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Kerron Clement

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Kerron Clement Vorlage:SportPicto

Datei:KerronClementRio2016.jpg
Kerron Clement bei den Olympischen Spielen 2016

Nation Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 31. Oktober 1985
Geburtsort Port of Spain, Trinidad und Tobago
Größe 188 cm
Gewicht 84 kg
Karriere
Disziplin Hürdenlauf
Bestleistung 47,24 m (400 m Hürden)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 4 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Gold Peking 2008 4 × 400 m
Silber Peking 2008 400 m Hürden
Gold Rio de Janeiro 2016 400 m Hürden
 Weltmeisterschaften
Gold Osaka 2007 400 m Hürden
Gold Osaka 2007 4 × 400 m
Gold Berlin 2009 400 m Hürden
Gold Berlin 2009 4 × 400 m
Bronze London 2017 400 m Hürden
letzte Änderung: 11. August 2017

Kerron Stephon Clement (* 31. Oktober 1985 in Port of Spain, Trinidad und Tobago) ist ein US-amerikanischer Hürdenläufer und Sprinter.

Sportkarriere[Bearbeiten]

Clement wanderte als Jugendlicher in die USA ein und besuchte die Highschool im texanischen La Porte. Anschließend studierte er an der Universität von Florida.

Im März 2005 stellte Clement in Fayetteville mit 44,57 s einen Hallenweltrekord im 400-Meter-Lauf auf. Er unterbot damit den alten Weltrekord vom 4. März 1995 von Michael Johnson um sechs Hundertstelsekunden.

Seit dem Jahr 2005 gehört Clement zur Weltspitze im 400-Meter-Hürdenlauf. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki gehörte er neben James Carter und Félix Sánchez mit zu den größten Favoriten auf den Titel. Er vertrödelte jedoch das Halbfinale und wurde im Finale dadurch auf die für den Hürdenlauf ungünstige Bahn 1 platziert. Da es außerdem im Finale noch stark regnete, hatte er keine Chance diesen Lauf zu gewinnen. Letztlich wurde er in 48,18 s Vierter.

Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka gewann er mit einer Zeit von 47,61 s die Goldmedaille über die 400-Meter-Hürdenstrecke vor Félix Sánchez und Marek Plawgo.

Seine erste Olympiamedaille (Silber) errang Clement bei den Olympischen Spielen in Peking 2008. Im Finale über 400 Meter Hürden musste er sich nur seinem Landsmann Angelo Taylor geschlagen geben.

Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin konnte er seinen Weltmeistereitel verteidigen. Er gewann im Finale mit einer Weltjahresbestzeit von 47,91 s vor Javier Culson in 48,09 s und Bershawn Jackson in 48,23 s. Zudem holte Clement mit der 4-mal-400-Meter-Staffel der USA eine weitere Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften in Berlin.

2015 qualifizierte er sich zum sechsten Mal in Folge für die Weltmeisterschaften in Peking. Dort verpasste er nur um eine Hundertstelsekunde das Podium und musste sich trotz einer Saisonbestleistung von 48,18 s mit dem vierten Platz zufriedengeben.

Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewann er mit seiner schnellsten Zeit seit 2007 (47,73 s) vor Boniface Mucheru Tumuti und Yasmani Copello die Goldmedaille.

Sonstiges[Bearbeiten]

Kerron Clement hat bei einer Größe von 1,88 m ein Wettkampfgewicht von 84 kg.

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten]

Privates[Bearbeiten]

