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Angelo Taylor

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Angelo Taylor (2008 in Berlin)

Nation Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 29. Dezember 1978
Geburtsort Albany
Größe 188 cm
Gewicht 77 kg
Karriere
Disziplin Sprint, Hürdenlauf
Bestleistung 44,05 s (400 m)
47,25 s (400 m Hürden)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 3 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Gold Sydney 2000 400 m Hürden
Gold Peking 2008 400 m Hürden
Gold Peking 2008 4 × 400 m
Silber London 2012 4 × 400 m
Weltmeisterschaften
Gold Osaka 2007 4 × 400 m
Bronze Osaka 2007 400 m
Gold Berlin 2009 4 × 400 m
Gold Daegu 2011 4 × 400 m
letzte Änderung: 22. August 2012

Angelo Taylor (* 29. Dezember 1978 in Albany, Georgia) ist ein US-amerikanischer Leichtathlet. Er ist dreifacher Weltmeister und dreifacher Olympiasieger.

Karriere[Bearbeiten]

Taylors Karriere als 400-Meter-Hürdenläufer begann Ende der 1990er-Jahre. Bei seinen ersten Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla gewann er mit der 4-mal-400-Meter-Staffel der Amerikaner die Goldmedaille. Diesen Erfolg konnte er bei den Weltmeisterschaften 2001 wiederholen, beide Ergebnisse wurden nachträglich annulliert.

Als weltjahresbester Hürdenläufer fuhr er 2000 zu den Olympischen Spielen in Sydney und gewann in einem denkwürdigen Finale mit nur drei Hundertstelsekunden Vorsprung die Goldmedaille. Außerdem gewann er mit der US-Staffel Gold über 4-mal 400 Meter, welche wegen Dopings von Antonio Pettigrew wieder entzogen wurde. Mit diesem Erfolg begann seine Karriere anschließend auch aufgrund von Krankheiten zu stocken. Er konnte sich nicht mehr für Weltmeisterschaften qualifizieren, startete aber bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen, um seinen Titel zu verteidigen. Im Halbfinale schied er als Vierter aus. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking konnte er seinen Erfolg von Sydney aber wiederholen und gewann die Goldmedaille über 400 Meter Hürden.

Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka errang er im 400-Meter-Lauf die Bronzemedaille in 44,32 s. Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin gewann er für die USA erneut Gold im Staffelrennen. Damit gehörte er nunmehr zum vierten Mal der siegreichen 4-mal-400-Meter-Staffel der USA an.

2012 verpasste er bei den Olympischen Spielen 2012 in London mit der 4-mal-400-Meter-Staffel Olympiagold. Taylor hatte als Schlussläufer im Zielsprint mit Ramon Miller aus den Bahamas das Nachsehen und musste sich mit Silber begnügen.<ref>HDsports.at: US-Damen Staffel sprintet zum Weltrekord!, 10. August 2012</ref>

Angelo Taylor hat bei einer Größe von 1,88 m ein Wettkampfgewicht von 77 kg.

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten]

  • 200 m – 20,50 s (2008)
  • 300 m – 32,67 s (2002)
  • 400 m – 44,05 s (2007)
  • 400 m Hürden – 47,25 s (2008)

Verurteilung und Suspendierung[Bearbeiten]

2005 geriet er auf nichtsportliche Weise in die Schlagzeilen, weil er in zwei Fällen wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen verhaftet wurde. Im nachfolgenden Prozess bekannte er sich schuldig, zwei 15-jährige Mädchen verführt zu haben, und wurde Anfang 2006 zu drei Jahren auf Bewährung verurteilt. Deshalb wurde er 2019 vom Leichtathletik-Verband der USA (USATF) nach einer Beschwerde suspendiert.<ref>Suspendierung von Angelo Tayler</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Angelo Taylor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1900: Vereinigte Staaten 45[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Walter Tewksbury | 1904: Vereinigte Staaten 45[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Harry Hillman | 1908: Vereinigte Staaten 46Datei:Flag of the United States (1908-1912).svg Charles Bacon | 1920: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Frank Loomis | 1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Morgan Taylor | 1928: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lord Burghley | 1932: Irland 1922[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Bob Tisdall | 1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Glenn Hardin | 1948: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Roy Cochran | 1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Charles Moore | 1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Glenn Davis | 1960: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Glenn Davis | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rex Cawley | 1968: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Hemery | 1972: UgandaDatei:Flag of Uganda.svg John Akii-Bua | 1976: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses | 1980: Deutschland Demokratische Republik 1949 Volker Beck | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edwin Moses | 1988: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Phillips | 1992: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kevin Young | 1996: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Derrick Adkins | 2000: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Angelo Taylor | 2004: Dominikanische RepublikDatei:Flag of the Dominican Republic.svg Félix Sánchez | 2008: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Angelo Taylor | 2012: Dominikanische RepublikDatei:Flag of the Dominican Republic.svg Félix Sánchez | 2016: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kerron Clement | 2020: Norwegen Karsten Warholm | 2024: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rai Benjamin

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

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1912: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Sheppard, Lindberg, Meredith, Reidpath
1920: Vereinigtes Konigreich GBR Griffiths, Lindsay, Ainsworth-Davis, Butler
1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Cochran, Stevenson, McDonald, Helffrich
1928: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Baird, Spencer, Alderman, Barbuti
1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Fuqua, Ablowich, Warner, Carr
1936: Vereinigtes Konigreich GBR Wolff, Rampling, Roberts, Brown
1948: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Harnden, Bourland, Cochran, Whitfield
1952: Jamaika 1906 JAM Wint, Laing, McKenley, Rhoden
1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Jenkins, Jones, Mashburn, Courtney
1960: Vereinigte Staaten USA Yerman, Young, Davis, Davis
1964: Vereinigte Staaten USA Cassell, Larrabee, Williams, Carr
1968: Vereinigte Staaten USA Matthews, Freeman, James, Evans
1972: Kenia KEN Asati, Nyamau, Ouko, Sang
1976: Vereinigte Staaten USA Frazier, Brown, Newhouse, Parks
1980: Sowjetunion URS Valiulis, Linge, Tschernezki, Markin, Burakow*
1984: Vereinigte Staaten USA Nix, Armstead, Babers, McKay, Smith*, McCoy*
1988: Vereinigte Staaten USA Everett, Lewis, Robinzine, Reynolds, Valmon*, McKay*
1992: Vereinigte Staaten USA Valmon, Watts, Johnson, Lewis, Jenkins Jr.*, Hall*
1996: Vereinigte Staaten USA Harrison, Smith, Mills, Maybank, Rouser*
2000: Nigeria NGR Udo-Obong, Chukwu, Monye, Bada, Awazie*, Gadzama*
2004: Vereinigte Staaten USA Otis Harris, Derrick Brew, Jeremy Wariner, Darold Williamson, Willie*, Rock*
2008: Vereinigte Staaten USA Merritt, Taylor, Neville, Wariner, Clement*, Witherspoon*
2012: Bahamas BAH Brown, Pinder, Mathieu, Miller
2016: Vereinigte Staaten USA Hall, McQuay, Merritt, Roberts, Clemons*, Verburg*
2020: Vereinigte Staaten USA Cherry, Norman, Deadmon, Benjamin, Stewart*, Ross*, Norwood*
2024: Vereinigte Staaten USA Bailey, Norwood, Deadmon, Benjamin, Wilson*

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