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Alvin Harrison

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Alvin Harrison 2000.jpg

Nation Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Dominikanische Republik Dominikanische Republik
Geburtstag 20. Januar 1974
Geburtsort Orlando
Größe 188 cm
Gewicht 80 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Bestleistung 44,09 s (400 m)
Status zurückgetreten
Karriereende 2010
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Atlanta 1996 4 × 400 m
Silber Sydney 2000 400 m

Alvin Harrison (* 20. Januar 1974 in Orlando) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger.

Karriere[Bearbeiten]

Der aus Florida stammende Harrison hat, zusammen mit seinem Zwillingsbruder Calvin alle Höhen und Tiefen des Lebens schon durchlebt. Sein Tiefpunkt war wohl 1995, als er zusammen mit seinem Bruder als Obdachloser lebte.

Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta gewann er die Goldmedaille im 4-mal-400-Meter-Staffellauf zusammen mit seinen Teamkollegen LaMont Smith, Derek Mills und Anthuan Maybank, vor den Teams aus Großbritannien und Jamaika.

Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewann er die Silbermedaille im 400-Meter-Lauf, hinter seinem Landsmann Michael Johnson und vor Gregory Haughton (JAM), sowie nochmals die Goldmedaille im 400-Meter-Staffellauf, dieses Mal zusammen mit den Teamkollegen Antonio Pettigrew, Calvin Harrison und Michael Johnson, vor den Teams aus Nigeria und Jamaika. Diese Medaille wurde ihm am 2. August 2008 wegen Dopingvergehens von Antonio Pettigrew aberkannt.

Die United States Anti-Doping Agency stoppte im Oktober 2004 vorerst seine sportliche Karriere. Man hatte ihm die Einnahme diverser und zum Teil noch nicht nachweisbarer leistungssteigernder Mittel nachgewiesen. Harrison gestand die Einnahme und erhielt eine vierjährige Sperre. Ebenso wurden ihm alle Titel und Wettkampfergebnisse, die er nach dem 31. Januar 2001 errungen hatte, aberkannt.<ref>Athletes Sanctioned for a Doping Offence Committed During 2004. (PDF) IAAF, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Oktober 2012; abgerufen am 7. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach Ablauf der Sperre startete Harrison ab 2009 zwei Jahre lang für die Dominikanische Republik.<ref>Alvin Harrison sprinting for Dominican Republic. USA Today, 18. August 2009, abgerufen am 24. August 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Alvin Harrison hatte bei einer Größe von 1,88 m ein Wettkampfgewicht von 80 kg.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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1912: Vereinigte Staaten 48 USA Sheppard, Lindberg, Meredith, Reidpath
1920: Vereinigtes Konigreich GBR Griffiths, Lindsay, Ainsworth-Davis, Butler
1924: Vereinigte Staaten 48 USA Cochran, Stevenson, McDonald, Helffrich
1928: Vereinigte Staaten 48 USA Baird, Spencer, Alderman, Barbuti
1932: Vereinigte Staaten 48 USA Fuqua, Ablowich, Warner, Carr
1936: Vereinigtes Konigreich GBR Wolff, Rampling, Roberts, Brown
1948: Vereinigte Staaten 48 USA Harnden, Bourland, Cochran, Whitfield
1952: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg JAM Wint, Laing, McKenley, Rhoden
1956: Vereinigte Staaten 48 USA Jenkins, Jones, Mashburn, Courtney
1960: Vereinigte Staaten USA Yerman, Young, Davis, Davis
1964: Vereinigte Staaten USA Cassell, Larrabee, Williams, Carr
1968: Vereinigte Staaten USA Matthews, Freeman, James, Evans
1972: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN Asati, Nyamau, Ouko, Sang
1976: Vereinigte Staaten USA Frazier, Brown, Newhouse, Parks
1980: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg URS Valiulis, Linge, Tschernezki, Markin, Burakow*
1984: Vereinigte Staaten USA Nix, Armstead, Babers, McKay, Smith*, McCoy*
1988: Vereinigte Staaten USA Everett, Lewis, Robinzine, Reynolds, Valmon*, McKay*
1992: Vereinigte Staaten USA Valmon, Watts, Johnson, Lewis, Jenkins Jr.*, Hall*
1996: Vereinigte Staaten USA Harrison, Smith, Mills, Maybank, Rouser*
2000: Nigeria NGR Udo-Obong, Chukwu, Monye, Bada, Awazie*, Gadzama*
2004: Vereinigte Staaten USA Otis Harris, Derrick Brew, Jeremy Wariner, Darold Williamson, Willie*, Rock*
2008: Vereinigte Staaten USA Merritt, Taylor, Neville, Wariner, Clement*, Witherspoon*
2012: Bahamas BAH Brown, Pinder, Mathieu, Miller
2016: Vereinigte Staaten USA Hall, McQuay, Merritt, Roberts, Clemons*, Verburg*
2020: Vereinigte Staaten USA Cherry, Norman, Deadmon, Benjamin, Stewart*, Ross*, Norwood*
2024: Vereinigte Staaten USA Bailey, Norwood, Deadmon, Benjamin, Wilson*

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