Nomitated Postholder beschäftigt. Die ACG Air Cargo Germany erhielt am 14. Juli 2009 ihr Air Operator Certificate, die die ACG Air Cargo Germany berechtigt, Fracht und Post im gewerblichen Verkehr zu transportieren. Mit in die Geschäftsleitung wurde der frühere LTU-Manager Thomas Homering aufgenommen. Nach dem Ausscheiden von Michael Bock wurde noch Michael Schaecher, der verschiedene Führungspositionen bei DHL Global Forwarding und Panalpina verantwortete, in die Geschäftsleitung aufgenommen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Michael Schaecher new CEO of ACG Air Cargo Germany GmbH (Memento vom 19. April 2013 im Internet Archive)</ref> Anteilseigner waren bis zum Ausscheiden von Michael Bock zu 51 % die ACG Beteiligungsgesellschaft mbH und zu 49 % die Volga Dnepr Logistics B.V.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Air Cargo Germany increases fleet (Memento vom 20. April 2013 im Internet Archive)</ref>

Im September 2009 erhielt ACG die Genehmigung für Linienflüge nach Hongkong und Shanghai.<ref>airliners.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Air Cargo Germany nimmt Linienflüge auf (Memento vom 28. September 2009 im Internet Archive) 24. September 2009</ref> Am 1. Oktober 2009 startete der erste Linienflug nach Dubai und Beirut.<ref>airliners.de: Air Cargo Germany announces second rotation. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 9. Juli 2012; abgerufen am 22. September 2009.</ref>

Seit Ende März 2012 war die Fluggesellschaft zu 49 % im Besitz der Volga-Dnepr Group. In diesem Zusammenhang sollte die Basis am Heimatflughafen Frankfurt-Hahn um weitere Flugzeuge aufgestockt werden.<ref>aero.de: aero.de – Luftfahrt-Nachrichten und -Community 9. Mai 2012</ref> In den ersten Monaten des Jahres 2013, Januar bis März, entfiel rund ein Fünftel des Frachtaufkommens am Flughafen Frankfurt-Hahn auf die ACG.<ref name="Kredit" />

Am 19. April 2013 wurde die Einstellung des Flugbetriebes bekannt gegeben, die Betriebslizenz der Gesellschaft ruhte seither.<ref>aero.de – Air Cargo Germany setzt Flugbetrieb aus 19. April 2013</ref> In der Folge wurde am 1. Juli 2013 das Insolvenzverfahren eröffnet.<ref>Justizportal – Insolvenzbekanntmachungen</ref> Im Rahmen des Insolvenzverfahrens wurde bekannt, dass ACG während seines Flugbetriebs einen Kredit über 5 Millionen Euro bei der Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt-Hahn (aus Schulden stammend) und 2009 beim Land Rheinland-Pfalz, über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz, in Anspruch genommen hat. Diese Kredite hatten die Kreditgeber teilweise schon abgeschrieben.<ref name="Kredit" /> Die Kredite wurden aber aus der Insolvenzmasse vollständig an das Land Rheinland-Pfalz zurückgeführt. Um den Flugbetrieb wieder aufzunehmen, gingen potenzielle Investoren von einem Kapitalbedarf in Höhe von 30 bis 50 Millionen Euro aus.<ref name="Invest">airliners.de – Machtkampf um die Wiederauferstehung von Air Cargo Germany. 10. Juli 2013</ref> Anfang September 2013 wurde bekannt, dass die Verhandlungen mit neuen Investoren gescheitert seien. In der Folge wurden alle Mitarbeiter entlassen und die geleasten Flugzeuge zurückgegeben.<ref>aero.de – Insolvente ACG entlässt alle Mitarbeiter 4. September 2013</ref>

Leistungen[Bearbeiten]

ACG Air Cargo Germany bediente insbesondere Langstrecken, sowohl im Charter- als auch im Liniendienst. Sie übernahm bis zur Einstellung des Flugbetriebs am 19. April 2013 den Transport von Gefahrgütern, von schweren und übergroßen Frachtstücken, von verderblichen Gütern und den Transport lebender Tiere. Alle Transporte wurden gemäß der internationalen Bestimmungen der ICAO durchgeführt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Charter Services (Memento vom 17. April 2013 im Internet Archive)</ref>

Flotte[Bearbeiten]

Mit Stand August 2013 bestand die Flotte der ACG Air Cargo Germany aus vier Frachtflugzeugen<ref name="Our Fleet" />:

Zwei der Maschinen stammten aus der Flotte der China Airlines. Die Konvertierungen der ehemaligen Passagiermaschinen fanden auf dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv durch die Firma Israel Aerospace Industries statt. Die erste Maschine mit dem Luftfahrzeugkennzeichen D-ACGA wurde am 12. Februar 2009 übernommen und landete am 25. Februar 2009 auf dem Heimatflughafen Frankfurt-Hahn. Die zweite Maschine (D-ACGB) kam am 14. Juli 2009 am Flughafen Schiphol bei Amsterdam an, um in den Farben der ACG lackiert zu werden, und wurde am 24. Juli 2009 nach Frankfurt-Hahn überführt. Die dritte Maschine, eine geleaste Boeing 747-400SF aus dem Bestand der niederländischen Martinair, wurde am 12. Mai 2010 in Frankfurt-Hahn übernommen und durch das Luftfahrt-Bundesamt mit dem Luftfahrzeugkennzeichen D-ACGC zugelassen.<ref>Flug Revue: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Air Cargo Germany übernimmt dritten Fracht-Jumbo (Memento vom 30. Juli 2012 im Webarchiv archive.today) 14. Mai 2010</ref> Am 11. September 2010 hatte ACG noch einen vierten Frachter (D-ACGD) vom Typ 747-400SF übernommen, ebenfalls aus den Beständen der Martinair.<ref>airliners.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Vierte Boeing 747 für Air Cargo Germany – airliners.de (Memento vom 16. September 2010 im Internet Archive) 21. Juni 2010</ref> Im Rahmen der Insolvenz wurden beide Martinair-Flugzeuge wieder retourniert.<ref name="Invest" />

Zwischenfälle[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Air Cargo Germany – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Die Seite Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css hat keinen Inhalt.Vorlage:Klappleiste/Anfang

Passagiere
Fracht

Aerologic • European Air Transport Leipzig • Lufthansa Cargo

Ehemalige

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