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Tom Courtney

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Tom Courtney im Jahr 1956

Voller Name Thomas William Courtney
Nation Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 17. August 1933
Geburtsort Newark, Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Größe 188 cm
Sterbedatum 22. August 2023 (90 Jahre)
Sterbeort Naples
Karriere
Disziplin 800 Meter, 400 Meter
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Gold 1956 Melbourne 800 m
Gold 1956 Melbourne 4 × 400 m

Tom Courtney (eigentlich Thomas William Courtney; * 17. August 1933 in Newark, New Jersey; † 22. August 2023 in Naples, Florida)<ref>Frank Litsky: Tom Courtney, Sprinter Who Lunged to Grab Olympic Gold, Dies at 90. In: The New York Times. 22. August 2023, abgerufen am 23. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war ein US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger.

Leben[Bearbeiten]

1955 trat Courtney zu Wettkämpfen in Europa an. Dabei begegnete er der Mutter von Rudolf Harbig. Er „fragte sie nach den Trainingsaufzeichnungen ihres Sohnes […] und bemerkte: Harbig war viel bergab gelaufen, um sein Tempo zu verbessern. Courtney übernahm die Trainingsmethode“.<ref>US-amerikanischer Läufer: „Es war eine neue Art Qual für mich“ – Doppel-Olympiasieger Tom Courtney ist tot. In: Spiegel Online. 23. August 2023, abgerufen am 23. August 2023.</ref>

Courtney gelangte 1955 als Student der Fordham University zu nationaler Bekanntheit durch seinen Sieg über 880 Yards bei den NCAA-Meisterschaften. Auch gewann er 1956 die AAU-Meisterschaften über 400 Meter sowie 1957 und 1958 über 880 Yards. 1957 stellte er dabei einen neuen Weltrekord auf, mit einer Zeit von 1:46,8 min.

Bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne gewann er die Goldmedaille im 800-Meter-Lauf, vor dem Briten Derek Johnson (Silber) und dem Norweger Audun Boysen (Bronze) sowie die Mannschaftsgoldmedaille in der 4-mal-400-Meter-Staffel, zusammen mit seinen Teamkollegen Charles Jenkins, Lou Jones und Jesse Mashburn, vor den Teams aus Australien (Silber) und dem Vereinigten Königreich (Bronze).

Bei seinem 800-Meter-Lauf lieferte er sich ein dramatisches Duell mit dem Briten Derek Johnson. Bis 40 Meter vor dem Ziel führte Johnson. Trotzdem gewann Courtney durch einen sensationellen Sprint mit 13 Hundertstelsekunden Vorsprung. Nach dem Überschreiten der Ziellinie kollabierte er. Die Medaillenverleihung wurde für eine Stunde ausgesetzt, in der sich beide Athleten erholten. Tags darauf lief er wieder, dieses Mal in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Später schrieb er zu diesem Lauf:

“It was a new kind of agony for me. My head was exploding, my stomach ripping and even the tips of my fingers ached. The only thing I could think was, ‘If I live, I will never run again.’”

„Es war eine neue Art von unerträglichem Schmerz für mich. Mein Kopf explodierte, mein Magen wurde auseinandergerissen, sogar die Spitzen meiner Finger schmerzten. Alles woran ich denken konnte war: ‚Wenn ich überlebe, werde ich nie wieder laufen.‘“

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Tom Courtney – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1896: Vereinigtes Konigreich 1801 Edwin Flack | 1900: Vereinigte Staaten 45 Alfred Tysoe | 1904: Vereinigte Staaten 45 James Lightbody | Zwischenspiele 1906: Vereinigte Staaten 45 Paul Pilgrim | 1908: Vereinigte Staaten 46Datei:Flag of the United States (1908-1912).svg Mel Sheppard | 1912: Vereinigte Staaten 48 Ted Meredith | 1920: Vereinigtes Konigreich 1801 Albert Hill | 1924: Vereinigtes Konigreich 1801 Douglas Lowe | 1928: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Douglas Lowe | 1932: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tommy Hampson | 1936: Vereinigte Staaten 48 John Woodruff | 1948: Vereinigte Staaten 48 Mal Whitfield | 1952: Vereinigte Staaten 48 Mal Whitfield | 1956: Vereinigte Staaten 48 Tom Courtney | 1960: Neuseeland Peter Snell | 1964: Neuseeland Peter Snell | 1968: AustralienAustralien Ralph Doubell | 1972: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dave Wottle | 1976: Kuba Alberto Juantorena | 1980: Vorlage:IOC/IOC Steve Ovett | 1984: Brasilien 1968 Joaquim Cruz | 1988: Kenia Paul Ereng | 1992: Kenia William Tanui | 1996: Norwegen Vebjørn Rodal | 2000: DeutschlandDeutschland Nils Schumann | 2004: RusslandRussland Juri Borsakowski | 2008: Kenia Wilfred Bungei | 2012: Kenia David Rudisha | 2016: Kenia David Rudisha | 2020: Kenia Emmanuel Korir | 2024: Kenia Emmanuel Wanyonyi

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

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1912: Vereinigte Staaten 48 USA Sheppard, Lindberg, Meredith, Reidpath
1920: Vereinigtes Konigreich GBR Griffiths, Lindsay, Ainsworth-Davis, Butler
1924: Vereinigte Staaten 48 USA Cochran, Stevenson, McDonald, Helffrich
1928: Vereinigte Staaten 48 USA Baird, Spencer, Alderman, Barbuti
1932: Vereinigte Staaten 48 USA Fuqua, Ablowich, Warner, Carr
1936: Vereinigtes Konigreich GBR Wolff, Rampling, Roberts, Brown
1948: Vereinigte Staaten 48 USA Harnden, Bourland, Cochran, Whitfield
1952: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg JAM Wint, Laing, McKenley, Rhoden
1956: Vereinigte Staaten 48 USA Jenkins, Jones, Mashburn, Courtney
1960: Vereinigte Staaten USA Yerman, Young, Davis, Davis
1964: Vereinigte Staaten USA Cassell, Larrabee, Williams, Carr
1968: Vereinigte Staaten USA Matthews, Freeman, James, Evans
1972: Kenia KEN Asati, Nyamau, Ouko, Sang
1976: Vereinigte Staaten USA Frazier, Brown, Newhouse, Parks
1980: Sowjetunion URS Valiulis, Linge, Tschernezki, Markin, Burakow*
1984: Vereinigte Staaten USA Nix, Armstead, Babers, McKay, Smith*, McCoy*
1988: Vereinigte Staaten USA Everett, Lewis, Robinzine, Reynolds, Valmon*, McKay*
1992: Vereinigte Staaten USA Valmon, Watts, Johnson, Lewis, Jenkins Jr.*, Hall*
1996: Vereinigte Staaten USA Harrison, Smith, Mills, Maybank, Rouser*
2000: Nigeria NGR Udo-Obong, Chukwu, Monye, Bada, Awazie*, Gadzama*
2004: Vereinigte Staaten USA Otis Harris, Derrick Brew, Jeremy Wariner, Darold Williamson, Willie*, Rock*
2008: Vereinigte Staaten USA Merritt, Taylor, Neville, Wariner, Clement*, Witherspoon*
2012: Bahamas BAH Brown, Pinder, Mathieu, Miller
2016: Vereinigte Staaten USA Hall, McQuay, Merritt, Roberts, Clemons*, Verburg*
2020: Vereinigte Staaten USA Cherry, Norman, Deadmon, Benjamin, Stewart*, Ross*, Norwood*
2024: Vereinigte Staaten USA Bailey, Norwood, Deadmon, Benjamin, Wilson*

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