Im Oktober 2019 outete sich Clement als homosexuell.<ref>Outsports.com: Olympic champion Kerron Clement comes out on National Coming Out Day, abgerufen am 11. Oktober 2019</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Kerron Clement – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1900: Vereinigte Staaten 45 Walter Tewksbury | 1904: Vereinigte Staaten 45 Harry Hillman | 1908: Vereinigte Staaten 46[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Charles Bacon | 1920: Vereinigte Staaten 48 Frank Loomis | 1924: Vereinigte Staaten 48 Morgan Taylor | 1928: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lord Burghley | 1932: Irland 1922[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Bob Tisdall | 1936: Vereinigte Staaten 48 Glenn Hardin | 1948: Vereinigte Staaten 48 Roy Cochran | 1952: Vereinigte Staaten 48 Charles Moore | 1956: Vereinigte Staaten 48 Glenn Davis | 1960: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Glenn Davis | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rex Cawley | 1968: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Hemery | 1972: Uganda John Akii-Bua | 1976: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses | 1980: Deutschland Demokratische Republik 1949 Volker Beck | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses | 1988: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Phillips | 1992: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Young | 1996: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derrick Adkins | 2000: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Angelo Taylor | 2004: Dominikanische RepublikDatei:Flag of the Dominican Republic.svg Félix Sánchez | 2008: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Angelo Taylor | 2012: Dominikanische RepublikDatei:Flag of the Dominican Republic.svg Félix Sánchez | 2016: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kerron Clement | 2020: Norwegen Karsten Warholm | 2024: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rai Benjamin

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

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1912: Vereinigte Staaten 48 USA Sheppard, Lindberg, Meredith, Reidpath
1920: Vereinigtes Konigreich GBR Griffiths, Lindsay, Ainsworth-Davis, Butler
1924: Vereinigte Staaten 48 USA Cochran, Stevenson, McDonald, Helffrich
1928: Vereinigte Staaten 48 USA Baird, Spencer, Alderman, Barbuti
1932: Vereinigte Staaten 48 USA Fuqua, Ablowich, Warner, Carr
1936: Vereinigtes Konigreich GBR Wolff, Rampling, Roberts, Brown
1948: Vereinigte Staaten 48 USA Harnden, Bourland, Cochran, Whitfield
1952: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg JAM Wint, Laing, McKenley, Rhoden
1956: Vereinigte Staaten 48 USA Jenkins, Jones, Mashburn, Courtney
1960: Vereinigte Staaten USA Yerman, Young, Davis, Davis
1964: Vereinigte Staaten USA Cassell, Larrabee, Williams, Carr
1968: Vereinigte Staaten USA Matthews, Freeman, James, Evans
1972: Kenia KEN Asati, Nyamau, Ouko, Sang
1976: Vereinigte Staaten USA Frazier, Brown, Newhouse, Parks
1980: Sowjetunion URS Valiulis, Linge, Tschernezki, Markin, Burakow*
1984: Vereinigte Staaten USA Nix, Armstead, Babers, McKay, Smith*, McCoy*
1988: Vereinigte Staaten USA Everett, Lewis, Robinzine, Reynolds, Valmon*, McKay*
1992: Vereinigte Staaten USA Valmon, Watts, Johnson, Lewis, Jenkins Jr.*, Hall*
1996: Vereinigte Staaten USA Harrison, Smith, Mills, Maybank, Rouser*
2000: Nigeria NGR Udo-Obong, Chukwu, Monye, Bada, Awazie*, Gadzama*
2004: Vereinigte Staaten USA Otis Harris, Derrick Brew, Jeremy Wariner, Darold Williamson, Willie*, Rock*
2008: Vereinigte Staaten USA Merritt, Taylor, Neville, Wariner, Clement*, Witherspoon*
2012: Bahamas BAH Brown, Pinder, Mathieu, Miller
2016: Vereinigte Staaten USA Hall, McQuay, Merritt, Roberts, Clemons*, Verburg*
2020: Vereinigte Staaten USA Cherry, Norman, Deadmon, Benjamin, Stewart*, Ross*, Norwood*
2024: Vereinigte Staaten USA Bailey, Norwood, Deadmon, Benjamin, Wilson*

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1983: Edwin Moses | 1987: Edwin Moses | 1991: Samuel Matete | 1993: Kevin Young | 1995: Derrick Adkins | 1997: Stéphane Diagana | 1999: Fabrizio Mori | 2001: Félix Sánchez | 2003: Félix Sánchez | 2005: Bershawn Jackson | 2007: Kerron Clement | 2009: Kerron Clement | 2011: David Greene | 2013: Jehue Gordon | 2015: Nicholas Bett | 2017: Karsten Warholm | 2019: Karsten Warholm | 2022: Alison dos Santos | 2023: Karsten Warholm | 2025: Rai Benjamin

Liste der Weltmeister in der Leichtathletik

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