Zum Inhalt springen

Gil Roberts

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Calvin smith jr.jpg
Calvin Smith, Gil Roberts, Manteo Mitchell (2012)

Gil Roberts (* 15. März 1989 in Oklahoma City) ist ein US-amerikanischer Sprinter, der sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat.

2009 wurde er US-Vizemeister und schied bei den Weltmeisterschaften in Berlin im Vorlauf aus.

2012 wurde er US-Hallenmeister und gewann mit der US-Mannschaft bei den Hallenweltmeisterschaften in Istanbul Gold in der 4-mal-400-Meter-Staffel.

Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewann er mit Arman Hall, Tony McQuay und LaShawn Merritt für die USA die Goldmedaille der 4-mal-400-Meter-Staffel mit einer Zeit von 2:57,30 min.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Historischer Sieg für Mo Farah (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. August 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/rio.sportschau.de, sportschau.de, 21. August 2016</ref>

Gil Roberts absolvierte an der Texas Tech University ein Studium im Fach Massenkommunikation.<ref>Texas Tech Red Raiders Official Athletic Site: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Gil Roberts Profile (Memento vom 23. November 2012 im Internet Archive)</ref>

Nachdem er im Mai 2017 wegen des Nachweises von Probenecid in einer Dopingprobe von der USADA suspendiert worden war, erklärte er dies damit, die Substanz unabsichtlich durch intensives Küssen aufgenommen zu haben, und konnte so vorerst eine Sperre vermeiden.<ref>Doping durch leidenschaftliches Knutschen, Spiegel Online, 15. Juli 2017</ref><ref>Kann denn Küssen Doping sein? In: sueddeutsche.de. 17. Juli 2017, abgerufen am 3. April 2018.</ref> Gegen den Freispruch wurde von der WADA Protest eingelegt, die Verhandlung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) war für den 15. Januar 2018 angesetzt. In dieser wurde der WADA-Einspruch abgewiesen, da Roberts seiner Pflicht nachgekommen sei, die Herkunft der verbotenen Substanz zu nennen und die Zeugenaussagen überzeugend und widerspruchsfrei seien.<ref>Positiv durch Knutscherei: Keine Dopingsperre für Olympiasieger Roberts, sid-Meldung vom 26. Januar 2018 auf leichtathletik.de, abgerufen am 27. Januar 2018.</ref> Auch hätte die geringe gefundene Menge Probenecid keinen maskierenden Effekt gehabt und alle maßgeblichen Aspekte des Falles wiesen auf eine unabsichtliche Einnahme des Mittels hin.<ref>Media Release auf der Webseite des CAS vom 25. Januar 2018 (PDF, englisch).</ref><ref>Arbitration CAS 2017/A/5296, Entscheidung auf der Webseite des CAS, abgerufen am 16. Februar 2022 (PDF, 293 KB, englisch).</ref>

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten]

  • 200 m: 20,65 s, 2. April 2011, Lubbock
  • 400 m: 44,86 s, 17. Mai 2009, Lubbock
    • Halle: 45,39 s, 10. Februar 2012, Albuquerque

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Gil Roberts – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Die Seite Vorlage:Column-multiple/styles.css hat keinen Inhalt.

1912: Vereinigte Staaten 48 USA Sheppard, Lindberg, Meredith, Reidpath
1920: Vereinigtes Konigreich GBR Griffiths, Lindsay, Ainsworth-Davis, Butler
1924: Vereinigte Staaten 48 USA Cochran, Stevenson, McDonald, Helffrich
1928: Vereinigte Staaten 48 USA Baird, Spencer, Alderman, Barbuti
1932: Vereinigte Staaten 48 USA Fuqua, Ablowich, Warner, Carr
1936: Vereinigtes Konigreich GBR Wolff, Rampling, Roberts, Brown
1948: Vereinigte Staaten 48 USA Harnden, Bourland, Cochran, Whitfield
1952: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg JAM Wint, Laing, McKenley, Rhoden
1956: Vereinigte Staaten 48 USA Jenkins, Jones, Mashburn, Courtney
1960: Vereinigte Staaten USA Yerman, Young, Davis, Davis
1964: Vereinigte Staaten USA Cassell, Larrabee, Williams, Carr
1968: Vereinigte Staaten USA Matthews, Freeman, James, Evans
1972: Kenia KEN Asati, Nyamau, Ouko, Sang
1976: Vereinigte Staaten USA Frazier, Brown, Newhouse, Parks
1980: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg URS Valiulis, Linge, Tschernezki, Markin, Burakow*
1984: Vereinigte Staaten USA Nix, Armstead, Babers, McKay, Smith*, McCoy*
1988: Vereinigte Staaten USA Everett, Lewis, Robinzine, Reynolds, Valmon*, McKay*
1992: Vereinigte Staaten USA Valmon, Watts, Johnson, Lewis, Jenkins Jr.*, Hall*
1996: Vereinigte Staaten USA Harrison, Smith, Mills, Maybank, Rouser*
2000: NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg NGR Udo-Obong, Chukwu, Monye, Bada, Awazie*, Gadzama*
2004: Vereinigte Staaten USA Otis Harris, Derrick Brew, Jeremy Wariner, Darold Williamson, Willie*, Rock*
2008: Vereinigte Staaten USA Merritt, Taylor, Neville, Wariner, Clement*, Witherspoon*
2012: Bahamas BAH Brown, Pinder, Mathieu, Miller
2016: Vereinigte Staaten USA Hall, McQuay, Merritt, Roberts, Clemons*, Verburg*
2020: Vereinigte Staaten USA Cherry, Norman, Deadmon, Benjamin, Stewart*, Ross*, Norwood*
2024: Vereinigte Staaten USA Bailey, Norwood, Deadmon, Benjamin, Wilson*

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Hallenweltmeister im 4×400-Meter-Staffellauf