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Charles Reidpath

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Datei:Charles Reidpath.jpg

Voller Name Charles Decker Reidpath
Nation Vereinigte Staaten 48 Vereinigte Staaten
Geburtstag 20. September 1889
Geburtsort Buffalo, USA
Größe 181 cm
Gewicht 76 kg
Sterbedatum 21. Oktober 1975
Sterbeort Kenmore, USA
Karriere
Disziplin Sprint
Bestleistung 22,1 s (200 m)
Verein New York Athletic Club
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Stockholm 1912 400 m
Gold Stockholm 1912 4 × 400 m

Charles Decker Reidpath (* 20. September 1889 in Buffalo, New York; † 21. Oktober 1975 in Kenmore, New York) war ein US-amerikanischer Stadtbaumeister, Stadtplaner, Leichtathlet und Olympiasieger.

Leben[Bearbeiten]

Reidpath studierte von 1908 bis 1912 an der Syracuse University. In dieser Zeit wurde er zum College-Star, als er die 220 und 440 Yards gewann. Nach Beendigung seines Studiums sollte er sein sportliches Engagement beenden und eine Position im elterlichen Familienbetrieb im Buffalo annehmen. Trotzdem ließ er sich in die Olympiamannschaft aufnehmen und reiste nach Schweden.

Datei:1912 Athletics men's 400 metre final.JPG
Reidpath gewinnt bei den Olympischen Spielen 1912 über 400 Meter

Bei der V. Olympischen Spielen 1912 in Stockholm gewann er die Goldmedaille im 400-Meter-Lauf mit einem neuen olympischen Rekord von 48,2 s, vor dem Deutschen Hanns Braun und dem US-Amerikaner Edward Lindberg sowie die Mannschaftsgoldmedaille im 4-mal-400-Meter-Staffellauf mit einem neuen Weltrekord von 3:16,6 min, zusammen mit seinen Teamkollegen Mel Sheppard, Edward Lindberg und Ted Meredith, vor den Teams aus Frankreich und Großbritannien. Sein olympischer Rekord über 400 Meter wurde erst 1924 von Eric Liddell gebrochen. Der 400-Meter-Lauf war damals heftig umstritten, da die Vorrunden und das Halbfinale nicht in individuell vorgegebenen Bahnen, sondern frei gestartet wurden. Das Ergebnis war eine Konfrontation zwischen den Deutschen Hanns Braun und dem US-Amerikaner Donnell. Braun soll Donnell behindert haben, aber Donnell wurde disqualifiziert. Infolgedessen wurde das Finale zwischen Braun und Reidpath entschieden. Beim Finale führte die ersten 200 Meter Hanns Braun, aber in der letzten Hälfte des Rennens holte Reidpath auf und gewann schließlich das Rennen mit einem minimalen Vorsprung.

Nach den Olympischen Spielen nahm er eine Stellung bei einem Bauunternehmen an, in der er bis 1937 blieb. Danach wurde er zum Stadtbaumeister und Stadtplaner in Buffalo ernannt und war mitverantwortlich für den Bau der Federal Reserve Bank, als Gesamtverantwortlicher für die architektonische Konstruktion. Auch seine militärische Karriere war erstaunlich. Im Zweiten Weltkrieg diente er in England, Frankreich und Belgien im Nachschub-Corps. In Belgien wurde er nach dem Krieg zum Offizier der Krone ernannt, als Anerkennung für seine Leistungen um den wichtigen Hafen von Antwerpen 1944 und 1945. Als er 1948 seinen Abschied nahm, war er im Rang eines Brigadegenerals.

Reidpath verstarb 1975 im Kenmore Mercy Hospital nach kurzer Krankheit im Alter von 86 Jahren.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Charles Reidpath – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1896: Vereinigte Staaten 44 Thomas Burke | 1900: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Maxie Long | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Harry Hillman | Zwischenspiele 1906: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Paul Pilgrim | 1908: Vereinigtes Konigreich 1801 Wyndham Halswelle | 1912: Vereinigte Staaten 48 Charles Reidpath | 1920: Kanada 1868Datei:Canadian Red Ensign (1868-1921).svg Bevil Rudd | 1924: Vereinigtes Konigreich 1801 Eric Liddell | 1928: Vereinigte Staaten 48 Ray Barbuti | 1932: Vereinigte Staaten 48 Bill Carr | 1936: Vereinigte Staaten 48 Archie Williams | 1948: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg Arthur Wint | 1952: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg George Rhoden | 1956: Vereinigte Staaten 48 Charles Jenkins | 1960: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Otis Davis | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Larrabee | 1968: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lee Evans | 1972: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vince Matthews | 1976: Kuba[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Alberto Juantorena | 1980: Sowjetunion 1955 Wiktor Markin | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alonzo Babers | 1988: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steve Lewis | 1992: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Quincy Watts | 1996: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson | 2000: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson | 2004: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeremy Wariner | 2008: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LaShawn Merritt | 2012: Grenada Kirani James | 2016: Sudafrika Wayde van Niekerk | 2020: Bahamas Steven Gardiner | 2024: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Quincy Hall

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

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1912: Vereinigte Staaten 48 USA Sheppard, Lindberg, Meredith, Reidpath
1920: Vereinigtes Konigreich GBR Griffiths, Lindsay, Ainsworth-Davis, Butler
1924: Vereinigte Staaten 48 USA Cochran, Stevenson, McDonald, Helffrich
1928: Vereinigte Staaten 48 USA Baird, Spencer, Alderman, Barbuti
1932: Vereinigte Staaten 48 USA Fuqua, Ablowich, Warner, Carr
1936: Vereinigtes Konigreich GBR Wolff, Rampling, Roberts, Brown
1948: Vereinigte Staaten 48 USA Harnden, Bourland, Cochran, Whitfield
1952: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg JAM Wint, Laing, McKenley, Rhoden
1956: Vereinigte Staaten 48 USA Jenkins, Jones, Mashburn, Courtney
1960: Vereinigte Staaten USA Yerman, Young, Davis, Davis
1964: Vereinigte Staaten USA Cassell, Larrabee, Williams, Carr
1968: Vereinigte Staaten USA Matthews, Freeman, James, Evans
1972: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN Asati, Nyamau, Ouko, Sang
1976: Vereinigte Staaten USA Frazier, Brown, Newhouse, Parks
1980: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg URS Valiulis, Linge, Tschernezki, Markin, Burakow*
1984: Vereinigte Staaten USA Nix, Armstead, Babers, McKay, Smith*, McCoy*
1988: Vereinigte Staaten USA Everett, Lewis, Robinzine, Reynolds, Valmon*, McKay*
1992: Vereinigte Staaten USA Valmon, Watts, Johnson, Lewis, Jenkins Jr.*, Hall*
1996: Vereinigte Staaten USA Harrison, Smith, Mills, Maybank, Rouser*
2000: Nigeria NGR Udo-Obong, Chukwu, Monye, Bada, Awazie*, Gadzama*
2004: Vereinigte Staaten USA Otis Harris, Derrick Brew, Jeremy Wariner, Darold Williamson, Willie*, Rock*
2008: Vereinigte Staaten USA Merritt, Taylor, Neville, Wariner, Clement*, Witherspoon*
2012: Bahamas BAH Brown, Pinder, Mathieu, Miller
2016: Vereinigte Staaten USA Hall, McQuay, Merritt, Roberts, Clemons*, Verburg*
2020: Vereinigte Staaten USA Cherry, Norman, Deadmon, Benjamin, Stewart*, Ross*, Norwood*
2024: Vereinigte Staaten USA Bailey, Norwood, Deadmon, Benjamin, Wilson*

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