MTM Aviation
| mtm-Aviation-Luftfahrtunternehmen Gesellschaft mit beschränkter Haftung | |
|---|---|
| Dornier 328-100 der MTM Aviation rund ein Jahr nach der Übernahme durch die Bonair | |
| IATA-Code: | – |
| ICAO-Code: | MTM<ref name="JP"></ref> |
| Rufzeichen: | AVITRANS |
| Gründung: | 1980 |
| Betrieb eingestellt: | 2002 |
| Sitz: | München, |
| Heimatflughafen: | Flughafen München |
| Unternehmensform: | GmbH |
| Leitung: | Heinz Bader<ref>Tilmann Reuss (Hrsg.): Jahrbuch der Luft- und Raumfahrt. Südwestdeutsche Verlagsanstalt, Mannheim 2001, ISBN 3-87804-326-0, S. 396.</ref> |
| Mitarbeiterzahl: | 50 (2001) |
| Flottenstärke: | 5 |
| Ziele: | national und international |
| mtm-Aviation-Luftfahrtunternehmen Gesellschaft mit beschränkter Haftung hat den Betrieb 2002 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes. | |
Die MTM Aviation war eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in München.
Geschichte und Flugziele[Bearbeiten]
Die MTM Aviation wurde 1980 gegründet und betätigte sich seit ihrem Bestehen im nationalen und internationalen Passagier- und Geschäftsflugzeugcharter.<ref>MTM Aviation. In: World History. 26. August 2015, abgerufen am 23. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Am 17. März 1990 landete mit einem Learjet der MTM Aviation erstmals seit Kriegsende wieder ein westdeutsches Flugzeug in West-Berlin. Die Maschine war von der Deutschen Rettungsflugwacht für einen Organtransport gechartert und durch die Alliierte Luftsicherheitszentrale mit einer Ausnahmegenehmigung versehen worden, nachdem der in Tempelhof stationierte, eigentlich für diesen Zweck vorgesehene US-amerikanische Learjet, nicht zur Verfügung stand.<ref></ref>
1991 bestellte die MTM Aviation sodann zwei Canadair Regional Jet 100ER,<ref></ref> die sie wenig später um Head-up-Displays nachrüsten ließ.<ref></ref> Hieran schlossen sich Aufträge für eine Dornier 328-100 und eine Absichtserklärung zum Kauf einer Dornier 328-300 im Jahre 1998 an. Nichtsdestoweniger übernahm man anstelle des letztgenannten Flugzeugs später eine zweite 328-100.<ref></ref>
Abseits des operativen Flugbetriebs führte die Gesellschaft am Münchner General-Aviation-Terminal bei Bedarf auch die VIP-Passagier- und Flugzeugabfertigung durch.<ref>mtm handling. In: mtm-business-charter.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Mai 2000; abgerufen am 23. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Des Weiteren stellte man sowohl für die eigenen Passagiere als auch auf Mietbasis eine Lounge in den Räumlichkeiten des Terminals bereit.<ref>mtm VIP lounge. In: mtm-business-charter.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Februar 2002; abgerufen am 23. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Zuge der Nachwirkungen des 11. Septembers 2001 verzeichnete die MTM Aviation einen kurzfristigen Buchungsanstieg,<ref>Peter-Paul Weiler: Private Fluggesellschaften sind nach den Anschlägen im Aufwind. In: Die Welt. WeltN24 GmbH, 26. September 2001, abgerufen am 23. Juli 2017.</ref> wenngleich das Unternehmen zum 1. Juni 2002 von der bis dato am Flughafen Köln/Bonn ansässigen Bonair übernommen wurde;<ref></ref> letztere musste ihren Flugbetrieb rund zwei Jahre später selbst einstellen.
Flotte[Bearbeiten]
Im Jahre 2001 setzte sich die Flotte der MTM Aviation aus den nachstehenden fünf Maschinen zusammen:<ref name="JP" />
| Flugzeugtyp | Anzahl | Luftfahrzeugkennzeichen ggf. Taufname |
Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Canadair Challenger 600S | 1 | D-BUSY | |
| Dornier 328-110 | 2 | D-CMTM, Bavarian Star |
von Millennium Leasing gemietet |
| D-CMUC, Munich Star | |||
| Learjet 55 | 2 | D-CATL | von MTM Flugzeugvermietung GmbH & Co. gemietet |
| D-COOL | |||
| Gesamt | 5 |
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Fragmentarisch erhaltene Webseite der MTM Aviation ( vom 28. März 2002 im Internet Archive)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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